Können wir komplexe Lieferketten noch durchdringen?
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Mehr Sicherheit durch mehr Transparenz
Lieferketten im NEMO-Prozess (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)(firmenpresse) - Globalisierung und die Vernetzung aller Bereiche unseres Lebens bis in die letzten Winkel der Erde erzeugen ungeheure Datenmengen, die kaum noch zu durchdringen sind. In dieser Masse an Daten gestaltet es sich besonders schwierig, die Lieferketten eines Produkts zurückzuverfolgen.
Wenn wir verstehen, wie heutige Lieferketten von Produkten aussehen und an welchen Stellen in dem Prozess Anomalien auftreten, sind wir in der Lage eine Grundlage für sichere und resiliente Lieferketten zu entwickeln.
Sicherung der globalen Versorgungsketten
NEMO (Nachhaltige Erweiterung Maritimer Observation) ist ein dreijähriges maritimes Forschungsprogramm, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird. Es steht für Forschung, Entwicklung und Innovation auf dem Gebiet der Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit.
Das Hauptziel von NEMO ist die Effizienzsteigerung der Überwachung maritimer Gebiete zur Prävention illegaler Aktivitäten und zur Sicherung der globalen Versorgungsketten.
NEMO führt eine Analyse der vollständigen legalen Prozessketten durch, um Anomalien aufzudecken und festzustellen, an welcher Stelle die legale Lieferkette für illegale Aktivitäten missbraucht wird. Anomalien können nur erkannt werden, wenn der legale Prozess bekannt ist!
Bei dieser Analyse konzentrieren sich die Forschungen im NEMO-Projekt auf die zwei Szenarien illegale Fischerei, am Beispiel des Blauflossen-Thunfischs, und auf den illegalen Tropenholzhandel.
Expertise verknüpfen
Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz arbeiten die Konsortiumspartner Deutor Cyber Security Solutions GmbH, Airbus Defence and Space, Arina Deutschland GmbH und das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB gemeinsam daran, die Analyse der Prozess- und Zulieferketten zu definieren und ein Verbrechensmodell erstellen.
Informationen aus verschiedenen Datenquellen wie dem automatischen Identifikationssystem (AIS) und Multisensorsatelliten (Hawk Eye 360 - "Dark Vessels" Tracing) sollen mit Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) für ein Echtzeit-Situationsbewusstsein ausgewertet werden.
Die Zusammenführung und Verknüpfung der digitalen Daten ermöglichen die Aufdeckung von inkriminiertem Geld und Netzen von Personen, Einrichtungen und Schiffen. Unter Nutzung bestehender Systeme soll ein System-of-System-Ansatz entwickelt werden, der es ermöglicht, illegale Aktivitäten gezielter zu erkennen und in Zukunft nachhaltiger zu verfolgen.
Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf unserer Website: https://nemo.community/Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Wir unterstützen Unternehmen und Behörden bei der Identifizierung ihrer kritischen Geschäftsstrukturen, Prozesse und Systeme, ihren Schwachstellen bei Cyber-Attacken und wir definieren geeignete Sicherheitsmaßnahmen.
Deutor Cyber Security Solutions GmbH
Michael Bartsch
Am Turm 44
53721 Siegburg
info(at)deutor.de
+491713243350
https://deutor.de
Datum: 01.08.2022 - 08:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1997858
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Kaan Varturk
Stadt:
Siegburg
Telefon: +4922412674866
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
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