Mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch Fitness-Checks
ID: 1912355
Für ältere Menschen bedeutet das eigene Auto ein Stück Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. In ländlichen Gegenden sind viele sogar darauf angewiesen, für Besorgungen das Auto zu nehmen, wenn öffentliche Angebote wie Busse oder Bahnen fehlen. Kommen zum Alter aber auch körperliche Einbußen dazu, sollte das eigene Fahrkönnen kritisch hinterfragt und verantwortungsbewusst gehandelt werden. ?Wir empfehlen zur Beurteilung der Fahrtüchtigkeit, zunächst die Hausärztin oder den Hausarzt zu konsultieren. In der Regel kennen sie die behandelte Person gut und können eine realistische Einschätzung über das Fahrvermögen abgeben, gerade wenn regelmäßig starke Medikamente eingenommen werden. Sie haben den Medikamentenplan vorliegen und kennen die Nebenwirkungen der Arzneimittel?, erklärt Andrea Häußler.
Fitness-Check für ältere Verkehrsteilnehmende
Einige Menschen spüren mit steigendem Alter Überforderung im Straßenverkehr und werden unsicher, ob sie noch wirklich in der Lage sind, ein Auto sicher zu fahren. ?Allerspätestens wenn Angehörige und Bekannte einen auf mögliche Defizite ansprechen, sollte gehandelt werden?, erklärt die Verkehrsexpertin. TÜV SÜD bietet dafür einen sogenannten Fitness-Check an. In diesem Test wird anhand verschiedener Leistungsproben untersucht, wie gut Reaktion, Wahrnehmung und Konzentration sind. Wer den Test besteht, kann mit dem guten Gefühl nach Hause gehen, noch fahrtauglich zu sein. Aber nicht nur das eigene Gefühl zählt. Auch der Gesetzgeber fordert ein, stets selbst zu überprüfen, ob man trotz Erkrankung oder altersbedingter Beeinträchtigungen wirklich in der Lage ist, ein Fahrzeug im Verkehr sicher zu führen. Den finanziellen Schaden trägt bei einem Schuldnachweis nämlich auch der Unfallverursachende.
Mögliche Gründe für eine Beeinträchtigung
Nach einer schweren Operation ist der Körper geschwächt und benötigt eine entsprechend lange Rekonvaleszenz, die mit dem Verzicht auf das Auto einhergehen sollte. Wer starke Medikamente über einen längeren Zeitraum einnimmt, sollte sich der Nebenwirkungen wie beispielsweise Konzentrationsstörungen bewusst sein. Krankheiten wie Diabetes, Herzrhythmusstörungen oder Schlaganfälle können ebenso Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit haben.
Im Fitness-Check werden die verkehrsmedizinische und verkehrspsychologische Untersuchung zusammen mit den hausärztlichen Befunden ausgewertet. Die mitgebrachten medizinischen Unterlagen werden gesichtet und es wird geklärt, ob diese Auswirkungen auf die Fahreignung haben. Ein testdiagnostisches Leistungsbild soll Aufschluss über das Leistungsvermögen geben, so dass es möglich ist, individuelle Empfehlungen auszusprechen. Berichte und Ergebnisse werden streng vertraulich behandelt.
Fakten zum Fitness-Check im Überblick:
Auswertung der mitgebrachten medizinischen Befunde
Individuelle verkehrsmedizinische Untersuchung
Spezielle verkehrspsychologische Leistungstestverfahren
Falls erforderlich: ein praktischer Fahr-Check
Beratung und Empfehlungen durch erfahrene Expertinnen und Experten
Vertraulichkeit
Schriftliches Zertifikat
Individuelle Auskunft und hilfreiche Empfehlungen zum sicheren Verhalten
?Mit steigendem Alter nimmt die Routine zu, aber mit der Schnelligkeit und Dichte des heutigen Straßenverkehrs kommt auch schnell Überforderung. Dazu kommen Einschränkungen im Sichtfeld, schnellere Ermüdung und eine langsamere Reaktion?, berichtet Andrea Häußler. Die eigene Fahrtüchtigkeit kritisch zu hinterfragen, sollte deshalb eine Selbstverständlichkeit sein. Häufig gibt es Alternativen zum eigenen PKW. Es gibt Nachbarschaftshilfen oder soziale Einrichtungen, die eine Begleitung zum Einkaufen oder zu medizinischen Behandlungen ermöglichen. Für Menschen, die keine Möglichkeit haben, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, stehen alternativ auch Lieferdienste zur Verfügung.
Informationen zum Angebot der TÜV SÜD Life Service zum Fitness-Check:
https://www.tuvsud.com/de-de/branchen/mobilitaet-und-automotive/fuehrerschein-und-pruefung/fuehrerschein-und-pruefung/fitness-check-fuer-autofahrer
Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Mehr als 25.000 Mitarbeiter sorgen an über 1.000 Standorten in rund 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. www.tuvsud.com/de
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Mehr als 25.000 Mitarbeiter sorgen an über 1.000 Standorten in rund 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. www.tuvsud.com/de
Datum: 22.06.2021 - 10:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1912355
Anzahl Zeichen: 5343
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Auto & Verkehr
Diese Pressemitteilung wurde bisher 384 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch Fitness-Checks"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
TÜV SÜD AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Aufzugsbranche steht vor einem Umbruch. Die EN 81-20 und EN 81-50 werden durch die ISO 8100-1 und ISO 8100-2 abgelöst, die umfangreicher sind und detailliertere Anforderungen enthalten. Auch gültige Zertifikate nach den alten Normen müssen angepasst und neu ausgestellt werden. TÜV SÜD unter
TÜV SÜD gibt Tipps für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr ...
Wenn es morgens später hell und abends früher dunkel wird, steigt die Unfallgefahr auf den Straßen. Radfahrer, Fußgänger und auch Haustiere sind in der Dämmerung und Dunkelheit häufig zu spät zu erkennen. Mit der richtigen Beleuchtung und reflektierender Ausstattung lässt sich dieses Risiko
TÜV SÜD gibt Tipps für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr ...
Wenn es morgens später hell und abends früher dunkel wird, steigt die Unfallgefahr auf den Straßen. Radfahrer, Fußgänger und auch Haustiere sind in der Dämmerung und Dunkelheit häufig zu spät zu erkennen. Mit der richtigen Beleuchtung und reflektierender Ausstattung lässt sich dieses Risiko
Weitere Mitteilungen von TÜV SÜD AG
Mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch Fitness-Checks ...
Mit steigendem Alter wächst das Risiko eines selbstverschuldeten Autounfalls. Laut Destatis trugen 2019 bei Verkehrsunfällen zwei Drittel der über 64-jährigen die Hauptschuld, bei den über 75-jährigen sogar drei von vier. ?Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, bietet TÜV SÜD Fit
Österreich: Die Top Ten Ausreden der Mautsünder / Platz 1: "Ich habe nichts von der Vignettenpflicht gewusst" (FOTO) ...
- 2020 wurden 58.300 Mautsünder mit deutschem Kennzeichen erwischt - Ersatzmaut kostet 120 Euro München (ots) - Endlich wieder Sommer, Sonne, Freiheit und Urlaub im Süden. Doch damit die wiedergewonnene Reisefreiheit kein böses finanzielles Nachspiel hat, sollte man nicht vergessen, eine
"Wir setzen auf eine Kombination aus aktiver und passiver Sicherheit, die Fahrer, Fahrgäste, Radfahrer und Fußgänger schützt!" / Omnibusse von Daimler Buses: Mit Sicherheit für die Zuku ...
Anmoderation: Die Omnibusbranche nimmt wieder Fahrt auf. Nach Aufhebung des Fahrverbots für deutsche Busunternehmen im Zuge der Covid-19-Pandemie belebt sich der Markt für Busreisen in einigen Segmenten wieder. Und egal ob luxuriöse Fernreise, Städtetrip oder Überlandlinien-Fahrt - die FahrgÃ
In Düsseldorf: Metall-Abholung&Schrottentsorgung ...
Die Kunden haben außerdem die Option, der Schrottabholung Düsseldorf ihren Schrott zum Kauf anzubieten Die Situation ist wohl überall im Land dieselbe: Schrott in jedem versteckten Winkel des Hauses. Ganze Dachböden stehen voll alten Gerümpels, das teils vor Jahrzehnten ausrangiert wurde, und




