Die Welt entdecken. Aber sicher!
ID: 207915
Die Welt entdecken. Aber sicher!
08. Juni 2010
Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Kindersicherheitstag am 10. Juni 2010 Unfälle sind die größte Gefahr für Gesundheit und Leben von Kindern. Säuglinge und Kleinkinder verunglücken vor allem im häuslichen Umfeld. Zum Kindersicherheitstag am 10. Juni 2010 stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter http://www.kindergesundheit-info.deEltern und anderen Erwachsenen Informationen zum sicheren Aufwachsen von Kindern zur Verfügung. Rund 270.000 Kinderunfälle passieren jedes Jahr im häuslichen Umfeld. Mit über 60 Prozent sind vor allem Kinder unter sechs Jahren davon betroffen. Stürze aus der Höhe sowie Verbrühungen und Verbrennungen zählen zu den häufigsten Unfallarten bei Kleinkindern. Bis Kinder eine Situation richtig einschätzen und sich selbst schützen können dauert es: Ab etwa vier Jahren entwickeln sie ein erstes Gefahrenbewusstsein. Nach und nach lernen sie, was gefährlich oder harmlos ist und was sie bewältigen können. Auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit sind Kinder deshalb auf die Umsicht von Eltern und anderen Erwachsenen angewiesen. Für sie ist es allerdings nicht immer leicht, das richtige Maß zwischen Kontrolle und Freiraum zu finden. Deshalb unterstützt die BZgA Eltern mit ihren Informationsangeboten. Für ihren Erkundungsdrang brauchen Kinder eine sichere Umgebung. Um Unfälle zu verhüten, ist es wichtig zu wissen, was Kinder in welchem Alter schon können und wozu sie noch nicht in der Lage sind, aber auch, was sie lieben und für ihre Entwicklung brauchen. Was muss ich in der Wohnung, im Garten beachten? Was ist wichtig für den Umgang mit Wasser oder Fahrzeugen? Wie kann ich mein Kind ermutigen, Dinge auszuprobieren, ohne es Gefahren auszusetzen? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Eltern und Betreuungspersonen ab sofort im Internetportal der BZgA zur Kindergesundheit http://www.kindergesundheit-info.de . Hier erfahren sie, wie sie Kinder darin unterstützen können, ein eigenes Bewusstsein für Gefahren zu entwickeln, welche Unfallrisiken in bestimmten Altersstufen bestehen und wie sie Gefahrenquellen erkennen und vorausschauend entschärfen können.
Dr. Marita Völker-Albert
Pressesprecherin der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Tel. 0221-8992280
Fax: 0221-8992201
e-mail: marita.voelker-albert@bzga.de
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Datum: 08.06.2010 - 13:17 Uhr
Sprache: Deutsch
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