Symposium steckt neue Forschungsstrategien für Volkskrankheiten ab
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Symposium steckt neue Forschungsstrategien für Volkskrankheiten ab
"Die universitäre Medizin versteht sich als signifikanter Motor für Innovation im Gesundheitssektor, und damit für einen entscheidenden und wachsenden Wirtschaftszweig", betonte Prof. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité. "Die Kooperation zwischen universitärer Forschung und der Industrie sorgt dafür, dass unsere Gesundheitssysteme vorbereitet sind auf die Anforderungen von morgen."
Auch für den Vorsitzenden des vfa, Dr. Wolfgang Plischke, ist diese Kooperation von großer Bedeutung. "Forschende Pharma-Unternehmen haben gerade in Deutschland ihre Forschungsschwerpunkte auf die großen Volkskrankheiten einer älter werdenden Gesellschaft ausgerichtet", erklärte er auf dem Symposium. "Ohne ein exzellentes akademisches Umfeld mit hoch motivierten Wissenschaftlern und weiteren Mitarbeitern auf beiden Seiten wäre dies nicht möglich und würde medizinischer Fortschritt nicht aus Deutschland kommen!"
Im Zentrum des Symposiums standen neue, Erfolg versprechende Forschungsansätze für neurologische und onkologische Erkrankungen, die aufgrund der demographischen Veränderungen das deutsche Gesundheitssystem in Zukunft auch finanziell schwer belasten werden. Prof. Matthias Endres, Direktor der Klinik für Neurologie an der Charité, stellte patientenorientierte Konzepte der Schlaganfallforschung vor.
Sein Kollege Prof. Georg Lenz vom Molekularen Krebsforschungszentrum der Charité entwickelt neue diagnostische und therapeutische Strategien bei bösartigen Tumoren. Forschungsergebnisse zur Impfung gegen Krebs präsentierte Privatdozent Dr. Sigbert Jahn, Medizinischer Direktor der Merck Serono GmbH. In gleicher Position verantwortet Privatdozent Dr. Peter-Andreas Löschmann bei Wyeth Pharma Versuche, Alzheimer-Demenz mit Hilfe von Antikörpern zu bekämpfen.
Fünf Milliarden Euro hätten forschende Pharma-Unternehmen 2009 in Deutschland in Forschung und Entwicklung und damit in die Zukunftsfähigkeit der hiesigen medizinischen Forschung investiert, hob der vfa-Vorsitzende Dr. Plischke hervor. "Doch die Industrie braucht dafür im Gesundheitssystem gute Rahmenbedingungen."
Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter.
Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung.
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Datum: 22.04.2010 - 16:33 Uhr
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