CURE entwickelt mit dem Luxembourg Institute of Science and Technology eine KI-gesteuerte Plattform zur Optimierung von Lie-ferkettenrisiken
CURE S.A. kooperiert mit dem Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) in einem drei-jährigen Forschungsprojekt für die Entwicklung neuer KI-Technologien zur Bewertung, Management und Optimierung von Lieferkettenrisiken. Die Ergebnisse werden die Resilienz der luxemburgischen Wirtschaft stärken und Unternehmen in der neuen Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit unterstützen.
Mit der Verabschiedung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) durch den Deutschen Bundestag im Jahr 2021 hat CURE damit begonnen, eine flexible Infrastruktur für datengestützte Risikobewertung und -management im Zusammenhang mit ESG-Verstößen zu entwickeln. Im Kern verpflichtet das LkSG in Deutschland ansässige Unternehmen dazu, ihre Lieferanten fortlaufend auf Missstände wie Menschenrechts-verletzungen zu überprüfen und damit verbundene Prozesse zu dokumentieren. Im Zuge des Lieferketten-sorgfaltspflichten¬gesetz (LkSG) soll demnächst eine ähnliche Gesetzgebung auf EU-Ebene folgen. Mit dem CURE Supply Chain Radar wurde ein erstes innovatives Instrument entwickelt, um Unternehmen bei dieser Aufgabe zu unterstützen. Ermutigt durch den Erfolg dieser Lösung ist die CURE nun entschlossen, ihr Portfo-lio im Bereich der Lieferkettenrisiken weiter auszubauen.
Das Unternehmen strebt die Entwicklung einer leistungsstarken, KI-gesteuerten Plattform für die zuverlässige Optimierung von Risiken in der Lieferkette an, wobei verschiedenste Risikotypen wie beispielsweise Lieferver-zögerungen, Lieferausfälle und Finanzrisiken berücksichtigt werden. Ziel ist es, den Firmen ein umfassendes Instrumentarium an die Hand zu geben, mit welchem sie sicher durch die neue Zeit der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit navigieren können. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich CURE mit Dr. Djamel Khadra-oui und Dr. Peiman A. Sarvari von der Reliable Distributed Systems (READY) Research Unit des LIST zusam-mengetan, einem Team internationaler Experten für verteilte Systeme, Logistik und Lieferkettenoptimierung. Die Zusammenarbeit ist auf drei Jahre angelegt und wird vom luxemburgischen Wirtschaftsministerium kofi-nanziert.
"Wir freuen uns, einen so ausgezeichneten Partner für dieses Projekt zu haben. Die große Expertise des LIST wird uns helfen, eine umfassende Plattformlösung zu schaffen, welche die Widerstandsfähigkeit der luxem-burgischen Wirtschaft erhöht. Darüber hinaus besteht angesichts der bevorstehenden CSDDD die wichtige Chance, KI made in Luxembourg an der Spitze des Marktes zu positionieren", sagt Marco Feiten, Geschäfts-führer von CURE. "Wir freuen uns darauf, diese wunderbare Initiative in Zusammenarbeit mit CURE Intelli-gence zu starten. Sie wird es uns definitiv ermöglichen, unsere Expertise in datengesteuerten Aktivitäten zu festigen, dank der massiven Nutzung von KI für automatisierte Compliance und deren Anwendungen in realen Geschäftsfällen in der Lieferkette", fügt Dr. Khadraoui, Leiter der READY Research Unit von LIST hinzu.
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Über CURE Intelligence
CURE steht für Expertise in den Bereichen Data Science und Big Data-getriebene Business Intelligence Services. Mit Standorten in Luxemburg und Deutschland unterstützt das Unternehmen seine namhaften Kunden aus neun Ländern dabei, smartere Entscheidungen zu treffen und effektiver zu arbeiten. Der CURE Supply Chain Radar ist ein effizientes Tool, welches hunderte Millionen von Datenquellen überwacht und mittels KI analy-siert. Die effektive Lösung für das Monitoring von Lieferantenrisiken wird durch modulare Service-Pakete perfekt an die spezifischen Bedürfnisse von Kunden aus verschiedenen Abteilungen und Unternehmensgrö-ßen angepasst.
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Datum: 28.07.2023 - 13:49 Uhr
Sprache: Deutsch
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Grevenmacher (Luxemburg)
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Wirtschaft (allg.)
Meldungsart: Kooperation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 28.07.2023
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