Maximale Netzwerkresilienz erreichen Unternehmen in fünf Schritten

Maximale Netzwerkresilienz erreichen Unternehmen in fünf Schritten

ID: 2021107
Dirk Schuma, Sales Manager Europe bei Opengear (Quelle: Opengear)Dirk Schuma, Sales Manager Europe bei Opengear (Quelle: Opengear)

(firmenpresse) - 14. November 2022 – Eine hohe Netzwerkresilienz minimiert Ausfallzeiten und sichert den reibungslosen IT-Betrieb. Unternehmen sollten sie daher zum Teil ihrer DNA machen, wenn sie erfolgreich sein wollen. Oft wissen sie allerdings nicht, wie und wo sie beginnen sollen. Opengear erklärt die wichtigsten Stationen auf dem Weg zum widerstandsfähigen Netzwerk.

Was haben Arbeitsmodelle wie Homeoffice, eine weit verzweigte Standortstruktur und moderne Produktionsstätten gemeinsam? Sie alle sind von stabilen Netzwerken abhängig. Dennoch kommt es noch viel zu oft zu Ausfällen: Unternehmen müssen für mehr Netzwerkresilienz sorgen. Opengear hat die fünf dafür nötigen Schritte definiert und zeigt, welche positiven Nebeneffekte Out-of-Band-Lösungen haben.

1. Schritt: Eine Inventur durchführen

Bevor Unternehmen ihre Netzwerkresilienz steigern, müssen sie zunächst einmal wissen, wie es um ihr Netzwerk überhaupt bestellt ist. Eine Bestandsaufnahme, welche Appliances – also Geräte wie Switches, Router oder Firewalls mit entsprechender Firmware – im Einsatz sind, sollte daher als erster Schritt auf der Tagesordnung stehen. Auf die Aktualität der Sicherheitspatches und Authentifizierungssysteme ist in diesem Zusammenhang besonderes Augenmerk zu legen.

2. Schritt: Die Netzwerklösung auf Eignung prüfen

Ob das Netzwerk den aktuellen und zukünftigen Ansprüchen gewachsen ist, müssen Unternehmen dann im zweiten Schritt herausfinden. Durch den Vormarsch moderner Arbeitsmodelle wie Homeoffice, Remote Work, einer immer öfter zentralisierten IT-Administration und ausgegliederte Rechenzentren ist ein Netzwerk möglicherweise sprunghaft stärkeren Belastungen ausgesetzt. Neue Verwaltungs- oder Produktionsstandorte und andere Zuwächse von Netzwerkendpunkten können für erhöhte Anforderungen sorgen. Unternehmen sollten daher nach der Bestandsaufnahme überprüfen, wie stabil ihr Netzwerk in der aktuellen Konfiguration läuft und welche Kapazitäten noch vorhanden sind. Gibt es Daten zu Ausfällen, also Logs über Probleme, Downtimes und deren Ursachen, können Experten sie bei ihrer Einschätzung für die Zukunft berücksichtigen.



3. Schritt: Anforderungen evaluieren

Mit den Informationen aus den ersten beiden Schritten können Unternehmen dann einen konkreten Plan erstellen, um die Performance, Resilienz und Sicherheit ihres Netzwerks zu steigern. Die Beantwortung der Frage, welche zukünftigen Anforderungen auf das Netzwerk zukommen und wie Unternehmen ihnen begegnen sollten, schließt den theoretischen Teil ab – somit sind die Weichen für die tatsächliche Modernisierung gestellt.

4. Schritt: Das Netzwerk modernisieren

Die Modernisierung des Netzwerkes beginnt damit, neue Hard- und Software zu implementieren und gegebenenfalls weiterhin verwendete Komponenten auf Stand zu bringen. Besonderes Augenmerk sollte auf der Absicherung des Netzwerkes mit aktuellen Firewalls und Security-Patches liegen. Ein redundantes Netzwerkdesign steigert die Resilienz weiter: Jede Komponente ist in diesem Fall doppelt vorhanden, sodass bei Ausfall automatisch Ersatz bereitsteht. Noch besser sind Out-of-Band-Lösungen (OOB), die auch beim kompletten Ausfall des Netzwerks den Zugriff über das Mobilfunknetz erlauben. So kann die Fehleranalyse auch im größten anzunehmenden Ernstfall schnell vonstatten gehen.

5. Schritt: Die Vorteile von OOB-Lösungen im Betrieb nutzen

Out-of-Band-Lösungen haben allerdings noch weitere Vorteile. Zum Beispiel können Administratoren damit Sicherheitspatches und Softwareupdates automatisch über das Mobilfunknetz verteilen: dieses Vorgehen belastet den Betrieb im regulären Netzwerk nicht. Auch das Zugriffsmanagement auf die einzelnen Netzwerkkomponenten lässt sich über eine OOB-Lösung feingranular konfigurieren. So können die für den Betrieb der einzelnen Geräte verantwortlichen Mitarbeiter nicht gleich auf das gesamte Netzwerk zugreifen, was die Sicherheit steigert. Und auch die Anbindung neuer Standorte oder Netzwerkendpunkte kann mit einer Out-of-Band-Lösung fast automatisch erfolgen: Dazu müssen Mitarbeiter vor Ort lediglich die in der Zentrale vorkonfigurierte Hardware anschließen und einschalten. Sobald die Geräte online sind, findet deren Inbetriebnahme automatisch statt.

„Out-of-Band-Lösungen sind mehr als nur Versicherungen für den Ernstfall“, betont Dirk Schuma, Sales Manager Europe bei Opengear. „Sie sind wertvolle Helfer, die für hohe Netzwerkresilienz sorgen und diese in die Unternehmens-DNA einfließen lassen."


Dieses Listicle und das Bild in höherer Auflösung können unter www.pr-com.de/companies/opengear abgerufen werden.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Opengear, ein Unternehmen von Digi International, bietet einen sicheren, zuverlässigen Zugriff sowie eine Automatisierung für kritische IT-Infrastrukturen, selbst bei Netzwerkausfällen. Durch die Bereitstellung, Orchestrierung und Remoteverwaltung von Netzwerkgeräten mithilfe innovativer Software und Appliances können IT-Mitarbeiter ihre Rechenzentren und Remote-Netzwerkstandorte zuverlässig und effizient managen. Weltweit vertrauen Unternehmen aus den Bereichen Finanzen, digitale Kommunikation, Einzelhandel und Fertigung auf die Business-Continuity-Lösungen von Opengear. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New Jersey (USA) und Forschungs- und Entwicklungszentren im Silicon Valley (USA) und in Brisbane (Australien). Opengear wurde im Dezember 2019 von Digi International übernommen. Weitere Informationen finden Sie unter www.opengear.com.



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