MDR-Talküber "Sorge ums Geld - sparen oder spekulieren?" (VIDEO)
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Die Deutschen waren noch nie so reich wie heute. Doch wer sein Geld "auf die hohe Kante" legt, dem drohen bei vielen Banken und Sparkassen Strafzinsen. Warum das so ist und wie man stattdessen sicher sparen kann, darüber diskutiert die Runde bei "Fakt ist!" aus Magdeburg am 25. Oktober 2021. Zu sehen ist der MDR-Talk ab 20.30 Uhr im Livestream auf mdr.de/tv sowie um 22.10 Uhr im MDR-Fernsehen und im Anschluss in der ARD Mediathek.
Das Geldvermögen der Deutschen hat einen neuen Rekordstand erreicht. 7,14 Billionen Euro haben die Bundesbürger angespart und angelegt. Die "klassische" Methode, Geld auf Sparkonto oder Sparbuch für sich arbeiten zu lassen, ist dabei inzwischen aber klar ins Hintertreffen geraten.
Der Anteil der Spareinlagen ist in den letzten 30 Jahren um drei Viertel geschrumpft - von einst 40 Prozent im Jahr 1991 auf zuletzt etwa zehn Prozent. Kein Wunder, zahlen Banken doch kaum noch Zinsen aufs Ersparte - oder bitten ihre Kunden gar zur Kasse. Bei rund 400 deutschen Geldinstituten müssen Kunden dafür zahlen, wenn sie dort Geld deponieren; bei einigen schon ab einer Einlagensumme von 5.000 Euro. Andere fühlen sich von ihrer Bank dazu gedrängt, Sparverträge aufzulösen und ihr Geld dafür auf andere Weise anzulegen.
In der Folge all dieser Entwicklungen ist die Zahl der Aktionäre gestiegen. 12,4 Millionen Deutsche legen ihr Geld inzwischen in Fonds und Wertpapieren an. Gerade bei jungen Leuten liegt das im Trend. Doch in Ostdeutschland ist der Anteil der Aktionäre deutlich geringer.
Glaubt man Finanzexperten, sollten die Verbraucher das schnellstens ändern. Einer Studie der Comdirect-Bank zufolge verlieren die deutschen Sparer Milliardensummen, weil die Inflation die mageren Zinsen regelrecht auffrisst. Sie verweisen auf den Grundsatz, dass es keine Mehrrendite ohne Mehrrisiko gibt - und halten die Risikoscheu vieler Verbraucher vor Aktien für völlig unbegründet.
Hat das klassische Sparen also wirklich ausgedient? Warum gibt es keine Zinsen mehr? Darf man Verbrauchern zu mehr Risiko raten? Und wo und wie legt man sein Geld stattdessen heute sicher an? Über diese und andere Fragen spricht Anja Heyde mit folgenden Gästen:
- Hermann-Josef Tenhagen, Finanzexperte,
- Sahra Wagenknecht, Die Linke, Bundestagsabgeordnete und Publizistin,
- Dani Parthum, Ökonomin und Finanzbloggerin, sowie
- Achim Oelgarth, Ostdeutscher Bankenverband.
Bürgerreporter Stefan Bernschein befragt Menschen, was sie selbst machen oder wovon sie abraten, hat einen jungen Magdeburger zu Gast, der schon als Teenager erfolgreich investiert hat sowie den Kriminalrat a.D. Lothar Schirmer, der vom Geld unterm Kopfkissen abrät.
Zuschauerinnen und Zuschauer können sich über Facebook oder per E-Mail unter faktist@mdr.de an der Diskussion beteiligen.
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MDR, Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, Tel.: (0391) 539 21 21, E-Mail: presse@mdr.de
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Datum: 22.10.2021 - 12:10 Uhr
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