vfa fordert: Forschung auf Zwangsrabatt anrechnen!
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vfa fordert: Forschung auf Zwangsrabatt anrechnen!
Bereits im Jahr 2000 hatten die EU-Mitgliedstaaten vereinbart, bis 2010 3 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung (F E) aufzuwenden. Deutschland hat laut Bundesbericht im Jahr 2008 erst 2,64 Prozent erreicht. Für substanzielle Steigerungen dieses Wertes war und ist Deutschland wesentlich auf seine forschungsstarke Industrie angewiesen.
Die forschenden Pharma-Unternehmen haben dazu stets wesentliche Beiträge geliefert, wuchsen ihre F E-Ausgaben doch im Schnitt um 6 Prozent pro Jahr - zuletzt auf 5,22 Milliarden Euro. Auch ihren Personalstand konnten die Firmen stetig auf 17.500 F E-Mitarbeiter ausbauen.
"Andere europäische Länder haben die Bedeutung der Wirtschaft zum Erreichen des 3-Prozent-Zieles längst erkannt und diese durch Steuergutschriften für ihre Forschungsleistung unterstützt", so Yzer. "Das wäre auch für Deutschland richtig; ist aber trotz aller Ankündigungen bislang politisch umgesetzt worden. Deshalb sollten Pharma-Unternehmen jetzt zumindest einen Teil ihrer deutschen Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Investitionen in Forschungs- und Produktionstätten auf den Zwangsrabatt auf Medikamente anrechnen lassen können."
Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter.
Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung.
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Dr. Rolf Hömke
Tel: +49 30 20604-204
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Datum: 10.06.2010 - 13:17 Uhr
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