Alter darf nicht arm machen
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Alter darf nicht arm machen
Künftig müsse wieder der Grundsatz gelten, dass die Rentnerinnen und Rentner nicht vom Wohlstand der Gesellschaft abgekoppelt werden dürften. Kipping erklärt:
Das Gerede über die "Rentenlücke" wird von interessierter Seite ständig missbraucht, um den Menschen Angst zu machen und sie in private Altersvorsorge-Verträge zu treiben. Das ist so, als ob ein Zelt-Hersteller in einer Stadt laufend Häuser anzündet und dann wehklagend dafür wirbt, dass sich die Leute endlich mehr Zelte anschaffen sollen. Fakt ist, dass die Zerstörung der gesetzlichen Rente durch politische Entscheidungen eingeleitet wurde und durch politische Entscheidungen rückgängig gemacht werden kann. Wir wollen eine Armutsfestigkeit der gesetzlichen Rente. Es muss wieder der Grundsatz gelten, dass die Rentnerinnen und Rentner nicht vom Wohlstand der Gesellschaft abgekoppelt werden. Alter darf nicht arm machen. Dazu brauchen wir eine neue Rentenformel, die dafür sorgt, dass die Rentnerinnen und Rentner von den Produktivitätssteigerungen der Wirtschaft profitieren. Alle Kürzungsfaktoren müssen aus der Rentenformel gestrichen werden. Die Rente erst ab 67 muss weg. Wir brauchen auch im Alter eine verbindliche Untergrenze, die die gröbste Armut verhindert. Niemand darf künftig im Alter weniger als 800 Euro pro Monat haben.
Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin
Pressesprecherin: Alrun Nüßlein
Telefon: 030 24009 543, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0151 17161622
alrun.nuesslein@die-linke.de
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Datum: 09.06.2010 - 19:33 Uhr
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