Künstliche Intelligenz – Gefahr für die Menschheit-
In Filmen wie Matrix oder iRobot haben Maschinen die Herrschaft über die Welt übernommen. Gelenkt von Künstlichen Intelligenzen (KI) haben sie die Menschheit unterworfen und es gibt kaum etwas, was diese dagegen unternehmen kann, denn die Roboter und Maschinen sind ihnen haushoch überlegen. Die immer schneller fortschreitende technische Entwicklung besonders im Bereich Künstliche Intelligenz hat solche dystopischen Zukunftsszenarien noch stärker in den Fokus gerückt. Doch es geht auch anders: Bereits heute helfen KIs Ärzten bei Operationen, Redakteuren bei der Texterstellung und Monteuren in der Industrie. Während die einen diese Fortschritte feiern und das „next big thing“ kaum erwarten können, wachsen bei anderen Zweifel, ob KIs langfristig der Menschheit nicht doch eher schaden.
„Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz massiv Geschwindigkeit aufnehmen und weiter voranschreiten. Definitiv eröffnen sie Chancen, bringen aber auch Herausforderungen mit sich, denen wir uns als Gesellschaft stellen müssen“, erklärt Götz Schartner vom Verein Sicherheit im Internet e.V., einem der Mitveranstalter von SpardaSurfSafe, und fügt hinzu: „Aktuell herrscht um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ein regelrechter Hype.“ Doch im Gegensatz zu anderen, eher kurzfristigen Trends und Modeerscheinungen gehen Experten davon aus, dass KI, ähnlich wie die Erfindung der Dampfmaschine oder die Entdeckung der Elektrizität unser Leben nachhaltig verändern und uns dauerhaft begleiten wird.
Um sich den Herausforderungen der neuen Technologie zu stellen, ist es wichtig, sich mit ihr auseinanderzusetzen – denn nur so lassen sich Probleme vermeiden. SpardaSurfSafe zeigt hier einige der Bereiche, in denen Konfliktpotenzial besteht:
KI bedroht Arbeitsplätze
Diese Aussage hört man immer wieder, doch stimmt das überhaupt? Jein, meint Schartner, denn wie bei fast allen revolutionären Erfindungen werden einerseits zwar Arbeitsplätze oder sogar ganze Berufszweige wegfallen, doch dafür entstehen andernorts neue. Außerdem kann KI auch in Bereichen eingesetzt werden, in denen es üblicherweise eher an Personal mangelt, etwa in der Verwaltung oder in Callcentern.
Wir könnten die Kontrolle über die KI verlieren
Diese Angst ist zumindest aktuell unbegründet, auch wenn diverse Hollywood-Szenarien uns etwas anderes glauben machen wollen. Denn während menschliche Interessen mitunter denen anderer Menschen entgegenstehen, verfolgt Künstliche Intelligenz niemals eigene Ziele, sondern vielmehr nur die der Menschen, die sie programmiert haben. Sie hat kein eigenes Bewusstsein und ist darauf angelegt, durch menschliches Verhalten und Eingreifen korrigiert zu werden.
KI untergräbt den Datenschutz/die Privatsphäre
An dieser Befürchtung ist leider tatsächlich etwas dran, denn beim Einsatz von KI zur Überwachung, insbesondere beim Einsatz von Gesichtserkennungstechnologien, ist zu befürchten, dass die Privatsphäre von Menschen gefährdet wird. Umso wichtiger ist es, dass die Einhaltung von Datenschutzgesetzen strenger kontrolliert und der Einsatz von Überwachungstechnologien notfalls eingeschränkt wird.
Sieht man sich diese häufig genannten Kritikpunkte an, wird man feststellen, dass KI am Ende nur ein weiteres Tool im technologischen Werkzeugkasten der Menschheit ist – und damit für positive wie auch für negative Zwecke eingesetzt werden kann. Ein Szenario à la iRobot oder Matrix ist hingegen eher unwahrscheinlich.
Weitere Informationen zum Thema stehen auf der Webseite von SpardaSurfSafe unter https://www.spardasurfsafe-bw.de/trends-phenomenons/88a8dc63-2dc5-4612-a741-fa79c744d404 zur Verfügung.
Über SpardaSurfSafe – eine Initiative der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg
Veranstalter und Träger von SpardaSurfSafe ist die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die gemeinsam mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg, dem Verein Sicherheit im Internet e. V. und dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg das Großprojekt im achten Jahr durchführt. In Kooperation mit den IT-Sicherheitsexperten der 8com GmbH & Co. KG wurde ein Konzept entwickelt, das die Schüler im Rahmen des Unterrichts im Umgang mit den Neuen Medien aufklärt. „SpardaSurfSafe ist für uns ein Herzensprojekt, das wir mittlerweile in 32 verschiedenen Städten in Baden-Württemberg durchgeführt haben. Rund 450.000 Teilnehmer konnten seit dem Start von dem Programm profitieren. Dafür bekommen wir durchweg positives Feedback von den Teilnehmern, ob Schüler, Eltern oder Lehrer“, erklärt Martin Hettich, Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg.
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Veranstalter und Träger von SpardaSurfSafe ist die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die gemeinsam mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg, dem Verein Sicherheit im Internet e. V. und dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg das Großprojekt im achten Jahr durchführt. In Kooperation mit den IT-Sicherheitsexperten der 8com GmbH & Co. KG wurde ein Konzept entwickelt, das die Schüler im Rahmen des Unterrichts im Umgang mit den Neuen Medien aufklärt. „SpardaSurfSafe ist für uns ein Herzensprojekt, das wir mittlerweile in 32 verschiedenen Städten in Baden-Württemberg durchgeführt haben. Rund 450.000 Teilnehmer konnten seit dem Start von dem Programm profitieren. Dafür bekommen wir durchweg positives Feedback von den Teilnehmern, ob Schüler, Eltern oder Lehrer“, erklärt Martin Hettich, Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg.
Datum: 15.12.2023 - 12:46 Uhr
Sprache: Deutsch
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