Berliner Morgenpost: Berlin muss schneller planen / ein Kommentar von Isabell Jürgens zum geplanten Projekt "Siemensstadt Square"
ID: 2108547

(ots) - Deutschland ist ein Industrieland. Doch die Industrie 4.0 schafft zunehmend mit digitalen Lösungen Mehrwert - und benötigt dafür immer weniger Platz. Viele der Produktionsstätten, die vor mehr als 100 Jahren entstanden, sind nicht mehr zeitgemäß - schon gar nicht in ökologischer Hinsicht. Das gilt für viele Standorte in Deutschland, auch für das riesige, versiegelte und abgeschottete Werksgelände von Siemens in Spandau. Bei der Grundsteinlegung für "Siemensstadt Square" versprach Siemens-Chef Roland Busch, eine Blaupause zu liefern, "wie Stadtentwicklung im Bestand und Industrietransformation weltweit erfolgreich gestaltet werden können". Ob es ihm gelingt, werden die kommenden elf Jahre zeigen. Bis dahin soll das Zukunftsquartier, in dem 35.000 Menschen leben, arbeiten und forschen sollen, von der virtuellen in die reale Welt gebeamt werden.
Immerhin: Das Land Berlin hat seine Zuarbeit geleistet und nicht blockiert. Zwar nicht in Lichtgeschwindigkeit. Aber sechs Jahre, nachdem Senat und Siemens das Prestigeprojekt verabredet haben, lag ein Bebauungsplan vor, die Bagger für den ersten Bauabschnitt rollen. In Berlin dauern wesentlich kleinere und weniger ambitionierte Baupläne gern auch mal doppelt so lange, der Durchschnitt liegt bei knapp acht Jahren. Berlin hat also vergleichsweise flott agiert. Das ist auch notwendig und wird hoffentlich in den anderen Zukunftsorten, in denen der Berliner Senat auf ausgedienten Infrastruktur- und Industriearealen künftig wohnen, arbeiten und forschen ermöglichen will, ebenfalls zur Blaupause. Denn Berlin wächst rasant - und statt immer neue Flächen zu versiegeln, gilt es, nicht mehr optimal genutzte Areale schnell zu transformieren.
Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
Telefon: 030/887277 - 878
bmcvd@morgenpost.de
Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.06.2024 - 19:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2108547
Anzahl Zeichen: 1953
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 373 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Berliner Morgenpost: Berlin muss schneller planen / ein Kommentar von Isabell Jürgens zum geplanten Projekt "Siemensstadt Square""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BERLINER MORGENPOST (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
Weitere Mitteilungen von BERLINER MORGENPOST
Zu Julian Assange: Einer, der nicht zum Vorbild taugt ...
Nüchtern betrachtet stehen am Ende zwei Erkenntnisse: Die Verfolger von Assange haben mit ihren Methoden weit überzogen; hinter ihrer Trickkiste ist ihr legitimes Ziel, Geheimnisverrat zu unterbinden, fast unsichtbar geworden. Assange wiederum taugt keineswegs zum Bannerträger gesellschaftlicher
"nd.DerTag": Ein Handel statt Gerechtigkeit - Kommentar zur Entlassung von Julian Assange aus britischer Haft ...
Seine jahrelange Gefangenschaft hinter den Mauern der ecuadorianischen Botschaft und anschließend im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh war ein einziger Skandal. Die nun erfolgte Entlassung von Julian Assange ist eine gute Nachricht, doch handelt es sich dabei weder um einen Akt der Gnade
Mitteldeutsche Zeitung zu Nahost ...
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat auf ihrer Nahostreise von einer "Sicherheitspartnerschaft" auf dem Weg zu einer Befriedung der Lage gesprochen. Für eine solche Partnerschaft sind weder die Regierung Netanjahu noch die Hamas geeignet. Zu einer Annäherung werden erst
Mitteldeutsche Zeitung zu Assange ...
Kritiker, die Assange vorwerfen, Zugeständnisse gegenüber der US-Regierung gemacht zu haben und damit seinen eigenen Prinzipien zu widersprechen, sollten nicht vergessen, dass Assange weitere Jahre im Gefängnis vermutlich nicht überlebt hätte. In Freiheit wird er weiterkämpfen können. Ein fad




