Aktionsplan zur Erste-Hilfe-Ausbildung
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Aktionsplan zur Erste-Hilfe-Ausbildung
"Der Aktionsplan zur Erste-Hilfe-Ausbildung der fünf großen bayerischen Hilfsorganisationen ist eine außerordentlich gute Idee. Rund 12.000 Jugendliche im Alter zwischen zehn und 16 Jahren sollen künftig jährlich die notwendigen Kenntnisse in lebensrettenden Sofortmaßnahmen lernen. Die Hilfsorganisationen leisten hier Vorbildliches. Erste Hilfe kann Leben retten. Hinschauen und helfen: Das ist für mich gelebte Zivilcourage", sagte Innenminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung des "Aktionsplans für Bayerns Schüler ? Erste-Hilfe-Ausbildung und bürgerschaftliches Engagement". Auf den Aktionsplan haben sich die fünf großen bayerischen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD) und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) verständigt. Die Hilfsorganisationen waren bei der Präsentation höchstrangig vertreten durch die Präsidentin des BRK Prinzessin Christa vo!
n Thurn und Taxis, den Landesvorstand der JUH Peter Fritz, den Landesbeauftragten des MHD Wolf-Dietrich Graf von Hundt, den stellvertretenden Landesvorsitzenden des ASB Dr.Dr. Christoph Hölzl sowie den Ausbildungsleiter der DLRG Peter Schebesta.
Der Aktionsplan der Hilfsorganisationen bietet die Möglichkeit, junge Menschen überall für das Thema Erste Hilfe zu sensibilisieren, ihnen grundlegende und fundierte Kenntnisse in der Ersten Hilfe zu vermitteln und gleichzeitig ihr Bewusstsein für bürgerschaftliches Engagement und Sozialkompetenz zu stärken. Das Programm wird vom Bundesinnenministerium gefördert. Die Ausbildung soll vor allem an den Schulen sowie bei den Jugendverbänden und Jugendgruppen in Vereinen erfolgen. Ein besonderer Vorteil für die Teilnehmer ist, dass die Kurse auch beim Führerscheinerwerb für die Klasse B anerkannt werden.
Innenminister Herrmann betonte die Wichtigkeit einer ausreichenden Erste-Hilfe-Ausbildung für Jedermann: "Erste Hilfe ist ein wichtiger Bestandteil der solidarischen Gemeinschaft. Es darf daher nicht damit getan sein, an einer einmaligen Ausbildung in Sachen Erste Hilfe etwa beim Führerscheinerwerb teilzunehmen. Erlerntes wird wieder schnell vergessen. Deshalb gilt: Lebensrettende Sofortmaßnahmen sollten bereits in den Schulen gelehrt und ihre Anwendung durch wiederholtes Training verbessert werden." Jeder könne einmal auf gute Erste-Hilfe-Kenntnisse seiner Mitmenschen angewiesen sein ? sei es bei Unfällen im Haushalt, beim Sport oder am Arbeitsplatz. "Wegschauen wäre hier schlicht inhuman. In diesem Sinne wünsche ich, dass der Aktionsplan ein voller Erfolg wird. Den Hilfsorganisationen gilt schon jetzt für ihren vorbildlichen Einsatz ein herzliches Vergelt´s Gott", so Herrmann.
Pressesprecher: Oliver Platzer
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Datum: 22.04.2010 - 22:04 Uhr
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