Tag der Organspende am 4. Juni setzt Zeichen / Erstmals seit zwei Jahren wieder mit Vor-Ort-Veranstaltung - diesmal in Mainz
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Zeichen können ganz groß sein, auffällig oder bunt. Manche Zeichen sind aber auch klein, leise und jeder kann sie für sich alleine setzen, wie zum Beispiel auf einem Organspendeausweis. Gemeinsam ist allen Zeichen der Wunsch, dass sie etwas bewirken - vielleicht sogar das Leben eines Menschen verändern. Die Organisatoren des Tags der Organspende am 4. Juni wollen in diesem Sinne viele verschiedene Zeichen setzen, hinter denen ein großes Ziel steht: Menschen überall in Deutschland dazu zu motivieren, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.
Erstmals seit Beginn der Coronavirus-Pandemie findet deshalb am ersten Samstag im Juni wieder eine Vor-Ort-Veranstaltung in der diesjährigen Partnerstadt Mainz statt. Oberbürgermeister Michael Ebling hat die Schirmherrschaft für die Aktionen in Mainz übernommen: "Das Thema Organspende ist wahrlich kein leichtes, zugleich aber gesellschaftlich hochrelevant. Am Tag der Organspende erinnern wir an die Wichtigkeit des Themas und an die Menschen, die durch ihre Organspende Menschenleben gerettet haben. Auf dem Gutenbergplatz und in der gesamten Innenstadt begegnen uns am 4. Juni Informationen und Aktionen rund um die lebenswichtige Organspende. Als Schirmherr für den diesjährigen Tag der Organspende freue ich mich auf den Austausch und die verschiedenen thematischen Impulse."
Organempfängerinnen und Organempfänger, Angehörige von Spendern, Menschen, die auf ein Organ warten sowie Institutionen und Vereine rufen das Thema Organspende überall in der Mainzer Innenstadt ins Gedächtnis. Sie erzählen ihre ganz persönliche
Geschichte und beantworten Fragen rund um die Themen Organspende, Transplantation und die aktuelle Situation in Deutschland. Der gemeinsame Appell aller beteiligten Partner: Organspende ist wichtig und kann Leben retten. Die Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten dürfen trotz politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen wie zum Beispiel der Coronavirus-Pandemie nicht in Vergessenheit geraten.
Doch nicht nur Betroffene setzen Zeichen - an diesem Tag steht ganz Mainz unter dem Banner der Organspende. Als Auftakt findet in der Kirche St. Quintin ein ökumenischer Gottesdienst zum Dank an die Organspenderinnen und Organspender statt. Mainzer Geschäfte und Cafés können sich mit Aktionsideen beteiligen, Lastenfahrräder mit Mitmach-Aktionen bahnen sich ihren Weg durch die Innenstadt, eine Wanderausstellung wird präsentiert und Themenzelte auf dem Gutenbergplatz bieten vielfältige Informationen. Kurzum: Verschiedenste Aktivitäten an unterschiedlichen Orten setzen eine Vielzahl an Impulsen, mehr über Organspende zu erfahren und eine Entscheidung zu treffen. In der Nacht wird dann die Mainzer Innenstadt selbst zum Zeichen für Organspende. Gebäude werden angeleuchtet und geben mit Botschaften und Bildern einen abschließenden Anstoß für die Bürgerinnen und Bürger, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen.
Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.
RICHTIG: Eine Organspende ist ein großartiges Geschenk - eine Chance auf ein neues Leben. Dafür möchten die Organempfänger DANKE sagen: Den Menschen, die mit einer Organspende geholfen haben. Den Menschen, die sich zu Lebzeiten für eine Organspende entschieden haben. Und allen Menschen, die sich Gedanken machen über das Thema Organspende.
WICHTIG: Jeder von uns sollte eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung treffen und diese auch dokumentieren, zum Beispiel in einem Organspendeausweis und einer Patientenverfügung. Das ist wichtig, um Leben retten zu können und seinen Angehörigen im Fall des Falles die Bürde der Entscheidung abzunehmen.
LEBENSWICHTIG: Noch immer stehen viele tausend Menschen auf den Wartelisten für ein Spenderorgan. Die meisten von ihnen warten bereits seit Jahren - und zu viele warten vergeblich. Noch immer sterben täglich Patienten, denen mit einer Transplantation hätte geholfen werden können.
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Datum: 28.04.2022 - 11:04 Uhr
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