Die Einführung einer Bargeldobergrenze in der EU hat keine Auswirkungen für Goldkäufer
ID: 2044237

(PresseBox) - Eigentlich hatte die EU-Kommission den Vorschlag gemacht, im Rahmen einer Reform der EU-Gesetze die Obergrenze für Bargeldtransaktionen auf 10.000 Euro festzulegen.
Dieser Obergrenze hatten auch bereits alle EU-Staaten zugestimmt.
Nun ist laut Berichten der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ der zuständige Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments aber sogar für 7.000 Euro als neue Bargeldobergrenze.
18 von den insgesamt 27 EU-Mitgliedstaaten haben bereits Obergrenzen eingeführt. Griechenland erlaubt dabei lediglich Zahlungen bis 500 Euro in bar. Die höchste bereits eingeführte Obergrenze hat dagegen Kroatien mit 15.000 Euro.
Deutschland ist ein „Bargeld-Land“
Deutschland ist eines der 9 Länder, die noch gar keine Bargeldobergrenze festgelegt hat. Hierzulande gibt es bereits Widerstand gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene Obergrenze von 10.000 Euro. Die Deutschen lieben ihr Bargeld.
Auch innerhalb der Ampel-Koalition wurde keine Einigkeit über eine Obergrenze für Bargeldtransaktionen erzielt, sodass Deutschland sich bei der EU-Abstimmung letztlich enthalten musste.
Während die Innenministerin Nancy Faeser von der SPD dafür stimmen wollte, äußerte sich Bundesfinanzminister Christian Lindner von der FDP strikt gegen die Einführung einer Bargeldobergrenze. „Bargeld sei auch ein Ausdruck von Privatsphäre und Datenschutz“, kritisierte er im Dezember 2022.
Das macht eine Einigung auch bei der nun neu abzustimmenden Obergrenze von nur 7.000 Euro sehr unwahrscheinlich.
Der Kampf gegen Geldwäsche und Korruption
Die Einführung einer einheitlichen Bargeld-Obergrenze in der EU wird damit begründet, dass Korruption und Geldwäsche in der Regel mit Bargeld am leichtesten durchgeführt werden können. Auch bei der Abschaffung des 500-Euro-Scheins im Jahr 2019 wurde die Bekämpfung von Geldwäsche als Begründung genannt.
Laut der Deutschen Bundesbank ist ein Zusammenhang zwischen Bargeld und Geldwäsche allerdings heutzutage noch nicht erwiesen.
"Es ist absolut erforderlich, den Kampf gegen Geldwäsche zu intensivieren", sagte Beermann der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist aber fraglich, ob eine Barzahlungsobergrenze von 10.000 Euro das geeignete Mittel ist, oder ob man damit nicht vor allem auch den ehrlichen Bürger trifft."
„Bislang gibt es keinen wissenschaftlich fundierten Beleg, dass mit Barzahlungsobergrenzen das Ziel erreicht wird, Geldwäsche zu bekämpfen.“ so Johannes Beermann, Vorstandsmitglied der Bundesbank.
Quelle: https://finanzbusiness.de/nachrichten/banken/article13054238.ece
Keine Änderungen für Goldkäufer
Für Goldkäufer hat eine Bargeldobergrenze von 7.000 Euro jedoch genauso wenig Auswirkungen wie eine Obergrenze von 10.000 Euro.
Barzahlungen sind schon lange nicht mehr das übliche Zahlungsmittel in der Edelmetallbranche und seit einigen Jahren gibt es für anonyme Goldkäufe bereits eine Obergrenze von 1.999,99 Euro.
Kunden der Auvesta haben von einer Bargeldobergrenze auch in der Höhe von 7.000 Euro somit keine neuerlichen Auswirkungen zu befürchten. Kunden können weiterhin wie gewohnt, Gold und Silber kaufen und ansparen.
Seit 2009 ist die Auvesta Edelmetalle AG auf den An- und Verkauf und die Lagerung von physischem Gold, Silber, Platin und Palladium spezialisiert. Auvesta ist ein international operierendes Unternehmen und einer der führenden Anbieter von Edelmetallen, als Barren und Münzen.
Auvesta Website: https://www.auvesta.com
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Seit 2009 ist die Auvesta Edelmetalle AG auf den An- und Verkauf und die Lagerung von physischem Gold, Silber, Platin und Palladium spezialisiert. Auvesta ist ein international operierendes Unternehmen und einer der führenden Anbieter von Edelmetallen, als Barren und Münzen.
Auvesta Website: https://www.auvesta.com
Datum: 26.04.2023 - 13:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2044237
Anzahl Zeichen: 3818
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dr. Franz Hölzl
Stadt:
Holzkirchen
Telefon: +49 80 24 474 1144
Kategorie:
Finanzwesen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 326 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Die Einführung einer Bargeldobergrenze in der EU hat keine Auswirkungen für Goldkäufer"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Auvesta Edelmetalle AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Satte 25 Prozent Plus seit Jahresbeginn – Die Rekordjagd bei Gold geht weiter. Mit seinem 22. Allzeithoch des Jahres 2024 stand der Goldpreis am vergangenen Freitag kurz vor der 2.600 US-Dollar-Marke. Das bedeutet einen Preisanstieg von knapp 3 Prozent innerhalb einer einzigen Woche. Die Vergangen
Positive Faktoren für Gold – wiederholt neuer Höchststand erreicht ...
Der Preis für Gold befindet sich schon seit März auf einem Höhenflug. Zuletzt hatte der Goldpreis Mitte Juli 2024 bei 2.483 US-Dollar ein Rekordhoch erreicht. Am vergangenen Freitag überschritt der Goldpreis nun sogar die markante 2.500-US-Dollar-Grenze. Dies könnte nun den Weg für weitere Pre
Auvesta-Vorstand Dr. Franz Hölzl über eine sichere und erfolgreiche Investition mit Edelmetallen ...
Es gibt viele Wege, um mit Edelmetallen optimal von den zahlreichen Vorteilen zu profitieren. Dr. Franz Hölzl von Auvesta Edelmetalle gibt hierzu immer wieder wertvolle und konkrete Tipps, wie Anleger erfolgreich in Edelmetalle investieren können. Kürzlich gab er wieder ein breit gefächertes Int
Weitere Mitteilungen von Auvesta Edelmetalle AG
Hannan beginnt mit geophysikalischen Untersuchungen auf dem Kupferporphyr-Projekt Cerro Rolando in Chile ...
Hannan Metals Ltd. ("Hannan" oder das "Unternehmen" - https://www.commodity-tv.com/ondemand/companies/profil/hannan-metals-ltd/) (TSXV: HAN) (OTCPK: HANNF) freut sich, den Beginn eines raschen und kosteneffizienten geophysikalischen Bodenprogramms bekannt zu geben, das darauf a
Überzeichnet: First Phosphate finanziert nächste Entwicklungsschritte ...
Die kanadische First Phosphate (WKN A3DQCH / CSE PHOS) ist wohl die erste, börsennotierte Firma im ansonsten von Düngemittelrohstoffen dominierten Phosphatsektor, die sich ausschließlich auf die Gewinnung und Veredelung von Phosphat als Grundstoff für die Lithium-Eisen-Phosphat (LFP)-Batterieind
Metallpreise, insbesondere Kupfer im Fokus ...
Die Rohstoffe begannen das Jahr 2023 sehr gut, getrieben von Optimismus. Grund war die Öffnung Chinas. Der Gigant China, so die Vorhersagen, sollte die globale Nachfrage nach Industrieprodukten, damit auch nach Industrierohstoffen anheizen. Die Welt basiert immer mehr auf Hochtechnologien und versc
Saar-Tourismus wieder auf Wachstumskurs ...
Der Tourismus im Saarland hat sich im vergangenen Jahr trotz großer Herausforderungen sehr positiv entwickelt. Das zeigt exemplarisch die Dynamik bei den Übernachtungen: Nachdem die Zahl der Übernachtungen während der Corona-Pandemie um gut ein Drittel eingebrochen war, ist sie 2022 wieder deutl




