Jubiläumsjahr eingeläutet: Fünf Jahre Denkmal für die ermordeten Juden Europas - 20 Jahre Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Uwe Neumärker, Direktor der Bundesstiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas dazu: "Anhaltend hohe Besucherzahlen im Stelenfeld und im Ort der Information, steigende Buchungszahlen der verschiedenen Bildungsangebote und ein etabliertes Veranstaltungsprogramm verdeutlichen die herausragende Akzeptanz des Denkmals und der Arbeit der Stiftung."
Lea Rosh, Initiatorin und Vorsitzende des Förderkreises: "Das Holocaustdenkmal ist eine Erfolgsgeschichte. Sie wurde ermöglicht durch eine Bürgerinitiative, in der Mut, Ausdauer und Wille der Einzelnen dazu geführt haben, dass Ziele erreicht wurden, trotz Gegenwind. In diesem Jubiläumsjahr schauen wir deshalb nach vorn: Wir wollen den Bürgern heute Mut machen, sich auch zu engagieren, denn es gibt viel zu tun."
Der Förderkreis "Denkmal für die ermordeten Juden Europas e. V." begeht auch das 20-jährige Bestehen der Bürgerinitiative. Daher lädt der Verein zu einer öffentlichen Bürgerfeier am Mittwoch 5. Mai ab 17.00 Uhr in die Cora-Berliner Straße ein. Im Rahmen dieser kostenfreien Bürgerfeier wird vom Förderkreis auch die Ausstellung "Fünf Jahre Denkmal - 20 Jahre Förderkreis - Was eine Bürgerinitiative bewirken kann" eröffnet, die bis Dezember 2010 kostenfrei täglich außer montags zu sehen sein wird. Weitere Informationen: www.holocaust-denkmal-berlin.de.
Die Stiftung feiert das Jubiläum mit zwei öffentlichen Veranstaltungen: Podiumsdiskussion am 5. Mai 2010 um 20 Uhr, unter anderem mit Peter Eisenman und Lea Rosh, in der Akademie der Künste; Buchvorstellung und Lesung der Autobiographie "Drang nach Leben. Erinnerungen" mit der Holocaust-Überlebenden Sabina van der Linden-Wolanski und der Schauspielerin Dagmar Manzel am 11. Mai 2010 um 18 Uhr, in der Australischen Botschaft.
Nähere Informationen: www.stiftung-denkmal.de.
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Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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Tel.: +49 (0)30 - 26 39 43 26
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Der Verein entstand aus der "Bu?rgerinitiative Perspektive Berlin e.V.", die von der Publizistin Prof. Lea Rosh und dem Historiker Prof. Dr. Eberhard Jäckel initiiert wurde. Seit seiner Gru?ndung im Jahr 1989 machte er sich fu?r die Errichtung eines Denkmals fu?r die ju?dischen Opfer des Holocaust im Zentrum Berlins stark. Am 10. Mai 2005 schließlich wurde das Denkmal nahe Brandenburger Tor nach vielen Jahren des bu?rgerschaftlichen Engagements und intensiver Debatten eröffnet.
Das "Denkmal fu?r die ermordeten Juden Europas" ist heute die zentrale Holocaust-Gedenkstätte Deutschlands, ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die sechs Millionen Opfer. Das Denkmal wird von einer Bundesstiftung getragen und besteht aus dem von Peter Eisenman und Richard Serra entworfenen Stelenfeld sowie dem unterirdischen "Ort der Information". Bisher besuchten mehr als 8 Mio. Menschen das Denkmal.
Mit der Eröffnung des Denkmals ist die Arbeit des Förderkreises nicht beendet. Seine Aufgaben sind die Erhöhung der Akzeptanz des Denkmals in der deutschen Bevölkerung und die Sammlung von Finanzmitteln fu?r die Ausstattung des "Raums der Namen" im "Ort der Information". Hierfu?r organisiert der
Förderkreis Lesungen, Vorträge, Diskussionen, Konzerte und regelmäßige Fu?hrungen durch den Ort der Information. Mit Spendenkampagnen und Benefiz-Veranstaltungen (z. B. jährliche Charity-Dinner mit Gastrednern wie Angela Merkel, Helmut Kohl und Avi Primor) werden finanzielle Mittel eingeworben. Über 100 Mitglieder engagieren sich fu?r die Ziele des Förderkreises. Vorstandsvorsitzende ist die Publizistin Prof. Lea Rosh.
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Warschauerstr. 47
10243
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Datum: 04.05.2010 - 17:47 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Prof. Lea Rosh
Stadt:
Berlin
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