Mit Corona in die Zukunft? - Neue MDR-Doku gibt den Menschen der Region eine Stimme
ID: 1914028

(ots) - Eine Leistungssportlerin aus Dresden, eine Kosmetikerin aus Chemnitz und ein Berufsmusiker aus Gotha: Seit dem März 2020 ist für alle die Welt eine andere. "Bleibt alles anders? Mit Corona in die Zukunft" so heißt die neue MDR-Doku von und über Menschen aus Mitteldeutschland, deren Leben die Pandemie massiv verändert hat - ab sofort in der ARD-Mediathek und am 30. Juni, 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen.
Der Ausbruch der Corona-Pandemie war der Beginn einer Krise mit historischem Ausmaß und je länger sie andauert, desto klarer zeichnet sich ab, dass es ein "zurück zu vorher" nicht geben wird. Die Pandemie beleuchtet und beschleunigt vielschichtige Prozesse, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. Mobiles Arbeiten und digitales Lernen wurde in kürzester Zeit zum Alltag und auch der Wissenschaft gelangen bahnbrechende medizinische Entwicklungen in einem Bruchteil der sonst üblichen Zeit. Mit der gleichen Wucht zeigt uns die Pandemie aber auch Grenzen auf, besonders wenn es um das menschliche Miteinander geht. Die Spaltung der Gesellschaft scheint in diesen Zeiten größer als zuvor.
Die neue MDR-Dokumentation "Bleibt alles anders? Mit Corona in die Zukunft" von Marc Rosenthal begibt sich genau in dieses Spannungsfeld und lässt Menschen zu Wort kommen, deren Leben durch die Corona-Zeit massiv beeinflusst wurde - positiv wie negativ. Da ist die Dresdner Kanutin Steffi Kriegerstein (28), die für Olympia trainiert, doch ihr Lebenstraum ist durch die Infizierung mit Covid-19 geplatzt. Jetzt ist es das Ziel der Leistungssportlerin, die Langzeitfolgen der Erkrankung zu überwinden. Die Chemnitzerin Anja Schulz musste während der Lockdowns ihr Kosmetikstudio schließen. Um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, orientierte sich die alleinerziehende Mutter zweier schulpflichtiger Kinder beruflich komplett neu. Ein Kraftakt für die 41-Jährige, der sie andererseits viel bewusster die kleinen Momente des Alltags erleben lässt. Berufsmusiker und Dirigent Markus Huber (52) aus Gotha stand monatelang (inzwischen probt er wieder) hinter dem Herd statt auf der Bühne. Er hat die Zwangspause genutzt, um sein soziales Engagement zu vertiefen und engagiert sich als Koch in einem Mehrgenerationenhaus.
Der Film geht der Frage nach, wie Corona unsere Gesellschaft verändert und beeinflusst hat und warum deren Spaltung sich weiter beschleunigt. Und es geht darum, wie uns jetzt der Blick nach vorn gelingt. Die Doku ist ab sofort in der ARD-Mediathek und am 30. Juni, 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen und wird zudem unter mdr.de online begleitet.
Interviewwünsche mit den Filmemachern richten Sie bitte schriftlich an: presse@mdr.de
Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Alexander Hiller, Tel.: (0341) 3 00 64 72, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse
Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.06.2021 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1914028
Anzahl Zeichen: 2981
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Leipzig
Kategorie:
Fernsehen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 867 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mit Corona in die Zukunft? - Neue MDR-Doku gibt den Menschen der Region eine Stimme"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
MDR Mitteldeutscher Rundfunk (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Sechs junge Komponistinnen und Komponisten haben gemeinsam mit dem MDR-Sinfonieorchester eigene Werke erarbeitet. Die Ergebnisse sind am 1. Juli im Leipziger MDR-Studio zu erleben. Der Eintritt ist frei. Ein Labor für neue Orchesterklänge Mit einem Sinfonieorchester zu arbeiten ist für junge Ko
Großes Jubiläum bei "Schloss Einstein" (MDR/ARD & KiKA): Dreharbeiten für die 30. Staffel ...
Deutschlands am längsten laufende Kinder- und Jugendserie geht in die 30. Runde: Seit Ende Mai wird in Erfurt gedreht, bis Oktober entstehen 26 neue Folgen. Rund 2.000 Kinder hatten sich für das Casting beworben. An der fiktiven Internatsschule „Schloss Einstein“ gerät einiges aus dem Takt
100 Tage „Leipziger Appell” für Medienfreiheit: Kreis der Unterzeichnenden der MDR-Initiative wächst auf 78 ...
Das Bündnis des „Leipziger Appells zur Freiheit und Unabhängigkeit der Medien“ wächst weiter. Dem vor 100 Tagen vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) initiierten Appell schließen sich immer mehr Organisationen, Institutionen, Verbände und Vereine an. Neu hinzugekommen sind unter anderem der De
Weitere Mitteilungen von MDR Mitteldeutscher Rundfunk
Große Resonanz auf MDR-Aktion "Zeigt uns eure Heimat": / Sarah von Neuburg und Lars-Christian Karde gehen ab 28. Juni auf Entdeckungstour in Mitteldeutschland (FOTO) ...
Sarah von Neuburg und Lars-Christian Karde sind ab 28. Juni wieder auf Tour und zeigen, wie schön Ausflüge in Mitteldeutschland sein können. Sie folgen für die neue Ausgabe der beliebten Sommer-Serie im MDR den Hinweisen und Ideen des MDR-Publikums. Zu sehen ist dies in "Zeigt uns eure Heim
Deutschlandpremiere für Kino-Koproduktion mit dem MDR "Das Mädchen mit den goldenen Händen" beim Filmfest München (FOTO) ...
Das zu großen Teilen in Zeitz (Sachsen-Anhalt) gedrehte Regiedebüt der vielfach preisgekrönten Theater- und Filmschauspielerin Katharina Marie Schubert konkurriert in der Reihe Neues Deutsches Kino um den mit insgesamt 70.000 EURO dotierten Förderpreis Zum Filmfest München, dass in diesem Ja
Polizeiruf 110-Analyse: Der Mörder ist nie der Gärtner ...
- Betrugstest.com analysiert alle Episoden der TV-Serie Polizeiruf 110 - Berufskriminelle, Geschäftsleute und Angestellte morden am häufigsten - Jeder zehnte Mord geschieht aus Eifersucht - Bilanz der letzten 50 Jahre: 361 Mordopfer und 271 Täter Berlin (ots) - Seit 50 Jahren hat das
phoenix persönlich: Serap Güler zu Gast bei Michael Krons / Freitag, 25. Juni 2021, um 18.00 Uhr ...
"Die Corona-Pandemie darf die Integrationspolitik in Deutschland nicht zurückwerfen", fordert Serap Güler (CDU), Staatssekretärin für Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Es sei ein Problem, wenn Sprach- und Integrationskurse nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden könnt




