Vom Doppelwumms zum Doppelchaos
ID: 2024356
Zurückzuführen ist die stärkste Erholung seit März 2021 dabei einzig und allein auf weniger pessimistische Geschäftserwartungen und unterliegt somit einem statistischen Effekt, der auf einem historisch niedrigem Vormonatsniveau fußt. So verbesserten laut sich ifo-institut die Erwartungen im Saldo von -51,7 (zweitniedrigster jemals gemessener Wert) auf -34,3 Punkte. Nach wie vor ist der Ausblick auf die kommenden sechs Monate somit überwiegend pessimistisch. Derweil setzt sich der Abschwung in der Beurteilung der aktuellen Geschäftslage kontinuierlich fort. So notiert der November mit 14,4 Saldenpunkten (-2,7 Punkte) erneut unter dem Vormonatsniveau. Die mittelständische Zulieferindustrie ist zum Winterbeginn auf Frost eingestellt.
Sorgte der Vorschlag der Gaspreiskommission vor wenigen Wochen noch für vorsichtigen Optimismus, so stehen Ende November mehr Fragen als Antworten im Raum. Die Referentenentwürfe zur Einführung von Strom- und Gaspreisdeckeln erwecken bei viele Unternehmer aus energieintensiven Betrieben inzwischen den Eindruck, dass die Politik kein Interesse daran hat, die Industrie in Deutschland zu halten. Der Doppelwumms droht an seiner ersten Hürde, dem EU-Beihilferecht, zu verpuffen und zum Doppelchaos zu werden. Von angekündigten ex-ante-Entlastungen hin zu bürokratischen Verfahren mit realitätsfernen und bisweilen vollkommen unklaren Voraussetzungen hat es nicht lange gedauert.
Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Aluminiumindustrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.
Der Chart, mit korrigierten saisonbereinigten Daten, steht aus technischen Gründen erst ab dem 07.11.2022 zum Download unter www.argez.de zur Verfügung.
Über die ArGeZ:
Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) ist eine Interessengemeinschaft, die rund 9.000 – vornehmlich mittelständisch geprägte – Zulieferunternehmen mit rund einer Million Beschäftigte und einem Umsatzvolumen von 218 Milliarden Euro vertritt. Sie wird getragen von sieben Wirtschaftsverbänden:
• WirtschaftsVereinigung Metalle e.V., Berlin | www.wvmetalle.de
• Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e.V. (BDG), Düsseldorf | www.bdguss.de
• Aluminium Deutschland e. V., Düsseldorf | www.aluinfo.de
• Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk), Frankfurt a.M. | www.wdk.de
• Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV), Frankfurt a.M. | www.tecpart.de
• WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., Düsseldorf/Hagen | www.wsm-net.de
• Industrieverband Veredlung-Garne-Gewebe- Technische Textilien, Frankfurt | www.ivgt.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.argez.de.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 28.11.2022 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2024356
Anzahl Zeichen: 3520
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Tillman van de Sand
Stadt:
Düsseldorf
Telefon: +49 (211) 6871-301
Kategorie:
Finanzwesen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 140 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Vom Doppelwumms zum Doppelchaos"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BDG - Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das saisonbereinigte ifo-Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie ist im März 2026 deutlich gesunken. Der Saldo fiel von -14,4 Punkten im Februar auf -24,1 Punkte im März. Damit wurde die zuvor angedeutete Stabilisierung abrupt unterbrochen. Zugleich markiert der aktuelle Wert den schlechte
Geschäftsklima stabilisiert sich – Lage bleibt schwierig ...
Das saisonbereinigte ifo-Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie zeigt sich im Februar nahezu unverändert. Mit einem Wert von -13,7 Saldenpunkten liegt der Index minimal über dem Januarwert von -13,8 Punkten. Damit setzt sich die seit Jahresbeginn beobachtete Stabilisierung auf niedrigem N
Erwartungen erstmals wieder mit positivem Saldo ...
Das saisonbereinigte ifo-Geschäftsklima der deutschen Zulieferer verbessert sich im November wieder. Mit einem Plus von 2,5 Saldenpunkten steigt der Index auf –7,7 und erreicht damit den besten Wert seit mehr als zwei Jahren. Die Stimmungsaufhellung setzt damit die moderate Erholung der vergangen
Weitere Mitteilungen von BDG - Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie
Erhalt eines Zuschusses für kritische Metalle von der NSW-Regierung ...
First Tin Plc ("First Tin") - https://www.commodity-tv.com/ondemand/companies/profil/first-tin-ltd/ ein Zinnerschließungsunternehmen mit fortgeschrittenen Projekten mit geringem Investitionsaufwand in Deutschland und Australien, freut sich bekannt zu geben, dass Taronga Mines Pty Ltd (&q
Condor Gold Plc („Condor“ oder das „Unternehmen“): Kapitalbeschaffung über eine Convertible Loan Note (Wandelanleihe) und ein vorgeschlagenes offenes Angebot zur Beschaffung von bis zu 4,2 M ...
Diese Bekanntmachung enthält Insider-Informationen im Sinne der Verordnung (EU) 596/2014, die gemäß dem EU (Withdrawal) Act 2018 („MAR“) Teil des innerstaatlichen Rechts im Vereinigten Königreich ist. Condor Gold Plc (AIM: CNR; TSX: COG - https://www.commodity-tv.com/ondemand/companies/profi
Industriemetalle im Blick, insbesondere Platin ...
. In China steigen die Corona-Infektionszahlen und die Industriemetalle leiden darunter. Positiv sind die Aussichten für Platin. Mit steigenden Coronazahlen steigen die Sorgen bezüglich der Wirtschaftsentwicklung und dies bekommen die Industriemetalle zu spüren. Leider sorgen immer noch relativ w
Analysten: Kursziel 200% ...
Seit mehr als 125 Jahren wird im kanadischen ‚Yukon‘-Territorium nach Gold geschürft. Eigentlich sollte man denken, dass die Region weitestgehend erschöpft ist Das ist aber weit gefehlt, wie sich erneut herausstellt! +++ 125 Jahre ungebrochener Goldrausch im Yukon +++ Sehr geehrte Leserinnen u




