Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche: Forschung ohne Tierversuche ? Politik bremst noch immer
tteilung
Menschen für Tierrechte ?
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
21.04.2010
Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche
Forschung ohne Tierversuche ? Politik bremst noch immer
Menschen für Tierrecht initiativ mit Internetportal InVitroJobs.com
Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche am 24. April zieht der Bundesverband Menschen für Tierrechte Bilanz zur tierversuchsfreien Forschung.
Vor einem Jahr hat der Verband die Internetplattform InVitroJobs.com eröffnet. "Mit dieser Seite bieten wir der wachsenden Zahl von Wissenschaftlern, Studenten und Jobsuchenden, die auf tierversuchfreie Verfahren setzen, ein Vernetzungsinstrument. Heute stehen bereits 50 Forschergruppen aus Deutschland, Europa und den USA auf dieser Seite. Das ist ein ermutigender Start und ein positives Zeichen gegen Tierversuche", so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.
Das Potential, das in tierversuchsfreien Verfahren stecke, wird nach Aussagen des Bundesverbandes noch immer nicht voll genutzt. Schuld daran trage in erster Linie die Politik, die sich nicht rückhaltlos hinter die tierversuchsfreie Forschung stelle. "Warum finanziert die Bundesregierung z. B. der Uni Bayreuth einen Lehrstuhl für Verbraucherschutz mit 900 000 Euro, weigert sich aber, für einen Lehrstuhl für tierversuchsfreie Verfahren auch nur einen Cent auszugeben?" fragt Simons.
Aktuell kritisiert der Bundesverband zudem das Handeln von Bundes- und EU-Politik zur künftigen EU-Tierversuchs-Richtlinie. Die Richtlinie steht kurz vor ihrer Verabschiedung und habe im politischen Prozess nur Verschlechterungen erfahren, die ihrem Anspruch, den Schutz der Versuchstiere zu verstärken und gleichzeitig tierversuchsfreie Methoden zu fördern, nicht gerecht werde.
Nach Einschätzung des Bundesverbandes wird die unentschlossene Politik den spürbaren Aufwärtstrend der tierversuchsfreien Verfahren zwar bremsen aber nicht aufhalten können. "Mit dieser Gewissheit wird unser Verband weiterhin auf die tierversuchsfreien Verfahren setzen", sagt Simons abschließend.
Informationen und Stellenbörse: www.invitrojobs.com
Kontakt und Interviewpartner über:
Pressestelle - Stephanie Elsner, Tel.: 05237 - 2319790, E-Mail: elsner@tierrechte.de
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung 1982 ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
21.04.2010
Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche
Forschung ohne Tierversuche ? Politik bremst noch immer
Menschen für Tierrecht initiativ mit Internetportal InVitroJobs.com
Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche am 24. April zieht der Bundesverband Menschen für Tierrechte Bilanz zur tierversuchsfreien Forschung.
Vor einem Jahr hat der Verband die Internetplattform InVitroJobs.com eröffnet. "Mit dieser Seite bieten wir der wachsenden Zahl von Wissenschaftlern, Studenten und Jobsuchenden, die auf tierversuchfreie Verfahren setzen, ein Vernetzungsinstrument. Heute stehen bereits 50 Forschergruppen aus Deutschland, Europa und den USA auf dieser Seite. Das ist ein ermutigender Start und ein positives Zeichen gegen Tierversuche", so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.
Das Potential, das in tierversuchsfreien Verfahren stecke, wird nach Aussagen des Bundesverbandes noch immer nicht voll genutzt. Schuld daran trage in erster Linie die Politik, die sich nicht rückhaltlos hinter die tierversuchsfreie Forschung stelle. "Warum finanziert die Bundesregierung z. B. der Uni Bayreuth einen Lehrstuhl für Verbraucherschutz mit 900 000 Euro, weigert sich aber, für einen Lehrstuhl für tierversuchsfreie Verfahren auch nur einen Cent auszugeben?" fragt Simons.
Aktuell kritisiert der Bundesverband zudem das Handeln von Bundes- und EU-Politik zur künftigen EU-Tierversuchs-Richtlinie. Die Richtlinie steht kurz vor ihrer Verabschiedung und habe im politischen Prozess nur Verschlechterungen erfahren, die ihrem Anspruch, den Schutz der Versuchstiere zu verstärken und gleichzeitig tierversuchsfreie Methoden zu fördern, nicht gerecht werde.
Nach Einschätzung des Bundesverbandes wird die unentschlossene Politik den spürbaren Aufwärtstrend der tierversuchsfreien Verfahren zwar bremsen aber nicht aufhalten können. "Mit dieser Gewissheit wird unser Verband weiterhin auf die tierversuchsfreien Verfahren setzen", sagt Simons abschließend.
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Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung 1982 ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.
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Datum: 21.04.2010 - 18:17 Uhr
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