Pal Dragos: Perspektivenwechsel - Generation 30 - die Krise des Subjekts
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Der Artikel ist ein Paradebeispiel der quantitativen Messung der Befindlichkeiten, die wichtige Zusammenhänge nicht zur Kenntnis nehmen kann. Die Soziologie hat sie schon längst aufgegeben. Die statistischen Messungen sind kein Ersatz für ein Verständnis der gesellschaftlichen Schichten.
Ein „Perspektivenwechsel“ wäre auch für das Verständnis der düsteren Stimmung der Generation 30 notwendig, würde man mit dem bedeutenden Journalisten Frank Schirrmacher behaupten können. Einen Link zu seinem Buch „Payback“ zu setzen, wäre der Redaktion der Zeitung durchaus zu empfehlen.
In den 70er Jahren begann die Krise des Subjekts, der Verlust der allgemeinen Orientierung, was auch eine Krise des Selbstwertgefühls und der Sinnfindung mit sich gebracht hat. Die Ablenkung durch die Informationsflut der digitalen Technik verstärkt nur noch den Frust und die Empfindung der Aussichtslosigkeit.
Was die Forschung bisher am meisten verdrängt hat, sind die zunehmenden Verhärtungen der funktionellen Leistungsbereitschaft des Körpers. In der Leibphilosophie sprechen wir von einer Verdinglichung der Lebenskraft, einer zunehmenden Beschränkung der Empfindungsfähigkeit und dem Mangel an Herausbildung von Gemeinschaftsleben.
Kein Wunder, wenn dieses Vakuum als „düster“ bezeichnet wird. Aber noch düsterer dürfte es sein, dass einen Tag vor Pfingsten die Autorin beim Schreiben dieses Artikels nicht einmal einen Funken des Geistes in sich selbst finden konnte. Den braucht man jedoch für einen Perspektivenwechsel.
Zum Thema der Leibphilosophie siehe:
Pal Dragos: „Die Zukunft der Homöopathie - Der leibphilosophische Ansatz“, 2007, Norderstedt
Zu zukünftigen Entwicklungschancen des Subjekts siehe auch: Pal Dragos: „Die Zukunft der Homöopathie II - Die Metamorphose des Subjekts“, 2008, Norderstedt
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Datum: 02.06.2010 - 08:26 Uhr
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Freigabedatum: 02.06.2010
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