Ein Jahr nach der Flut: Furcht vor Naturkatastrophen außergewöhnlich hoch (FOTO)
ID: 1993507

(ots) -
Im Sommer 2021 waren die Deutschen geschockt von den Folgen der Flut im Ahrtal. Ein Jahr nach dem Unwetter Bernd wollte das Infocenter der R+V Versicherung wissen: Wie haben sich die Umweltängste inzwischen entwickelt? Dazu hat es in einer repräsentativen Umfrage 1.000 Bürgerinnen und Bürger befragt.
Die Sonderbefragung der renommierten R+V-Langzeitstudie "Die Ängste der Deutschen" zeigt: Auch ein Jahr nach der verheerenden Flut an der Ahr und in der Eifel sind die Umweltängste außergewöhnlich hoch. Vor immer häufigeren Naturkatastrophen fürchten sich 60 Prozent der Befragten. Dieser Wert lag nur zwei Mal in den 30 Jahren der Studie darüber: Bei einer Umfrage direkt nach der Flut im vergangenen Jahr (69 Prozent) und 2010 nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull in Island und der gigantischen Ölpest im Golf von Mexiko (64 Prozent).
Vor den dramatischen Folgen des Klimawandels fürchten sich ebenfalls 60 Prozent der Deutschen. Damit bleibt die Sorge auf dem Niveau von 2021 - unmittelbar nach der Flutkatastrophe lag sie bei 61 Prozent. Die Angst vor Wetterextremen ist mit 63 Prozent (2021: 69 Prozent) am stärksten ausgeprägt. Alle drei Fragen werden auch in der Langzeitstudie "Die Ängste der Deutschen" alljährlich abgefragt. In ihr ermittelt das R+V-Infocenter jedes Jahr die Sorgen der Menschen rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt und Gesundheit.
Trotz Krieg und Inflation: große Sorgen um die Umwelt
Was auffällt: Auch ein Jahr nach der Flut sind in der aktuellen Online-Umfrage alle Werte deutlich höher als vor dem Unwetter Bernd. Die Umweltängste liegen im Sommer 2022 rund 20 Prozentpunkte über dem Wert unmittelbar vor den dramatischen Ereignissen. "Unter dem Eindruck der Nachrichten von vielen Toten und der Bilder von verwüsteten Orten ist es verständlich, dass diese Ängste vergangenes Jahr die höchsten Werte seit Studienbeginn erreichten", sagt Studienleiter Grischa Brower-Rabinowitsch. Jetzt zeigt sich, dass die Flut bis heute im kollektiven Gedächtnis geblieben ist. "Bereits in der Vergangenheit sorgte sich vielfach mehr als jeder zweite Deutsche um die Umwelt. Die Katastrophe im eigenen Land hat das Thema offensichtlich bei vielen Menschen noch stärker in den Fokus gerückt."
Angesichts der vielen großen Themen, die die Bürgerinnen und Bürger derzeit belasten, sind die Ergebnisse der Sonderbefragung bemerkenswert. "Wir hätten erwartet, dass die Umweltängste durch den Krieg in der Ukraine, die hohe Inflation und die drohende Gas-Krise an Bedeutung verlieren", betont Brower-Rabinowitsch.
In der Langzeitstudie zeigen sich Frauen grundsätzlich ängstlicher als Männer, das gilt auch bei der Erhebung zum Jahrestag der Flut. Am deutlichsten ist dieser Unterschied bei der Angst vor Naturkatastrophen (Frauen: 63 Prozent, Männer: 57 Prozent). Auch zwischen Ost und West gibt es seit Jahren Unterschiede bei den Umweltängsten. Obwohl diese Sorgen die Menschen in ganz Deutschland umtreiben, sind sie im Westen traditionell höher. Bei der Sonderbefragung zeigt sich der Unterschied besonders bei der Furcht vor Wetterextremen (West: 65 Prozent, Ost: 56 Prozent).
www.die-aengste-der-deutschen.de
Pressekontakt:
R+V-Infocenter
06172/9022-131
a.kassubek@arts-others.de
www.die-aengste-der-deutschen.de
Twitter: @ruv_news
Original-Content von: R+V Infocenter, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.07.2022 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1993507
Anzahl Zeichen: 3567
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Wiesbaden
Kategorie:
Umwelttechnologien
Diese Pressemitteilung wurde bisher 285 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ein Jahr nach der Flut: Furcht vor Naturkatastrophen außergewöhnlich hoch (FOTO)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
R+V Infocenter (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt, sollte vorher genau hinschauen. Denn ein harmloser Schnappschuss kann rechtliche Folgen haben, warnt das Infocenter der R+
Urlaubszeit: Falsche Pannenhelfer auf Beutezug ...
Wer im Sommer mit dem Auto verreist, sollte besonders wachsam sein. Trickdiebe täuschen oft Pannen vor oder führen sie sogar gezielt herbei. Ihr Ziel: Möglichst einfach an Bargeld und Wertsachen kommen. Die Maschen der Kriminellen sind dabei sehr raffiniert, warnt das Infocenter der R+V Versicher
Beeren aus Wald und Feld: Erst waschen, dann naschen ...
Ob beim Spaziergang oder beim Ausflug ins Grüne: Derzeit locken viele reife Beeren zum Naschen. Doch Zugreifen ist nicht immer eine gute Idee - die Früchte könnten verunreinigt oder verschimmelt sein. Das Infocenter der R+V Versicherung empfiehlt, wilde Beeren vor dem Verzehr genau anzuschauen un
Weitere Mitteilungen von R+V Infocenter
DOLE SUNSHINE COMPANY SCHLIESST SICH MIT THE OCEAN RACE FÜR EINEN GESÜNDEREN PLANETEN ZUSAMMEN ...
Die Maßnahmen werden das DSC-Versprechen unterstützen, wobei der Schwerpunkt auf der Verringerung der Verwendung fossiler Kunststoffe liegt Dole Sunshine Company (https://c212.net/c/link/?t=0&l=de&o=3587395-1&h=195325787&u=https%3A%2F%2Fc212.net%2Fc%2Flink%2F%3Ft%3D0%26l%3Den%26
Living-Soil-Camp: Mit gesunden Teams für gesunde Böden (FOTO) ...
Weleda unterstützt zukunftsorientiertes, nachhaltiges Wirtschaften und hat dazu vom 4. bis 7. Juli Start-ups ins "Living Soil Camp" eingeladen. Im Weleda Garten in Schwäbisch Gmünd treffen sich rund 25 Gründer:innen von sechs Initiativen, die allesamt auf ihre Weise an Lösungen für
SOLAVINEA - Die Solar Pergola gewinnt Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk (FOTO) ...
In der Natur geht keine Energie verloren. - Diesem Prinzip folgt SOLAVINEA - Die Solar Pergola. Überall wo eine Fläche verschattet wird, ist viel Sonnenlicht. Anstatt die Kraft der Sonne einfach auszublenden, wie herkömmliche Beschattungssysteme, sammelt SOLAVINEA die Sonnenstrahlen ein und w
Audio | BUND zur Gerichtsentscheidung A20 (AUDIO) ...
Die Landesvorsitzende beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Niedersachsen, Susanne Gerstner, im Gespräch mit BUND-Redakteur Noah Wankner über die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Ausbau der A20 (Interview: 5:30 Minuten): Anmoderationsvorschlag: Die Verlänge




