Auf den Spuren von Schneckenhäusern und Löwenzahnblättern

Auf den Spuren von Schneckenhäusern und Löwenzahnblättern

ID: 1990874

Studierende der Hochschule Aalen auf Atelierbesuch beim Künstler Alfred Bast



(PresseBox) - Auf der Fensterbank liegen Tannenzapfen, Schneckenhäuser, getrocknete Blüten und viele weitere Dinge aus Wald und Flur. Ein Spielzeugelefant aus Kunststoff gesellt sich zu dem bunten Sammelsurium. An der Wand hängen quadratische Bilder, die mit feinen Pinselstrichen präzise gezeichnete Blätter, Pilze oder eine aufgesprungene Esskastanie zeigen. So plastisch, dass man mit den Händen danach greifen möchte. Das Atelier des renommierten Künstlers Alfred Bast in Abtsgmünd-Hohenstadt ist ein ganz besonderer Ort – eine Welt voller Poesie und ein kommunikatives Resonanz- und Begegnungsfeld, in das kürzlich auch Studierende der Hochschule Aalen eintauchen durften. Im Rahmen einer innerhalb der Lehrveranstaltung Digitalfotografie durchgeführten Foto-Exkursion konnten die Studentinnen und Studenten der beiden Studienangebote User Experience und Technical Content Creation mit ihren Kameras „Bilder pflücken“.

Schon seit vielen Jahren arbeitet der freischaffende Künstler Alfred Bast immer wieder mit der Hochschule Aalen in verschiedenen Projekten zusammen. „Ich spüre dort offene Geister, es ist jedes Mal ein inspirierender Austausch“, sagt Bast, für den sich Kunst und Technik nicht ausschließen. Ganz im Gegenteil. „Schließlich müssen auch Ingenieure kreativ sein. Egal in welchem Beruf, man muss immer Ideen haben. Und Kreativität hat viel mit Wahrnehmung zu tun. Das muss man aber entwickeln und ausbilden“, erläutert Bast und fügt hinzu: „Es macht mir Freude, die Studierenden zu motivieren, auf ihre eigene Entdeckungsreise von der Außenwelt zur Innenwirklichkeit zu gehen und ihre Wahrnehmung zu schärfen“. Jede Wahrnehmung sei ein schöpferischer Akt. Auch die Fotografie sei Wahrnehmung, „man schaut nicht nur nach außen, sondern auch nach Innen“.

Doch nicht nur Basts Atelier in Hohenstadt war für die Studierenden ein Ort, um mit ihren Kameras Bilder „zu pflücken“, sondern auch das Kunst Kloster art research, das der Künstler 1995 in einer umgebauten Scheune im Grünen gegründet hat. Hier hatten sie die Möglichkeit, dem 74-jährigen Künstler, dessen Werke ein ganz besonderes Gespür für die Schönheit der Natur zum Ausdruck bringen, durchs Haus zu folgen und auf eigene Faust Räume und Fotomotive zu entdecken. Geleitet wurde die Exkursion vom Aalener Fotografen und Lehrbeauftragen für Digitalfotografie Michael Ankenbrand und Bernd Reznicek, der im 3. Semester von User Experience und Technical Content Creation an der Hochschule Aalen digitale Bildbearbeitung lehrt. „Das ist einfach toll hier“, schwärmt Amrana Sandhu, die im sechsten Semester User Experience studiert und zum ersten Mal in einem „richtigen“ Atelier steht. Die 24-Jährige ist selber gerne kreativ und liebt den Umgang mit Formen und Farben. „Hier ist viel Ruhe, aber auch so viel Energie und Dynamik zu spüren“, sagt die Studentin begeistert, während sie die Skizze eines Löwenzahnblatts näher in Augenschein nimmt. „Das motiviert mich sehr, jetzt auch privat anders zu malen und andere Motive aufzugreifen.“



Auch Selim Özer ist beim Rundgang durch die Räumlichkeiten des Kunst Klosters schwer beeindruckt. „Das ist hier eine schöne Energiequelle. Vor allem, in ganz alltäglichen Gegenständen das Künstlerische zu suchen. Das hat auch mit meiner alltäglichen Arbeit zu tun“, sagt der User-Experience-Student. Denn schließlich gehe es in seinem Studiengang ja auch darum, Produkte und Anwendungen für den Alltag zu entwickeln, die sich leicht bedienen lassen, Spaß machen und ästhetisch sind. „Ich bin im absolut richtigen Studiengang gelandet“, strahlt Özer. Und während er die verschiedenen Grüntöne eines Malprojekts von Alfred Bast näher studiert, fügt der Student hinzu: „Dass wir jetzt noch mit dieser Exkursion künstlerische Prozesse aus nächster Nähe miterleben dürfen, ist einfach klasse!“

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Auszeichnung für Weltoffenheit: Junge Nachwuchshandwerker erhalten in der Staatskanzlei den Europass Mobilität
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 28.06.2022 - 17:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1990874
Anzahl Zeichen: 4043

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Saskia Stüven-Kazi
Stadt:

Aalen / Abtsgmünd


Telefon: +49 (7361) 576-1056

Kategorie:

Bildung & Beruf



Diese Pressemitteilung wurde bisher 437 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Auf den Spuren von Schneckenhäusern und Löwenzahnblättern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Von Aalen in die Tiefsee und zurück ...

Wasser ist das Thema der Zukunft – davon ist Prof. Dr. Markus Glaser überzeugt. Egal ob Meerwasserentsalzung zur Trinkwassergenerierung, Energieerzeugung oder CO2-Speicherung, die Tiefsee bietet unzählige Anwendungsbereiche mit vielen spannenden ...

Alle Meldungen von Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft


 

Werbung



Facebook

Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z