Darmkrebs-Risiko wird unterschätzt
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Vorsorge-Koloskopie findet wenig Akzeptanz
Dabei ist Fakt: Nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung kann mit einer rechtzeitigen Koloskopie die Darmkrebssterblichkeit um bis zu 90 Prozent gesenkt werden. Werden bei der Spiegelung Darmpolypen entdeckt und entfernt, entsteht erst gar kein Krebs und damit auch kein Leidensweg. Dennoch haben sich summiert im Zeitraum von 2003 bis 2007 von den rund 16,8 Mio. Anspruchsberechtigten nur 13,4 Prozent der Männer und 15,1 Prozent der Frauen für eine Vorsorge-Koloskopie entschieden. Das berichtet das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung. Bei vielen Menschen ist die Angst vor der Spiegelung größer als die Angst vor Darmkrebs. Ein wesentlicher Grund hierfür ist, dass das persönliche Risiko für diese Tumorerkrankung immer noch völlig unterschätzt wird. Dabei erkranken im Laufe ihres Lebens in Deutschland sechs von hundert Menschen an Darmkrebs. Das heißt: Jeder Siebzehnte ist betroffen.
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Datum: 03.05.2010 - 09:59 Uhr
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