Berliner Rede zur Freiheit / Leutheusser-Schnarrenberger: Wir müssen über den Hass sprechen
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(ots) - Am 25. April hält der Publizist, Jurist und Philosoph Michel Friedman die 18. Berliner Rede zur Freiheit der Friedrich-Naumann-Stiftung. Zu diesem Anlass erklärt die stellvertretende Stiftungsvorsitzende, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:
"Wir müssen über Hass sprechen. Tun wir das nicht, wird er unsere Demokratie aushöhlen und schließlich zerstören. Radikale Parteien verankern Hass in ihren Programmen und Strukturen. Mit ihrer rohen Rhetorik vergiften sie die Sprache, den öffentlichen Diskurs und das gesellschaftliche Klima. Sie schämen sich dessen nicht, im Gegenteil: Extremisten verschiedener politischer und religiöser Ausrichtungen sprechen gesellschaftlichen Gruppen öffentlich ihre Menschlichkeit ab. Dieser Hass vergiftet die Menschen und führt in letzter Konsequenz zu Gewalt gegen die vermeintlich anderen.
Um die Gesellschaft zu entgiften, müssen sich mehr Menschen ihrer demokratischen Verantwortung bewusst werden. Demokratinnen und Demokraten respektieren nicht nur die Würde und Rechte jedes einzelnen Menschen, sie treten auch für diese ein. Michel Friedman tut dies seit Jahren, er ist einer der entschiedensten Verteidiger unserer liberalen Demokratie. Er schreibt gegen den Hass, zuletzt in seinem Buch "Judenhass", und kämpft für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir freuen uns daher sehr, dass Michel Friedman auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung in diesem Jahr die Berliner Rede zur Freiheit hält."
Datum: 25. April 2024
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Allianz Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin
Pressekontakt:
Sophie Eichhorn
stv. Pressesprecherin
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Reinhardtstraße 12
10117 Berlin
Tel: +49 30 288 77837
Mobil: +49 151 432 526 76
E-Mail: sophie.eichhorn@freiheit.org
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Datum: 24.04.2024 - 09:32 Uhr
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