Wohnungspreise im Süden steigen in einem Jahr um bis zu 32 Prozent - starker Zuwachs im Münchner Umland
ID: 1945080
Ein Vorjahresvergleich der Angebotspreise von Wohnungen in den Stadt- und Landkreisen aus Bayern und Baden-Württemberg von immowelt zeigt:
- In 123 von 126 untersuchten Stadt- und Landkreisen erhöhen sich die Kaufpreise von 2020 auf 2021
- Spitzenpreise in München und Umland - Kaufpreisanstieg um bis zu 21 Prozent
- Deutlicher Preiszuwachs in kleineren Großstädten, Anstieg von 16 Prozent in Ulm
- Kaufpreise in ländlichen Regionen klettern um bis zu 32 Prozent
Die Immobilienpreise legen im Süden Deutschlands deutlich zu. In 123 von 126 untersuchten Stadt- und Landkreisen verteuern sich die Angebotspreise von Eigentumswohnungen binnen eines Jahres. In 88 Kreisen beträgt der Anstieg sogar mindestens 10 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von immowelt, für die die Angebotspreise von Wohnungen (Bestand ohne Neubau, 40 bis 120 Quadratmeter, Angebotszeitraum Januar bis Oktober 2020 und 2021) in 126 Stadt- und Landkreisen Süddeutschlands untersucht wurden. Vor allem in ländlichen Regionen und kleineren Großstädten wird Wohneigentum deutlich kostspieliger. In der Spitze sind die Preise um 32 Prozent gestiegen.
Spitzenpreise in München und Umland
Am teuersten sind Eigentumswohnungen nach wie vor in München. Nach einem Anstieg von 11 Prozent kostet der Quadratmeter in der bayerischen Landeshauptstadt aktuell im Median 8.490 Euro. Spitzenpreise müssen Käufer auch für Wohnungen im Münchner Umland zahlen. Die Landkreise München (6.990 Euro; +11 Prozent) und Starnberg (6.670 Euro; +5 Prozent) weisen nach der Isar-Metropole die höchsten Wohnungspreise in Süddeutschland auf. In den Münchener Umlandkreisen Dachau (6.560 Euro; +15 Prozent), Ebersberg (6.050 Euro; +15 Prozent), Bad Tölz-Wolfratshausen (5.690 Euro; +21 Prozent) und Rosenheim (4.910 Euro; +21 Prozent) steigen die Preise für Eigentumswohnungen prozentual sogar stärker als in der Landeshauptstadt. Die hohen Immobilienpreise in München sorgen bereits seit Jahren für eine wachsende Nachfrage und steigende Preise im Umland der Metropole. Die Corona-Pandemie, die Möglichkeit von Homeoffice, sowie der damit verbundene Wunsch nach mehr Platz und Naturnähe haben die Verschiebung der Nachfrage in den Speckgürtel von Großstädten noch verstärkt. Das zeigt auch eine Studie des ifo Instituts und immowelt (http://ots.de/C5NUdx) zu den aktuellen Wohnpräferenzen.
Steigende Wohnungspreise in kleineren Großstädten
Neben dem Umland von Metropolen rücken auch kleinere Großstädte zunehmend in den Fokus von Immobilienkäufern. Nördlich von München weisen Augsburg (4.470 Euro; +13 Prozent) und Ingolstadt (4.500 Euro; +14 Prozent) deutlich steigende Wohnungspreise auf. Beide Städte profitieren von ihrer schnellen Zuganbindung an die Landeshauptstadt und verzeichnen eine starke Nachfrage nach Wohneigentum. In anderen kleineren Großstädten Bayerns kosten Eigentumswohnungen ebenfalls immer mehr, etwa in den Stadtkreisen Würzburg (3.820 Euro; +15 Prozent) und Erlangen (4.260 Euro; +12 Prozent). Letzterer ist deutlich teurer als das benachbarte, mehr als viermal so große Nürnberg (3.880 Euro; +15 Prozent).
Auch in Baden-Württemberg legen die Wohnungspreise in kleineren Großstädten deutlich zu. In Freiburg (5.090 Euro) erhöhen sich die Quadratmeterpreise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent. Damit ist die Stadt im Breisgau der teuerste Kreis im Bundesland und hat sogar die Landeshauptstadt Stuttgart (4.940 Euro; +10 Prozent) überholt. Den stärksten prozentualen Anstieg unter den betrachteten Großstädten verzeichnet Ulm. Während der Quadratmeter vor einem Jahr im Median noch 3.640 Euro gekostet hat, müssen Käufer aktuell bereits mit 4.240 Euro rechnen. Das ist ein Plus von 16 Prozent.
Deutliche Preiszuwächse am Land
Günstige Wohnungen finden Käufer vor allem in ländlichen Regionen abseits der Großstädte. Allerdings ziehen selbst hier die Preise stark an. In Baden-Württemberg verzeichnen die im Schwarzwald gelegenen Landkreise Freudenstadt (2.030 Euro; +18 Prozent) und Calw (2.470 Euro; +19 Prozent) deutliche Preiszuwächse. Der Neckar-Odenwald-Kreis (2.210 Euro; +26 Prozent) weist sogar den stärksten prozentualen Anstieg aller untersuchten baden-württembergischen Kreise auf.
Auch im Norden Bayerns werden Eigentumswohnungen deutlich teurer. Im Landkreis Coburg (2.420 Euro) ziehen die Quadratmeterpreise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ganze 28 Prozent an. Der Landkreis Bad Kissingen (2.220 Euro) verzeichnet sogar ein Plus von 32 Prozent. Das ist der stärkste prozentuale Anstieg aller in der Analyse betrachteten Kreise.
Ausführliche Ergebnistabellen zu den 126 untersuchten Stadt- und Landkreisen stehen hier zum Download bereit. (http://ots.de/3fA7pj)
Eigentümer, die wissen wollen, was ihre Immobilie wert ist, können sich ab sofort in der immowelt Price Map (https://www.immowelt.de/immobilienpreise/deutschland/wohnungspreise) über das aktuelle Preisniveau informieren.
Berechnungsgrundlage:
Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise. Die Preise geben den Median der jeweils zwischen Januar und Oktober 2020 und 2021 auf immowelt.de angebotenen Wohnungen (Bestand ohne Neubau, 40 bis 120 Quadratmeter) wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.
Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem Pressebereich unter presse.immowelt.de.
Über immowelt.de:
Das Immobilienportal www.immowelt.de ist einer der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien. Gemeinsam mit immonet.de verzeichnet das Immobilienportal eine Reichweite von monatlich 68 Millionen Visits*. immowelt.de ist ein Portal der immowelt Group, die mit bauen.de und umzugsauktion.de weitere reichweitenstarke Portale betreibt und leistungsstarke CRM-Software für die Immobilienbranche entwickelt. Die immowelt Group ist eine Tochter der Axel Springer SE.
* Google Analytics; Stand: April 2021
Pressekontakt:
immowelt GmbH
Nordostpark 3-5
90411 Nürnberg
Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-808
presse@immowelt.de
www.twitter.com/immowelt
www.facebook.com/immowelt
Original-Content von: immowelt, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.12.2021 - 09:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1945080
Anzahl Zeichen: 6752
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Nürnberg
Kategorie:
Handel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 281 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wohnungspreise im Süden steigen in einem Jahr um bis zu 32 Prozent - starker Zuwachs im Münchner Umland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
immowelt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Eine immowelt Analyse für die 15 größten Städte zeigt, wie stark die Angebotspreise von Eigentumswohnungen mit zunehmender Entfernung sinken: - Dresden vorn: Wohnungskäufer zahlen im 60-Minuten-Umland 52 Prozent weniger als in der Stadt; bei Frankfurt und Köln sind es jeweils 51 Prozent - MÃ
Über 24.000 Euro pro Quadratmeter auf Sylt, 12.000 Euro am Tegernsee: Deutschlands teuerste Ferienorte ...
Ein immowelt Ranking der Angebotspreise von Häusern in 68 deutschen Ferienorten zeigt: - Mondänes Sylt: Kampen auf Sylt ist mit 24.327 Euro pro Quadratmeter der teuerste Ferienort - In den Bergen führt der Tegernsee: Rottach-Egern liegt bei 12.684 Euro pro Quadratmeter und damit klar hinter Sy
Erholung trifft auf wachsenden Gegenwind: Immobilienpreise im 2. Quartal trotz schwieriger Bedingungen weiter gestiegen ...
Die aktuelle Ausgabe des immowelt Preiskompass für das 2. Quartal zeigt: - Immobilienmarkt trotzt Gegenwind: Einfamilienhäuser und Wohnungen verteuern sich bundesweit um jeweils 1,0 Prozent - Häusermarkt überrascht: Preise steigen in 14 der 15 größten Städte, nachdem sie zu Jahresbeginn vie
Weitere Mitteilungen von immowelt
Medikamenten-Bringdienst für Deutschland - gesund.de Apotheken mit bundesweitem Service / 90 Prozent Flächendeckung über gesund.de (FOTO) ...
Der Marktplatz von gesund.de spielt in Pandemie-Zeiten seine Vorteile aus. Denn Patienten können sich über gesund.de ihre Medikamente bei der Apotheke ihres Vertrauens bestellen und sie von deren Bringdienst nach Hause liefern lassen. So leisten Apotheken und gesund.de gemeinsam einen wichtigen
WHS kauft Grundstück in Friedrichshafen ...
Eigentumswohnungen in Metropolen wie Hamburg, München, Berlin oder Stuttgart sind begehrt. Doch auch andere Hotspots, wie beispielsweise die Bodenseeregion, freuen sich über großen Andrang. Um der Nachfrage nachzukommen, setzt die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) auf den Neubau: Das Lud
Fast 1.000 Jahre Betriebszugehörigkeit ...
Treue und loyale Mitarbeiter sind das Rückgrat eines jeden Unternehmens. Deshalb ist die Jubilarfeier für Vorstand Dr. Norbert Teltschik eine der schönsten Veranstaltungen des Köstner-Jahres. Bei einem guten Abendessen hat man hier Zeit und den passenden Rahmen, um die Leistungen der langjährig
Eine positive Agenda für den Mittelmeerraum inmitten von Umbrüchen und Anzeichen eines Aufschwungs ...
Die siebte Auflage der vom Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit und dem ISPI geförderten Konferenz MED-Dialogues In diesem Jahr wird die siebte Ausgabe der Rome MED - Mediterranean Dialogues Conference vom 2. bis 4. Dezember in Rom (Grand Hotel Parco dei




