Freispruch für das Hühnerei
Sven-David Müller erläutert, warum das Hühnerei keine Gefahr für den Cholesterinspiegel darstellt und wie Patienten ihren Cholesterinspiegel selbst checken können
Freispruch für das Hühnerei(firmenpresse) - Ernährungsmärchen zum Hühnerei: Seit Jahrzehnten warnen Ernährungsexperten grundlos vor dem zu hohen Cholesteringehalt im Hühnerei. Die Deutschen verspeisen trotzdem jedes Jahr durchschnittlich 211 Eier. Kein Wunder also, dass viele Menschen das schlechte Gewissen plagt. In den sechziger Jahren ging erstmals ein Aufschrei durch die Welt der Ernährungswissenschaftler, als diese behaupteten einfach, dass die Aufnahme von zu viel Nahrungscholesterin ein Risiko für Herzleiden darstellt. Prompt schafften viele das tägliche Frühstücksei ab und kürzten ihren Konsum auf maximal ein bis zwei Stück pro Woche. Wissenschaftliche Studien konnten niemals nachweisen, dass Hühnereier den Cholesterinspiegel erhöhen, informiert Diätexperte und Medizinjournalist Sven-David Müller. Im Gegenteil, aktuelle Untersuchungen zeigen sogar, dass Hühnereier den Cholesterinspiegel senken können. Dafür ist das Lecithin im Eidotter verantwortlich, so Müller weiter. Sven-David Müller ist Autor des Buches Moderne Ernährungsmärchen, das nicht nur den Mythos Hühnerei zum Thema hat.
Hühnereier stellen für gesunde Menschen kein Gesundheitsrisiko dar
Eier sind besser als ihr Ruf, da sie neben Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren noch andere wertvolle Mineralstoffe und Vitamine enthalten. Diverse Studien zeigen auch, dass das aufgenommene Nahrungscholesterin bei gesunden Menschen keinen allzu hohen Einfluss auf den Blutcholesterinspiegel hat. Doch woher soll man kurzfristig wissen, wie es um die eigenen Cholesterinwerte steht? Hier können Schnelltests helfen, die eigenen Werte zuverlässig und schnell zu ermitteln. Es gibt seit Jahresanfang den CholesterinCHECK mit dem nicht nur der Gesamtcholesterinspiegel ermittelt werden kann, sondern auch Messung der Werte des "guten" Cholesterins (HDL) und des "schlechten" Cholesterins (LDL) möglich ist.
Nicht jedes Cholesterin ist gleich - der CholesterinCheck
Dabei ist gerade die Unterscheidung zwischen dem guten und schlechten Cholesterin für eine Diagnose entscheidend. Denn der Gesamtwert an Cholesterin sagt wenig darüber aus, ob der Betroffene ein hohes oder niedriges Risiko hat, beispielsweise einen Herzinfarkt zu bekommen. Ein hoher HDL-Wert bietet sogar einen gewissen Schutz vor Erkrankungen des Herzkreislauf-Systems. Sollte der Test jedoch einen niedrigen HDL- bzw. einen erhöhter LDL-Wert festgestellen, so empfiehlt es sich einen Arzt zu konsultieren und mit diesem mögliche cholesterinsenkende Maßnahmen zu besprechen. Diese können von einer Umstellung der Ernährung bis hin zur Medikamenteneinnahme reichen. Einen übermäßigen Verzehr von Eiern sollten Betroffene dann zunächst vermeiden. Inzwischen gibt es für Menschen, die mehr über ihren Cholesterinspiegel wissen möchten, die Möglichkeit diesen mit Hilfe eines zuverlässigen Test selbst zu bestimmen.
Buchtipp: Moderne Ernährungsmärchen, Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover, 12,90 Euro
Informationen zum CholesterinCHECK unter http://www.cholesterincheck.com.
Mehr Informationen zum Thema Cholesterin und dem Schnelltest im imedo-Infocenter unter http://www.imedo.de/artikel/cholesterincheck.
Weitere Informationen über Cholesterin unter http://www.svendavidmueller.de
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Die Homepage von Sven-David Müller liefert vielfältige Ernährungsinformationen. Sven-David Müller ist Diätassistent, Diabetesberater DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft) und studiert Applied Nutritional Medicine an der Donau Universität Krems.
Auf seiner Homepage informiert Sven-David Müller über seine Bücher, Termine und Veranstaltungen. Zusammen mit anderen Fachjournalisten liefert er Informationen über Ernährung, Ernährungsmedizin, nutritive Medizin sowie Diätetik.
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Datum: 17.05.2010 - 16:47 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Sven-David Müller
Stadt:
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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