Aufstockung des ERP/EIF-Dachfonds auf 1 Mrd. Euro
ID: 201062
Aufstockung des ERP/EIF-Dachfonds auf 1 Mrd. Euro
Datum: 18.5.2010
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat gemeinsam mit dem Europäischen Investitionsfonds das Volumen des ERP/EIF-Dachfonds um 500 Mio. Euro auf 1 Mrd. Euro verdoppelt. Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernhard Heitzer: "Damit steht für junge innovative Unternehmen, die für die künftige Entwicklung Deutschlands eine hohe Bedeutung haben, das notwendige Wagniskapital bereit."
Der ERP/EIF-Dachfonds, eine gemeinschaftliche Initiative der Bundesregierung und des Europäischen Investitionsfonds (EIF), ist auf Risikokapitalfinanzierungen in Deutschland gerichtet und hat das Ziel, das Beteiligungskapitalangebot für junge, technologieorientierte Unternehmen zu verbreitern. Er beteiligt sich als Dachfondsinvestor an Venture Capital Fonds, die in die Früh- und Wachstumsphase überwiegend von deutschen Unternehmen investieren. Er wurde 2004 mit einem Volumen von 500 Mio. Euro aufgelegt.
Nach 6 Jahren Investitionstätigkeit hat sich der ERP/EIF-Dachfonds an 16 Fonds mit einem Volumen von rd. 430 Mio. Euro beteiligt. Weitere 26,4 Mio. Euro werden demnächst zugesagt. Gleichzeitig investierten überwiegend private Investoren rd. 1,6 Mrd. Euro in diese Fonds.
Staatssekretär Dr. Heitzer: "Damit ist der ERP/EIF-Dachfonds seiner wichtigen Rolle als Ankerinvestor und Katalysator gerecht geworden. Ohne ihn wäre das Fundraising für einige Fonds wesentlich schwieriger geworden." Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich die Stimmung am deutschen Venture Capital Markt weiter eingetrübt. 2009 sind die Wagniskapitalinvestitionen in Deutschland mit 611 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr um 45 % eingebrochen und haben damit ein neues historisches Tief erreicht. Staatssekretär Dr. Heitzer: "Eine weitere Stimulierung des deutschen Venture Capital Marktes ist geboten. Denn Fonds, die heute nicht oder deutlich unterhalb ihres Zielvolumens geschlossen werden, können morgen nicht ausreichend in junge innovative Unternehmen investieren."
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Datum: 18.05.2010 - 16:20 Uhr
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