action medeor setzt Hilfslieferungen fort
ID: 2013282
Ungeachtet der aktuellen Angriffe auf verschiedene ukrainische Städte wird das Medikamentenhilfswerk action medeor seine Hilfslieferungen weiter fortsetzen. "Nach Rücksprache mit unseren Partnern werden wir Krankenhäuser und Flüchtlingseinrichtungen in der Ukraine wie bisher weiter beliefern. Die humanitäre Arbeit wird fortgeführt", bekräftigt Sid Peruvemba, Vorstandssprecher von action medeor. Das Hilfswerk liefert seit Kriegsbeginn dringend benötigte Medikamente, medizinisches Material und medizintechnische Geräte in die Ukraine - auch an Einrichtungen in den jetzt von Raketenangriffen betroffenen Städten Lviv, Ternopil, Kiew und Ivano-Frankivsk. "Wir halten die Lieferungen auch weiterhin für verantwortbar", so Sid Peruvemba, "mögliche Anpassungen werden wir flexibel je nach Sicherheitslage vornehmen."
Mehr als 120 Hilfslieferungen hat die "Notapotheke der Welt", wie action medeor auch genannt wird, seit Kriegsbeginn auf den Weg gebracht. Die Hilfstransporte werden in Deutschland in der Regel auf große LKW verladen und in der Ukraine dann auf Kleintransporter umgepackt, die weniger auffällig und daher sicherer vor Angriffen sind. Vor Ort kooperiert action medeor zudem mit verschiedenen Partnern. "Wir haben inzwischen ein breites Netzwerk an Logistikern, Krankenhäusern, Apotheken und lokalen Hilfsorganisationen aufgebaut, mit denen wir eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten", erklärt Peruvemba.
Über dieses Netzwerk wurden in den letzten Monaten tonnenweise Medikamente, Verbandsstoffe, medizinische Ausrüstung und auch medizinische Geräte in die Ukraine gebracht. "Unter anderem haben wir verschiedene Krankenhäuser mit mobilen Ultraschall- und Röntgengeräten versorgt, die man zur Not auch im Luftschutzkeller einsetzen kann", erläutert Peruvemba. Selbst OP-Tische, Betten und sogar ganze Krankenwagen hat man bei action medeor schon auf die Reise gegeben.
Drei Wege hat action medeor in den letzten sechs Monaten aufgebaut, um möglichst viele Hilfsgüter zu den Menschen in die Ukraine zu bringen. Die erste Versorgungslinie läuft über die westukrainische Stadt Ternopil, wo action medeor zusammen mit einer lokalen Partnerorganisation ein Verteilzentrum für medizinische Hilfsgüter errichtet hat, das Krankenhäuser im ganzen Land beliefert. Ein zweiter Weg der Hilfe wurde in Moldawien und in der Region Odessa aufgebaut, wo action medeor geflüchtete Familien, eine Sozialapotheke und mehrere regionale Krankenhäuser unterstützt. Und die dritte Variante besteht aus zunehmend vielen Einzeltransporten, weil sich immer mehr Krankenhäuser aus allen Landesteilen der Ukraine direkt an action medeor wenden, um mit Medikamenten, Verbandsstoffen, medizinischer Ausrüstung und technischen Geräten versorgt zu werden.
Pressekontakt:
action medeor
Dr. Markus Bremers
markus.bremers@medeor.de
02156 / 9788-178
0152 / 540 421 56
Für Fotoanfragen bitte melden!
Original-Content von: action medeor e.V., übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.10.2022 - 18:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2013282
Anzahl Zeichen: 3146
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Tönisvorst
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 318 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"action medeor setzt Hilfslieferungen fort"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
action medeor e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Lokale Märkte für Schutzausrüstung überlastet - Infektionszahlen steigen in mehreren Provinzen rasant an - Hohes Ansteckungsrisiko für humanitäre Helfer und medizinisches Personal Nach dem Ausbruch des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo laufen beim Medikamentenhilfswerk actio
action medeor versorgt Ebola-Region mit Schutzausrüstung ...
Angesichts der sich ausbreitenden Ebola-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat das Gesundheitshilfswerk action medeor nun damit begonnen, die betroffenen Regionen mit dringend benötigter Schutzausrüstung zu versorgen. In einem ersten Schritt hat die "Notapotheke der Welt"
action medeor bereitet Hilfen gegen Ebola-Epidemie vor ...
action medeor, Europas größtes Medikamentenhilfswerk mit Sitz in Tönisvorst, bereitet sich auf die Unterstützung lokaler Helfer in den vom Ebola-Ausbruch betroffenen Regionen in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) vor. Die "Notapotheke der Welt", wie action medeor auch genannt
Weitere Mitteilungen von action medeor e.V.
Neu: Trio der Bundesjugendsprecher:innen mit zwei Frauen ...
Anna Rink und Ina Maschigefski an die Spitze des Bundesjugendforums gewählt Bei der Deutschen Jugendfeuerwehr wurde gewählt: Anna Rink (BW) wurde für weitere zwei Jahre in ihrem Amt als Bundesjugendsprecherin bestätigt. Neu in die Funktion gewählt wurde Ina Maschigefski (NI). Dritter an der
Somalia: Wenn der Wohnort zur Todesfalle wird / Die Dürre in Somalia zwingt Millionen Menschen zur Flucht vor dem Hunger (FOTO) ...
Der Regen in Somalia bleibt weiter aus und treibt die Zahlen der hungernden Menschen vor Ort kontinuierlich in die Höhe. Mindestens 7,8 Millionen sind von der schlimmsten Dürre in vier Jahrzehnten betroffen. Besonders besorgniserregend: "Geschieht kein Wunder in Form von Regen oder verstär
10. Welt-Mädchentag: Jugendliche von Plan International übernehmen Bundesministerien / Takeover-Aktionen für Gleichberechtigung und politische Teilhabe ...
Anlässlich des 10. Welt-Mädchentages übernehmen drei Mitglieder von Jugend-Abteilungen der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie das Bundeskanzleramt bei der Staatsministerin für Migration,
Weltmädchentag: Bildung schafft Perspektiven ...
Anlässlich des Weltmädchentages (11.10.) fordert die UNO-Flüchtlingshilfe, dass Flüchtlingskinder, insbesondere Mädchen und junge Frauen auf der Flucht, konsequent Zugang zu den nationalen Bildungssystemen erhalten. In Ländern wie Afghanistan verschlechtern sich die Lebenssituation und Zukun




