ÖSV bewirbt sich mit Montafon für die FIS Freestyle Ski& Snowboard WM 2027
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Bewerbung für die Austragung der größten Wintersportveranstaltung aller Zeiten in Vorarlberg wurde eingereicht
Es könnte bald wahr werden: Spannende Kurse, packende Heats, hohe Sprünge, jede Menge Tricks und knappe Entscheidungen könnten im Jahr 2027 im Zuge der FIS Freestyle Ski & Snowboard WM 2027 im Montafon fallen! Die Bewerbung zur Austragung des sportlichen Großevents wurde fristgerecht eingereicht, die Vergabe findet im Frühjahr 2022 statt.
"Die Präsidentenkonferenz des Österreichischen Skiverbandes hat in ihrer Sitzung am 2. September 2021 einstimmig beschlossen, dass sich der ÖSV mit dem Montafon für die Ausrichtung der FIS Freestyle Ski & Snowboard Weltmeisterschaft 2027 bewerben wird. Nach der Weltpremiere 2015 mit der ersten Freestyle Ski & Snowboard WM am Kreischberg wäre Österreich damit zum zweiten Mal Schauplatz von Weltmeisterschaften in diesen Disziplinen. Der ÖSV hat bereits bei vergangenen Austragungen von Titelkämpfen in Ski alpin, Ski nordisch oder Biathlon seine Kompetenz und Professionalität bei der Durchführung internationaler Großveranstaltungen im Wintersport unter Beweis gestellt", so ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer.
Im Dezember 2012 veranstaltete der Österreichische Skiverband im Montafon erstmals ein Snowboardcross-Weltcuprennen. Im Jahr 2015 wurden zudem Weltcupbewerbe der Skicrosser in das Wettkampfprogramm aufgenommen. Wie groß die Unterstützung seitens des ÖSV und des Montafon für den Sport ist, unterstreicht auch die Tatsache, dass im Dezember 2014 äußerst kurzfristig ein Parallelslalom in den Weltcupkalender aufgenommen wurde. Alle bisher ausgetragenen Weltcupveranstaltungen waren hervorragend organisiert, weshalb das Montafon von Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern sowie Betreuerinnen und Betreuern gleichermaßen geschätzt wird.
"Die Umsetzung der WM im Montafon wäre ein Meilenstein für unsere Talschaft. Ein Großevent in diesem Ausmaß unterstreicht wieder einmal die Wintersportkompetenz des Montafon", zeigt sich Manuel Bitschnau, Geschäftsführer von Montafon Tourismus, stolz. "Das Montafon und das Land Vorarlberg haben bereits bei vielen internationalen Sportveranstaltungen ihre Ausrichter-Kompetenz und vor allem ihre Gastgeberrolle hervorragend gezeigt", betont Bitschnau.
Bei einem Zuschlag seitens des Internationalen Skiverbandes, werden der ÖSV als Veranstalter und der Ski Club Montafon als Ausrichter in Zusammenarbeit mit allen Tourismusgemeinden, den Montafoner Bergbahnen und Montafon Tourismus dieses großartige Event durchführen. Großzügige Unterstützung fällt vom Land Vorarlberg. Geplant ist, dass die Sportstätten über das ganze Montafon verteilt sind. Im Sinne des Tourismusleitbildes sowie dem Masterplan T, welcher auch in der Bundesregierung festgelegt ist, soll die Sportveranstaltung ganz im Sinne der Nachhaltigkeit stattfinden. "Wir setzen bei allen unseren Veranstaltungen nachhaltige Konzepte ein, natürlich auch bei sportlichen Großveranstaltungen in diesem Ausmaß. Das steht in unserer Verantwortung als Urlaubsdestination und Lebensraum", meint Bitschnau.
Für Vorarlberg sei es ein großer Mehrwert, Schauplatz von sportlichen Großveranstaltungen zu sein, betont Sportlandesrätin Martina Rüscher. Das gelte für regionale und überregionale Breitensport-Veranstaltungen genauso wie für nationale und internationale Wettkämpfe. "Solche Highlights rücken Vorarlberg als Sportland ins Blickfeld einer interessierten grenzüberschreitenden Sportöffentlichkeit. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung und der besonderen Relevanz aus Sicht des Tourismus profitiert vor allem die hierzulande gelebte Sport- und Bewegungskultur. Die Athletinnen und Athleten sind wichtige Vorbilder für unsere sportbegeisterte junge Generation", freut sich die Sportreferentin über die "mutige Initiative" des Montafon sich für die FIS Freestyle Ski & Snowboard WM im Jahr 2027 zu bewerben.
Von Seiten der Landesregierung liegen bereits Beschlüsse mit klaren Zusagen vor, die Region bei ihrem Vorhaben umfassend zu unterstützen. Eine wesentliche Bedingung für die Landes-Unterstützung ist das Ermöglichen einer noch besseren Nachwuchsarbeit für die Vereine. Dies soll durch die Errichtung einer erforderlichen Trainingsstrecke gewährleistet werden. Dafür sind von Landesseite 300.000 Euro reserviert. Mit einer Million Euro würde das Land - im Falle des Zuschlags - die Durchführung der WM unterstützen, informiert Rüscher. Klar sei, dass Vorarlberg über ausreichend Erfahrung verfügt, um eine Veranstaltung in dieser Größenordnung erfolgreich durchzuführen. Als Beispiele verweist sie auf das weltbekannte Hypo-Mehrkampfmeeting in Götzis, die Europäischen Olympischen Jugendwinterspiele von 2015, die Weltgymnaestradas in den Jahren 2007 und 2019, die Hallenradsport-Weltmeisterschaft in Dornbirn 2017, den alljährlichen Snowboardweltcup im Montafon, den Sparkasse-Dreiländermarathon und den Trans-Vorarlberg-Triathlon.
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Datum: 04.10.2021 - 17:09 Uhr
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