Wohnen, Fahren, Einkaufen: Wird normales Leben unerschwinglich? (VIDEO)
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Über gestiegene Kosten, Prognosen für die weitere Preisentwicklung und Maßnahmen, die vor allem Menschen mit geringem Einkommen helfen könnten, diskutiert "Fakt ist! Aus Dresden" am Montag, 24. Januar: Bereits 20.30 Uhr als Livestream bei MDR.DE, 22.10 Uhr im MDR-Fernsehen sowie in der ARD-Mediathek
Das Leben in Deutschland ist gerade teuer. Das spürt man an der Tankstelle genauso wie im Supermarkt. So kostete Diesel Ende letzten Jahres fast 40 Prozent mehr als noch im Vorjahresmonat. Und selbst heimisches Gemüse, wie Kartoffeln oder Kohl, hat sich um über 16 Prozent verteuert (Quelle: Verbraucherpreisindex).
Warum die Preise so in die Höhe schießen? Die Inflation ist in Deutschland gerade auf einem Rekordniveau. Dafür gibt es viele Gründe: die Rücknahme der Mehrwertsteuer-Senkung, Lieferengpässe, eine erhöhte Nachfrage und vor allem gestiegene Energiepreise.
Aber bleibt das auch so? Darüber sind sich Expertinnen und Experten uneins. Die einen, wie das ifo-Institut, sagen weitere Preisanstiege voraus. Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz fordert sogar ein schnelles Eingreifen der Europäischen Zentralbank. Andere, wie der DIW-Chef Marcel Fratzscher, sprechen von "Inflationspanik".
Fakt ist: Menschen mit geringem Einkommen treffen die hohe Preise am härtesten. Der Hartz IV-Satz steigt dagegen in diesem Jahr gerade mal um drei Euro. Im Osten ist zudem der Niedriglohnsektor besonders groß. Kann die Anhebung des Mindestlohns helfen? Oder muss die Regierung deutlich mehr unternehmen, um die Zusatzkosten vor allem für Niedriglöhner und Multijobber abzufedern? Andere Länder wie Polen senken beispielsweise die Steuern auf Sprit oder Frankreich zahlt ärmeren Bürgern einen Inflationsausgleich in Höhe von 100 Euro.
Darüber diskutiert Andreas F. Rook mit:
- Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK
- Joachim Ragnitz, ifo-Institut Dresden
- Ralf Geißler, MDR-Wirtschaftsjournalist
- Anna Cavazzini (Bündnis 90/Die Grünen), Europaabgeordnete, Vorsitzende des Ausschusses für Verbraucherschutz
Pressekontakt:
MDR Landesfunkhaus Sachsen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Peggy Ender
Telefon: 0351 / 846 35 15, E-Mail: Peggy.Ender@mdr.de
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Datum: 21.01.2022 - 13:37 Uhr
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