Produktion der Stahl- und Metallverarbeiter sinkt weiter: "Für mehr Dynamik muss deutlich me

Produktion der Stahl- und Metallverarbeiter sinkt weiter: "Für mehr Dynamik muss deutlich mehr ins Wachstumspaket"

ID: 2111791

-Produktion und Auftragseingang verlieren weiter - stärkere Impulse nötig-Netzentgelte: Senkung schwammig und zu knapp-Infrastruktur: Straße und Schiene - keine Aussagen zur Finanzierung des Ausbaus-Bürokratie: Entlastungen unkonkret



Christian Vietmeyer:"Dem WSM  ist das Wachstumspaket an entscheidenden Stellen nicht konkret genug" (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)Christian Vietmeyer:"Dem WSM ist das Wachstumspaket an entscheidenden Stellen nicht konkret genug" (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

(firmenpresse) - Düsseldorf/Hagen, 10. Juli 2024. "Das Wachstumspaket ist ein Anfang - mehr nicht. Wir vermissen eine spürbare Senkung der Netzentgelte. Außerdem fehlen klare Aussagen: zum Bürokratieabbau genauso wie zur Finanzierung des Infrastrukturausbaus", kommentiert der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung. Der Kompromiss der Ampel kam zeitgleich mit dem besorgniserregenden Produktionsindex der WSM-Branchen für den Mai: Er belegt gegenüber dem Vorjahresmonat ein zweistelliges Minus beim Auftragseingang und eine um 8,6 Prozent schwächere Produktion. Der Negativtrend setzt sich fort und zeigt: Für mehr Dynamik im industriellen Mittelstand muss die Politik deutlich mehr ins Wachstumspaket packen.



Steuerliche Erleichterungen erfreulich

"Das Paket liest sich gut - die steuerlichen Erleichterungen etwa sind erfreulich. Wir begrüßen auch die Unterstützung von Forschungsprojekten etc. Aber die Maßnahmen sind für uns an entscheidenden Stellen nicht konkret genug. Unsere Unternehmen brauchen stärkere Impulse, um wieder Wachstum zu erreichen", betont WSM-Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer.



Netzentgelte: Beitrag zur Stabilisierung reicht nicht aus

Der Verband kritisiert u. a. den schwammigen Zuschuss zu den Netzentgelten. Holger Ade, Leiter Industrie- und Energiepolitik: "Ein Beitrag zur Stabilisierung auf heutigem Niveau reicht nicht aus. Leider hat die Ampel einen Bundeszuschuss, wie es ihn 2023 noch gegeben hat, nicht erwogen. Er wäre aber für eine spürbare Kostenreduktion wichtig." Ade bedauert zudem, dass die Politiker die Finanzierung des Infrastrukturausbaus - Schiene und Straße - nicht aufgegriffen haben: "Es gibt keine Aussage dazu, wie die Regierung die - im wahrsten Sinne des Wortes - massiven Löcher stopfen will."



Bürokratieabbau: noch Luft nach oben

Als "weitgehend unkonkret" bewertet der WSM auch die Ankündigungen zum Bürokratieabbau. "Hier ist noch Luft nach oben, um die angepeilte Dynamik ins Wirtschaftswachstum zu bringen", so Vietmeyer. "Unsere Unternehmen wollen mit aller Kraft nach vorn, hängen aber im engmaschigen Bürokratienetz fest. Für die anvisierte höhere Wirtschaftsleistung brauchen sie deutlich mehr Freiraum."

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Stahl und Metall verarbeitende Industrie in Deutschland, das sind: rund 5.000 vorwiegend familiengeführte Betriebe, die mit über 500.000 Beschäftigten über 80 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Die Unternehmen beschäftigen im Durchschnitt 100 Mitarbeiter und sind mit Abstand die wichtigsten Kunden der Stahlerzeuger.
Die Branche zeichnet sich durch hohe Spezialisierung und Wettbewerbsintensität aus. Die Unternehmen fertigen für die internationalen Märkte der Automobil-, Elektro- und Bauindustrie, den Maschinenbau und den Handel.
Der WSM ist Dachverband für 14 Fachverbände. Zusammen bündeln sie die Interessen einer der größten mittelständischen Branchen in Deutschland und sind Sprachrohr für deren wirtschaftspolitische Vertretung auf Länder-, Bundes- und europäischer Ebene. Sie suchen den Ausgleich mit marktmächtigen Abnehmern und Lieferanten aus Industrie und Handel. Und sie fordern bessere Rahmenbedingungen für Wachstum, Dynamik und Wettbewerb - ob bei Steuern, Abgaben, Recht, Forschung, Umwelt, Energie oder Technik.



PresseKontakt / Agentur:

mali pr
Eva Machill-Linnenberg
Schlackenmühle 18
58135 Hagen
wsm(at)mali-pr.de
+49 (0) 2331 46 30 78
https://www.wsm-net.de/



drucken  als PDF  Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin in Welle Kupferinvestments - immer gut für das Portfolio
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 10.07.2024 - 13:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2111791
Anzahl Zeichen: 2571

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Christian Vietmeyer
Stadt:

Düsseldorf


Telefon: +49 (0) 211 95 78 68 22

Kategorie:

Wirtschaft (allg.)



Diese Pressemitteilung wurde bisher 357 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Produktion der Stahl- und Metallverarbeiter sinkt weiter: "Für mehr Dynamik muss deutlich mehr ins Wachstumspaket""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

1.000-Euro-Prämie: Entlastung angekündigt, Belastung geliefert ...
Düsseldorf/Hagen, 14. April. 2026. Entsetzt reagiert der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) auf die "Entlastungsprämie" der Koalition. Sie habe Entlastung angekündigt, aber Belastung geliefert: "Die Regierung verschleppt Wirtschaftsreformen weiter und verschieb

Umwelt-Omnibus 8: Das Paket "zur Vereinfachung" muss einfacher werden ...
Düsseldorf/Hagen, 31. März 2026. "Wir sind froh, dass der Omnibus kommt - aber die Fahrt Richtung Umweltschutz muss schneller gehen", sagt der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). "Aktuell erreicht er sein Ziel - Vereinfachung und Straffung bestehender Umweltrecht

Klares "Ja" zum Local Content ...
Düsseldorf/Hagen, 12. Feb. 2026. Ein klares "Ja" zum "Local Content" kommt vom Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). Der Verband, der sich stets für freien Handel eingesetzt hat, sieht angesichts internationaler Barrieren nur diesen Weg: "Auf die gegen di


Weitere Mitteilungen von Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM)


Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin in Welle ...
In ihrer Praxis für Psychotherapie (Heilpr. G.) und ihrem Yogastudio „Bewegte Leichtigkeit“ in Welle (Niedersachsen, am Rande der Lüneburger Heide) bietet die Heilpraktikerin für Psychotherapie Anja Botter, die dem Verband Freier Psychotherapeuten angehört, unter anderem psychologische Berat

Inflation und Rohstoffe ...
Für ein Festessen am Unabhängigkeitstag mussten dieses Jahr zirka fünf Prozent mehr als im vergangenen Jahr hingeblättert werden. Vergleicht man die Preise dieses Jahr mit den Preisen von vor fünf Jahren, so macht der Preisanstieg gewaltige 30 Prozent aus. So hat es das American Farm Bureau Fed

Cogia AG und VCI kündigen strategisches Joint Venture zur Entwicklung KI-gestützter, sicherer Messenger-Technologie an ...
Frankfurt am Main (10.07.2024/IRW-Press) Die Cogia AG (ISIN DE000A3H2226), ein führendes deutsches Technologieunternehmen u.a. im Bereich KI und sichere Kommunikationslösungen, gab heute die Gründung eines strategischen Joint Ventures mit VCI Global Limited (NASDAQ: VCIG), einem renommierten Anb

Cadoux Ltd.: Analysten sehen signifikantes Upside ...
Die Analysten von MST Access haben vor Kurzem die Aktien der australischen HPA-Gesellschaft Cadoux Ltd. (WKN A3E3UB / ASX CCM) unter die Lupe genommen. Sie sehen ein „signifikantes Upside“ von über 400% für die Aktie. MST weist zunächst darauf hin, dass die geplante Kleinstanlage (Small Scale


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z