Immobilien Marktbericht Herbst 2021 für das Berchtesgadener Land
Die Nullzinspolitik der vergangenen Jahre hat vielen den Traum von den eigenen vier Wänden ermöglicht. Günstige Finanzierungen machten manches möglich. Doch wie geht es weiter? Fakt ist, dass das Coronavirus bislang keinen Einfluss auf die Preisentwicklung hat.
Musterbild Berchtesgaden(firmenpresse) - Die bestimmenden Faktoren für die anhaltend hohe Nachfrage haben sich trotz Covid-19 nicht wesentlich verändert. Sie umfassen neben demografischen Ursachen auch den Mangel an Bauland und Objekten sowie das niedrige Zinsniveau, gepaart mit einem Mangel an Anlagealternativen in unsicheren Zeiten. Gefragt waren insbesondere Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser im Berchtesgadener Land, so Vorstand und Immobilienexperte Armin Nowak.
Trotz der Pandemie sind die Preise für Immobilien weiter im Aufwind. Seit 2004 haben sich die Preise im Berchtesgadener Land fast verdoppelt. Die Hoffnung der Immobilienkäufer, dass die Demografie den Immobilientrend kippt, ist vergebens. Durch die Demografie werden ab 2025 mehr Angebote auf den Markt kommen, ob die Nachfrage nachlässt, sei dahingestellt.
„Der Wunsch nach einem Eigenheim mit, soweit möglich, einem Gartenanteil oder Balkon entwickelt sich für Viele in Zeiten der weiterhin andauernden Pandemie mit ihren massiv reduzierten Freizeit- und Kontaktmöglichkeiten zu einem zunehmend wichtigen Faktor bei Kauf- und Mietentscheidungen. Gleichzeitig wird bei derartigen Entscheidungen auch immer mehr darauf geachtet, ob die Wohnung auch Homeoffice-tauglich ist“, resümiert Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts.
Zudem wird Bauen teurer. Im Riesenreich China brummt die Konjunktur, es werden ganze Städte in kurzer Zeit aus dem Boden gestampft, China kauft auch aus Deutschland alles auf, was zu haben ist: Holz, Sand, Stahl. Und zahlt enorme Preise. Durch die Verknappung der Baustoffe steigen die Kosten fürs Bauen auch hierzulande enorm. Auch die Energieeinsparverordnung verteuert das Bauen. Das schon 2018 und noch immer aktuelle Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit dem Namen „Soziale Wohnungspolitik“ hat schön vorgerechnet, dass von den 39 Prozent, um die die Kosten je Quadratmeter Wohnfläche im Geschosswohnungsbau in Deutschland im Zeitraum 2000 bis 2014 angestiegen sind, rund 15 Prozent auf die Verschärfung von Vorgaben und Anforderungen durch den Staat, darunter vor allem die mehrfach verschärfte Energieeinsparverordnung zuletzt in der Fassung von 2013 (EnEV 2013), zurückgehen. Demnach sind es also auch allem die Verordnungen und Regularien der Politik, die das Bauen, damit die Investition und infolgedessen das Wohnen besonders verteuert haben.
Im für uns interessanten Teilmarkt Salzburg stiegen laut einer Untersuchung der Statistik Austria die Häuserpreise (HPI) um sage und schreibe 13 %. Im gesamten österreichischen Markt nur um 7,6 %. Bei den Eigentumswohnungen lag dieser Wert für Salzburg immerhin noch bei 10,4 %. Klar, dass dies auch Auswirkungen auf das benachbarte Berchtesgadener Land hat, so die Aufsichtsratsvorsitzende Ursula Hölzl der Nowak Immobilien AG.
Anders als bei den Mieten ist bei den Kaufpreisen auch in der Corona-Krise bislang keine Trendwende oder auch nur Verlangsamung erkennbar. Zahlen des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) zufolge stiegen die Preise für Wohneigentum allein im vergangenen Jahr um 7,5 (Vorjahr: 6,75) Prozent.
Ökonomen der Deutschen Bank rechnen mit einem Ende des jahrelangen Preisanstiegs für deutsche Wohnimmobilien in drei Jahren. "Trotz aller Unsicherheit halten diese ein Zyklus-Ende im Jahr 2024 für wahrscheinlich", heißt es in deren Analyse. Darin werden mehrere Gründe für diese Annahme genannt. "Die fundamentale Angebotsknappheit lässt in den kommenden Jahren nach", erläuterten die Experten. Ob das auch für das Berchtesgadener Land gilt, da hat der Immobilienexperte Armin Nowak so seine Zweifel.
Die Mieten im Landkreis steigen erstmals wieder auf hohem Niveau. „Bezahlbare Wohnungen bleiben aber nach wie vor Mangelware.“.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Firma Nowak Immobilien AG aus Berchtesgaden wurde am 20.06.1988 gegründet. Im Jahr wurde 2000 wurde die Firma in eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft umgewandelt. Vorstand Armin Nowak ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Mieten und Pachten. Als Immobilienexperte ist er ständiger Ansprechpartner für Rundfunk und Fernsehen. U.a. hat die Firma in der Pro7-Sendereihe: Drei Bewerber - ein Job mitgewirkt. Das Immobilienunternehmen ist auf die Vermittlung von Wohn- und Gewerbeimmobilien zum Kauf oder zur Miete spezialisiert. Daneben werden noch Miethausverwaltungen und Verwaltungen nach dem WEG-Recht durchgeführt. Auch der Bereich Immobilienauktion wird von der Firma angeboten.
Armin Nowak, Vorstand der NOWAK IMMOBILIEN AG, Maximilianstr. 15, 83471 Berchtesgaden, Telefon: 08652/64000, Telefax: 08652/64081, Internet: https://www.nowak-ag.de, E-Mail: info(at)nowak-ag.de
Armin Nowak, Vorstand der NOWAK IMMOBILIEN AG, Maximilianstr. 15, 83471 Berchtesgaden, Telefon: 08652/64000, Telefax: 08652/64081, Internet: https://www.nowak-ag.de, E-Mail: info(at)nowak-ag.de
Datum: 24.08.2021 - 12:42 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1921415
Anzahl Zeichen: 4185
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Armin Nowak
Stadt:
Berchtesgaden
Telefon: 08652 64000
Kategorie:
Bau & Immobilien
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 24.08.2021
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