1,5 Millionen Kriegsflüchtlinge: Caritas hilft in der Ukraine und allen Nachbarländern

1,5 Millionen Kriegsflüchtlinge: Caritas hilft in der Ukraine und allen Nachbarländern

ID: 1964075
(ots) -

Bislang 6,8 Millionen Euro von Caritas international bereitgestellt - 166.000 Flüchtlinge in Russland - Caritas-Sozialprojekte in Russland fürchten um ihre Existenz

Caritas international hat seine Hilfe für die 1,5 Millionen Kriegsflüchtlinge in der Ukraine und allen Nachbarländern ausgebaut. Mit insgesamt 6,8 Millionen Euro steht das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes den Flüchtenden in der Ukraine, Polen und Moldawien zur Seite. Hilfen für Geflüchtete in Rumänien, der Slowakei und auch in Russland werden vorbereitet.

Allein in der südrussischen Region Rostow sind seit Kriegsbeginn bereits 166.000 Geflüchtete angekommen und machen sich von dort aus in andere Teile Russlands auf. Auch hier sind die Notunterkünfte überlastet, und die humanitäre Not nimmt rasch zu. "Als Caritas sind wir in der Lage, den Flüchtenden sowohl an derzeit 34 Orten in der Ukraine als auch in allen Nachbarländern zur Seite zu stehen", so Oliver Müller, Leiter von Caritas international. Besonders dramatisch ist die Situation nach wie vor in der Ukraine, wo die Caritas Ukraine sich unter schwierigsten Bedingungen um Menschen auf der Flucht kümmert, psychologische Unterstützung anbietet und Schutzräume für Kinder geschaffen hat.

"Nur die große Solidarität der Menschen in Deutschland ermöglicht uns diese umfassende Hilfe. Wir sind allen Privatspendern, Initiativen, Unternehmen, der Bundesregierung und vielen anderen überaus dankbar. Dieses Zeichen der Solidarität wird von den Caritas-Mitarbeitenden sowie den von ihnen unterstützten Menschen in der Ukraine und allen Nachbarländern als wichtiges Zeichen sehr dankbar wahrgenommen. Es zeigt ihnen, dass sie nicht allein gelassen werden. Dazu gehört auch die warmherzige Aufnahme der ersten Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland", so Oliver Müller.

Sorge bereitet Caritas international, dass durch die gegen die russische Regierung verhängten Sanktionen Caritas-Hilfsprojekte für ukrainische Geflüchtete in Südrussland sowie in den seit Jahren laufenden Sozialprojekten in ganz Russland aktuell in Frage gestellt werden. "Uns erreichen sehr bewegende Nachrichten von unseren Caritas-Partnern in Russland, die um ihre Existenz fürchten, weil auch die Zivilgesellschaft in Russland in eine verhängnisvolle Isolation getrieben wird. Sie fürchten, dass beispielsweise ihre Projekte für geistig und körperlich behinderte Kinder in Sankt Petersburg eingestellt werden müssen. Es ist wichtig, dass wir einen Weg finden, wie wir ihnen trotz Sanktionen weiterhelfen können. Wir haben diesbezüglich Kontakt mit der Bundesregierung aufgenommen", berichtet Oliver Müller von Caritas international.



Spenden mit Stichwort "Ukraine CY01026" werden erbeten auf:

Caritas international, Freiburg

Spendenkonto 202

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

BLZ 660 205 00

IBAN Nr.: DE88 6602 0500 0202 0202 02,

BIC-Nr.: BFSWDE33KRL

oder online unter: www.caritas-international.de

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin

Evangelische Bank

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Ukraine Krise

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Dieser gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.

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Herausgeber: Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstraße 40, 79104 Freiburg. Telefon
0761/200-0. Dariush Ghobad (verantwortlich -293), Sven Recker
(Durchwahl -515).
www.caritas-international.de

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Datum: 08.03.2022 - 11:06 Uhr
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