Lasst uns reden! WDR Lokalzeit bringt Menschen ins Gespräch
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Können wir nicht mehr vernünftig miteinander reden? Den Eindruck hat man manchmal, wenn man die öffentlichen Diskussionen, gerade auch in den Sozialen Medien verfolgt. Die Fronten scheinen verhärtet, ein Austausch von Meinungen findet kaum statt - wir scheinen mehr gegeneinander und übereinander zu reden, als miteinander - von Klimawandel und Corona über das Gendern und den Tierschutz bis zu Ernährung und Migration.
Das will die Lokalzeit im WDR Fernsehen ändern - und sagt: "Lasst uns reden!" In einer gemeinsamen Aktion am 4. April senden alle 11 Lokalzeit-Ausgaben in den WDR-Landesstudios zeitgleich Beiträge, die Lösungen bieten wollen und bringen Menschen ins Gespräch, die grundsätzlich unterschiedliche Einstellungen zu kontroversen Themen haben. Die sich aber trotzdem auf die Sichtweise der anderen Seite einlassen können und wollen.
So trifft zum Beispiel in Dortmund eine Feministin auf einen Mann, der vor seiner dritten Scheidung steht, weil seine Frau sich "mit Feminismus angesteckt" habe. In Aachen und im Münsterland geht es ums Fleischessen: Veganerinnen treffen auf einen Traditions-Metzger bzw. eine Schweinemästerin. Und im Siegerland tauscht sich der Betreiber eines Windparks mit einem Gegner des Windenergie-Ausbaus aus. Ihnen allen ist gemeinsam: Sie lassen sich ein auf die Haltungen der anderen. Sie wollen besser verstehen, was ihr Gegenüber bewegt, wollen dem anderen zuhören und sich gegenseitig reinlassen in die eigene Welt.
Die elf WDR-Landesstudios berichten in der Lokalzeit am 04. April um 19:30 Uhr. Alle Filme sind auch zu sehen über lokalzeit.de und diesen Link:https://www1.wdr.de/fernsehen/lokalzeit/ideen-fuer-den-westen-100.html
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Datum: 01.04.2022 - 10:04 Uhr
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