Frisch und bunt, doch nicht immer gesund
Aktualisierte Informationen zu Zusatzstoffen auf CD-Rom erhältlich
Aachen (fet) - Wohlschmeckend, farbenfroh, lange haltbar und stets ein appetitlicher Anblick, so wünscht sich der moderne Mensch sein Essen heute. Doch häufig ist es mehr Schein als Sein, wenn Nahrungsmittel dank zahlreicher Zusatzstoffe zwar „perfekt“ aussehen, aber mitunter alles andere als gesund sind.
FET e.V.(firmenpresse) - Ohne Zusatzstoffe kommen viele Supermarktprodukte heute nicht mehr aus. Brotaufstriche bleiben durch diese lange cremig und verwässern nicht. Schaummittel lassen das Sahnehäubchen auf dem Pudding auch nach einer Woche noch fest stehen. Und dank Konservierungsmittel können wir manche Lebensmittel gar monatelang lagern. Doch trotz aufwendiger Tests und einem teilweise jahrelangen Zulassungsverfahren kommen auch bei vermeintlich unschädlichen Stoffen immer wieder Zweifel an deren Unbedenklichkeit auf.
Vor allem auf Kinder ausgerichtete Produkte oder Partygetränke erstrahlen werbewirksam in bunten Farben - nicht immer mit natürlichen Mitteln. Einige enthalten synthetische, aus Erdöl gewonnene Azofarbstoffe, die trotz Zulassung dennoch für Skepsis sorgen. Einige Vertreter wie Tartrazin (E102) oder Cochenillerot A (E124) rufen bei empfindlichen Personen Allergien beziehungsweise allergieähnliche Beschwerden hervor und auch der vermutete krebsfördernde Effekt ist noch nicht vollständig ausgeschlossen.
Zitronensäure (E330) fördert in Kombination mit Zucker Karies. Auf den leckeren Genuss von Fruchtgummis kann so besonders bei den Kleinen schnell der Gang zum Zahnarzt folgen. Gichtpatienten sollten hingegen bei den Geschmacksverstärkern E626 bis E635 vorsichtig sein. Der Körper baut diese zu Harnsäure ab, wodurch sich Gichtbeschwerden verschlimmern können.
Dass die Zulassung einen Zusatzstoff dennoch nicht vom Zweifel der Unbedenklichkeit befreit, zeigt auch die Reaktion der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) auf Untersuchungen an Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS). Nachdem diese den Verdacht nährten, einige Farb- und Konservierungsstoffe würden bei empfindlichen Kindern Unruhe und Konzentrationsstörungen fördern, müssen entsprechende Produkte ab dem 20. Juli 2010 den Hinweis „kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ tragen.
Auch von offensichtlich unbedenklichen Zusätzen kann ein verstecktes Risiko ausgehen. Verderben natürliche Nahrungsmittel sehen, riechen oder schmecken wir dies sofort. Doch insbesondere Zusätze wie Konservierungsmittel, Farbstoffe oder Aromen können erste Verderbnisanzeichen verschleiern und eine nicht mehr gegebene Frische vorgaukeln.
Welche Zusatzstoffe derzeit zugelassen sind und zahlreiche weitere Informationen finden Sie in der Zusatzstoffdatenbank. Hier erfahren Sie schnell und einfach per Mausklick Wissenswertes über deren Eigenschaften, Verwendung, Risiko und Einfluss auf bestimmte Erkrankungen. Die aktualisierte CD-Rom „Zusatzstoffdatenbank“ erhalten Sie für 21,35 Euro zuzüglich Versandkosten telefonisch unter 0241-55910567 oder per E-Mail an info@fet-ev.eu. Abonnenten der Wissensdatenbank EMBer können die Informationen online unter www.ernaehrung-medizin-beratung.de abrufen.
Redaktion: Christine Langer
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Datum: 17.05.2010 - 14:42 Uhr
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Freigabedatum: 17.05.2010
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