"Das große Geschäft machen gerade nicht die traditionellen Anbieter", sagt Microsoft-Manager Holger Meinzer in der KI-Ausgabe des journalists (FOTO)
ID: 1962992

(ots) -
Microsoft-Manager Holger Meinzer ermutigt traditionelle Medien, Technologien wie Sprachassistenten und Künstliche Intelligenz einzusetzen. Nur so werden sie zukunftsfähig, sagt Meinzer, der vor 20 Jahren selbst beim Radio gearbeitet hat und immer noch leidenschaftlich darauf blickt. Das lineare Programm werde zwar weiter bestehen, aber nicht mehr zwingend dominieren. "Die gute Nachricht ist: Im Audio-Markt steckt ein immenses Wachstum", sagt Meinzer im Interview mit dem Magazin journalist. "Und die schlechte: Das große Geschäft machen gerade nicht die traditionellen Anbieter."
Holger Meinzer betont, wie wichtig ein neues Verhältnis zwischen Inhaltemachern und Technologiekonzernen ist. Dass die Zahl der Print-Zeitungsjournalisten sinkt, liege nicht daran, dass alle Texte von einer KI geschrieben würden, sagt Meinzer, der sich bei Microsoft um Partnerschaften mit Medien und Telekommunikationsanbietern kümmert. "Die Ursache ist vielmehr, dass die Mediennutzung immer stärker auf Digitalplattformen von Dritten stattfindet, während die Menschen immer seltener eine Zeitung kaufen oder lineares Fernsehen nutzen. Und die eigenen digitalen Kanäle der Medien wachsen zwar, sie können aber meistens die Rückgänge im Kerngeschäft nicht kompensieren."
Journalistinnen und Journalisten sollten daher Berührungsängste gegenüber Zukunftstechnologien ablegen und deren Chancen erkennen, sagt der Microsoft-Manager. Als Beispiel nennt er unter anderem mit Hilfe Künstlicher Intelligenz synthetisierte Stimmen: "Wenn man Verkehrsnachrichten auch nachts um vier von einer vertrauten Stimme vorgelesen bekommt, ist das definitiv ein Mehrwert - für die Hörerinnen, aber auch für die Moderatorin, die eben nicht ihr Leben nachts im Sender verbringen muss." Bei den erfolgreichen Modellen von morgen gehe es um das Zusammenspiel von Inhalten mit Daten und Technologien, so Meinzer im journalist-Interview. "Das ist der heilige Gral der Branche: Wie kann ich am besten erkennen, was die Menschen in ihren individuellen Situationen gerade jetzt interessiert?" Nicht die Masse an Inhalten sei entscheidend, sondern ihre personalisierte Ausspielung. "Dadurch entsteht Relevanz."
Das komplette Interview mit Microsoft-Manager Holger Meinzer lesen Sie in der KI-Ausgabe des journalists und auf www.journalist.de. Der journalist ist mit einer Druckauflage von 30.000 Exemplaren (IVW) das größte und wichtigste Magazin für Journalist*innen in Deutschland. Herausgeber ist der Deutsche Journalisten-Verband, Verlag: Journalismus3000 GmbH.
Pressekontakt:
Matthias Daniel
Chefredakteur und Publisher
journalist
Magazin für Journalist*innen
journalist@journalist.de
daniel@journalist.de
Tel. 0228/20172-24
https://www.journalist.de
https://www.twitter.com/journ_online
https://www.facebook.com/derjournalist
https://www.instagram.com/journ_insta
Original-Content von: journalist - Magazin für Journalist*innen, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.03.2022 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1962992
Anzahl Zeichen: 3151
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn
Kategorie:
Medien und Unterhaltung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 289 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""Das große Geschäft machen gerade nicht die traditionellen Anbieter", sagt Microsoft-Manager Holger Meinzer in der KI-Ausgabe des journalists (FOTO)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
journalist - Magazin f (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nach den Skandalen bei RBB und NDR wurden Rufe laut, die Aufsichtsorgane besser aufzustellen. Das Medienmagazin journalist hat sich dazu bei 18 Mitgliedern aus Rundfunk- und Verwaltungsräten sowie externen Expert*innen umgehört: Wie sieht eine zeitgemäße Kontrolle des öffentlich-rechtlichen R
Eva-Maria Lemke und Olaf Sundermeyer vom RBB: "Schlesinger ist nur Symptom einer strukturellen Krise" (FOTO) ...
Abendschau-Moderatorin Eva-Maria Lemke und Investigativjournalist Olaf Sundermeyer vom RBB sprechen im journalist-Interview über die Auswirkungen des RBB-Skandals auf den Sender und ihre tägliche Arbeit. Lemke sagt: "Wir alle im Haus können jedem Whistleblower dankbar sein." Sie sei f
KayhanÖzgenc und Jakob Wais vom Business Insider über den RBB-Skandal: "Die hatten die Geschichte völlig falsch eingeschätzt" (FOTO) ...
Der Fall von RBB-Intendantin Patricia Schlesinger hat den Business Insider in Deutschland bekannt gemacht. Chefredakteur Kayhan Özgenc und Jakob Wais, Vorsitzender von Chefredaktion und Geschäftsführung, sprechen im exklusiven journalist-Interview über ihre Recherchen und deren Folgen. "A
Weitere Mitteilungen von journalist - Magazin f
Die Rolle der Kita ...
"Das Ziel muss langfristig sein, dass die Kita den gleichen Stellenwert wie die Schule hat", betont Peter Cloos, Professor für Pädagogik der frühen Kindheit an der Universität Hildesheim in Meine Kita. In der aktuellen Ausgabe von Meine Kita spricht er im Doppelinterview mit Julia SchÃ
Die Rolle der Kita ...
"Das Ziel muss langfristig sein, dass die Kita den gleichen Stellenwert wie die Schule hat", betont Peter Cloos, Professor für Pädagogik der frühen Kindheit an der Universität Hildesheim in Meine Kita. In der aktuellen Ausgabe von Meine Kita spricht er im Doppelinterview mit Julia SchÃ
ProSiebenSat.1 schließt 2021 mit Umsatzwachstum von 11 % ab; adjusted EBITDA steigt um deutliche 19 % ...
Geschäftszahlen 2021 - Neuer Rekordumsatz mit einem Wachstum von 11 % auf 4.494 Mio Euro - Werbeerlöse im Gesamtjahr wieder über Niveau des Vorkrisenjahres 2019 trotz anhaltender Pandemie und schwachem Q1 2021 - Deutlicher Anstieg des adjusted EBITDA um 19 % auf 840 Mio Euro sowie des adjuste
ZDF trauert um langjährigen "heute"-Moderator Claus Seibel (FOTO) ...
Er galt als "Grandseigneur" der Nachrichten und hat 34 Jahre lang die "heute"-Nachrichten im ZDF präsentiert. Das ZDF trauert um Claus Seibel, der am 1. März 2022 im Alter von 85 Jahren gestorben ist. ZDF-Chefredakteur Dr. Peter Frey: "Claus Seibel war mehr als drei Ja




