Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit
ID: 193790
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit
Gemeinsame Pressemitteilung Tour 2010 der "JugendFilmTage Nikotin und Alkohol" gestartet
Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen, begrüßte die Aktion. "Das sogenannte ?Komasaufen? unter Jugendlichen sehe ich mit großer Sorge. Alkohol trinken bis zum Umfallen kann nicht nur den Grundstein für eine Abhängigkeit legen, es ist außerdem lebensgefährlich. Fast jeder zehnte Jugendliche konsumiert riskant oder gefährlich viel Alkohol. Wir müssen dieses Problem offensiv ansprechen in der Schule, im Freizeitbereich und auch zuhause in den Familien." Anlässlich der heutigen Eröffnung der JugendFilmTage 2010 betonte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans: "Der Konsum von Alkohol gehört in unserer Gesellschaft für viele Menschen dazu, darf aber insbesondere für Jugendliche nicht selbstverständlich sein. Gerade bei Kindern und Jugendlichen, die sich noch in der Entwicklung befinden, sollte er nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Alkohol ist kein gewöhnliches Genussmittel, sondern birgt besonders für Heranwachsende erhebliche Gesundheitsrisiken, vor denen diese geschützt werden müssen.
Bei Tabak gilt: wer als Jugendlicher nicht beginnt, wird auch später höchstwahrscheinlich nicht rauchen. Deswegen wird die Bundesregierung auf eine konsequente Einhaltung des Jugendschutzgesetzes hinwirken und alle Präventionsmaßnahmen unterstützen, die Kinder und Jugendliche über die Gefahren von Suchtmitteln informieren." Die "JugendFilmTage Nikotin und Alkohol ? Alltagsdrogen im Visier" werden in diesem Jahr bundesweit in 17 Städten durchgeführt. Über 20.000 Schülerinnen und Schüler werden mit ihren Lehrkräften zu Filmen und Mitmach-Aktionen in Kinos erwartet. "Mit den JugendFilmTagen machen wir die Jugendlichen gezielt auf die gesundheitlichen Risiken des Alkoholkonsums und des Rauchens aufmerksam und fördern eine kritische Haltung zu legalen Suchtmitteln", betonte Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Wir freuen uns sehr, dass die UCI-Kinowelt ihr Haus zur Verfügung stellt und die Stadt Düsseldorf wie auch die Suchtberatungsstellen mit der BZgA zusammenarbeiten. Kinos können für Jugendliche besonders motivierende außerschulische Lernorte sein. Dies gilt vor allem dann, wenn die Filme und Mitmach-Aktionen zur Suchtprävention in der Schule im Unterricht aufgegriffen und weiter vertieft werden", so Pott weiter.
Die JugendFilmTage sind Teil der BZgA-Kampagnen zur Förderung des Nichtrauchens und zur Verhinderung von Alkoholmissbrauch im Jugendalter. "Mit jährlich zehn Millionen Euro finanzieren die privaten Krankenversicherer die Alkoholpräventionskampagne ?Alkohol? Kenn dein Limit.?. Sie soll junge Menschen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol motivieren und die Entwicklung riskanten Trinkverhaltens verhindern", erklärte Volker Leienbach, Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V., in Düsseldorf.
Zeitgleich mit den Filmtagen startete heute die Großflächenplakatierung zur Kampagne "Alkohol? Kenn dein Limit.". Bundesweit wird auf mehreren tausend Großflächen das Plakatmotiv "Alkohol macht mehr kaputt, als du denkst." zu sehen sein. In Düsseldorf fand heute die Enthüllung des ersten Großflächenplakats mit Karl-Josef Laumann, Mechthild Dyckmans, Elisabeth Pott und Volker Leienbach statt.
Weitere Informationen:
http://www.rauch-frei.info , http://www.kenn-dein-limit.info , http://www.bist-du-staerker-als-alkohol.de
Informationen zum Auftakt der JugendFilmTage in Düsseldorf
An den JugendFilmTagen in der Landeshauptstadt Düsseldorf nehmen am 27. und 28. April rund 1.500 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren und ihre Lehrkräfte teil. Zur Eröffnung zeigen die Veranstalter den Spielfilm "Das Jahr der ersten Küsse". Weiterhin sind die Filme "Jargo", Das Lächeln der Tiefseefische", "The Insider", "28 Tage" und "Verrückt/Schön" zu sehen. Im Kinofoyer finden vor und nach den Filmen zahlreiche Mitmach-Aktionen statt. Eine Filmbox lädt die Jugendlichen ein, ihre Meinung zu Alkohol und Rauchen direkt in die Kamera zu sprechen. Beim Quiz "Fragenduell" können die Jugendlichen ihr Wissen überprüfen. Im Promille-Run "Voll neben der Spur" erleben sie über Spezialbrillen, wie ein Rausch ihre Wahrnehmung und Koordination beeinträchtigt. Rauchende Schülerinnen und Schüler erhalten in einer Beratungs-Lounge "Der letzte Zug" Tipps, wie sie mit dem Rauchen aufhören können.
Die JugendFilmTage in Düsseldorf führt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit folgenden Partnern durch: BerTha F.-Beratung und Therapie abhängiger Frauen e.V., Caritasverband Düsseldorf e.V., Fachstelle für Beratung, Therapie und Suchtprävention, Diakonie in Düsseldorf ? Fachstelle für Suchtvorbeugung, Drogenberatungsstelle "komm-pass", SKFM e.V. Düsseldorf, Düsseldorfer Drogenhilfe e.V., Fachstelle für Suchtvorbeugung, Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Sucht- und Drogenkoordination, Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Jugendförderung, Polizei Düsseldorf, KK 53, Drogenprävention, Schulamt Düsseldorf, Selbsthilfeverbände im Bereich Sucht.
Dr. Marita Völker-Albert
Pressesprecherin der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Tel. 0221-8992280
Fax: 0221-8992201
e-mail: marita.voelker-albert@bzga.de
http://www.bzga.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 27.04.2010 - 16:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 193790
Anzahl Zeichen: 6986
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 427 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und ihre Initiative LIEBESLEBEN informieren mit Unterstützung von Influencer*innen wie Diana zur Löwen, Leeroy Matata, Seda Açim Turan und Jonas Wuttke seit Anfang Oktober über Chlamydien. Auf eine der häufigsten sexuell übertragbaren
Richtiges Händewaschen hilft gesund zu bleiben ...
Zu Beginn der Jahreszeiten von Erkältungskrankheiten und Grippe erinnert der diesjährige Welthändewaschtag am 15. Oktober daran, wie jeder Einzelne sich und andere einfach vor Krankheitserregern schützen kann: durch regelmäßiges und richtiges Händewaschen. Unter www.infektionsschutz.de ha
Tag der älteren Menschen am 1. Oktober: Bewegungstipps für mehr Gesundheit und Lebensfreude ...
Gemeinsame Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) und des Deutschen Behindertensportverbandes e.V. Schon eine moderate Steigerung der Alltagsbewegung um nur 20 Minuten täglich wirkt sich positiv auf die G
Weitere Mitteilungen von Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA)
Gentechnisch verändertes Maissaatgut in Hessen gefunden - GRÜNE fordern sofortige Veröffentlichung der Funde ...
Angesichts der erneuten Funde von gentechnischen Verunreinigungen in Maissaatgut fordert die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/GRÜNEN umfassendere Kontrollen für Saatgut, um Verunreinigungen mit Gentechnik frühzeitig zu erkennen. Außerdem soll die Landesregierung die Ergebnisse der Untersuchungen
ATOSS Medical Solution 6.1: Dienstplanung für Fortgeschrittene ...
München 23. April 2010 - ATOSS präsentiert erstmals auf der PERSONAL 2010 in Halle 9, Stand D08, die ATOSS Medical Solution 6.1. Das neueste Release der Workforce Management Software für das Gesundheitswesen bietet Planern und Anwendern wieder zahlreiche Neuerungen. Ein Highlight sind die noch fl
Grüße von der Zahnfee! ...
"Gib das her, das ist meins!? Ob beim Spielzeugauto, beim Schnuller oder bei der Zahnbürste ? immer ist alles viel interessanter, wenn es jemand anderem gehört. Was aber beim vertauschten Auto höchstens zu lautstarker Besitzstandswahrung führt, kann bei Schnuller und Zahnbürste gefährlich
Sport als treibende Lebenskraft ...
So viele verschiedene Ausdrucksformen der Sport kennt, so viele Zugänge und Trainingsansätze gibt es. Moderne Fitness-Studios werden meist mit Training für Kraft und Ausdauer in Verbindung gesetzt und größere verfügen zudem über eigene Wellnessabteilungen. Eine rein sportliche Ausrichtung, wi




