Energiewende treibt die Zinnnachfrage an
ID: 2002979
Die Dekarbonisierung und Elektrifizierung der Erde gelingt nicht ohne Zinn.
Zinn wurde historisch als erstes bei Herstellung der Bronze als Beimengung zum Kupfer genutzt. Heute ist Zinn beispielsweise auch in Lithium-Ionen-Batterien enthalten. Experten rechnen in den kommenden Jahren mit einer Verdopplung im gesamten Halbleitermarkt. Laut der International Tin Association wird sich allein bei der Solarbranche die Zinnnachfrage bis 2030 verdoppeln. Daneben wird Zinn in der Medizin oder beim Verzinnen von Lebensmitteldosen eingesetzt.
Auch Flachbildschirme und Smartphone-Displays können nicht ohne Zinn hergestellt werden. In Europa gibt es nur wenig Zinnvorkommen. Ein Zinndefizit in der Zukunft kann nicht ausgeschlossen werden und schon heute befindet sich die Zinnversorgung auf einem kritischen Niveau.
Fast das gesamte Zinn stammt heute aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Die größten Ressourcen in Deutschland sind im Erzgebirge vorhanden. Schon im 13. Jahrhundert wurde dort Zinn gewonnen. Bekannt sind die Lagerstätten Altenberg und Pöhla. Aktuell gibt es sogar Erkundungsbohrungen im Erzgebirge.
In Sachsen sowie in Australien besitzt zum Beispiel First Tin fortgeschrittene Zinnprojekte. Beim Tellerhäuser-Zinnprojekt von First Tin - https://www.youtube.com/watch?v=0R29JcRF3rg - dürfte es sich um ein Weltklasseprojekt handeln, welches das Unternehmen zügig zur Produktion bringen möchte.
In Tasmanien und in New South Wales in Australien kümmert sich Tin One Resources - https://www.youtube.com/watch?v=JJHDhi8677c - um Zinnprojekte.
Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von First Tin (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/first-tin-plc/ -).
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Datum: 27.08.2022 - 17:30 Uhr
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