Jürgen Hardt (CDU): Bundesregierung muss sich inhaltlich auf eine Wiederwahl Trumps vorbereiten, um deutschen Außenhandel zu schützen
ID: 2113600

(ots) - Jürgen Hardt (CDU), Sprecher für Außenpolitik, fordert die Bundesregierung auf, sich auf eine mögliche Wiederwahl von Donald Trump inhaltlich aufzustellen, um den deutschen Außenhandel zu schützen. "Ich fordere die Regierung auf, sie soll bitteschön 10 bis 20 Punkte identifizieren, wo unsere konkreten Gegenvorschläge auf den Tisch gelegt können, wo wir gegebenenfalls auch mit einer Regierung Trump solche Deals hinbekommen, um das Schlimmste für unseren Außenhandel zu verhindern," so Hardt im Interview bei phoenix. Man habe in der ersten Amtszeit von Donald Trump erlebt, dass er offen für Deals sei. "Ich sehe nicht, dass die Bundesregierung daran arbeitet", fügte der außenpolitische Sprecher der CDU hinzu. Wenn sie es tue, müsse es aber im Verborgenen geschehen. Als Beispiel für Deals, nennt Hardt die damals drohenden Strafzölle für die deutsche Automobilindustrie sowie den Import von amerikanischen Sojafuttermitteln nach Europa, wo man eine konstruktive Lösung gefunden habe.
Geo- und sicherheitspolitisch müsse man sich anders aufstellen, unabhängig davon wer im November die US-Wahl gewinnt, muss Europa mehr für die eigene Verteidigung tun. "Der aktuell vorgelegte Bundeshaushalt ist meines Erachtens unzureichend, was die Verteidigungsausgaben angeht", betont Hardt. "Wir müssen auch unsere Bereitschaft als Deutsche in Europa, in der NATO anderen Nationen beizustehen und zu helfen, so wie wir das in Litauen tun, noch deutlicher unterstreichen".
Mit Blick auf einen möglichen Handelsstreit zwischen China und den USA plädiert Hardt dafür, dass sich der deutsche Bundeskanzler und die neue Europäische Kommission gemeinsam mit den USA eine Strategie überlegen. Deutschland sei der relativ größte Handelsprofiteur von China "Wir haben einen enormen Anteil an Handel an Importen und Exporten mit China". Deutschland würde am meisten leiden. "Wenn wir uns auseinander dividieren lassen, dann haben die Chinesen leichtes Spiel uns gegenseitig auszuspielen", sagte Hardt bei phoenix. "Das hat man unter der Regierung Biden versäumt, solche Leitplanken gemeinsam zu formulieren und einzuziehen und das würde unter einer Regierung Trump noch viel schwieriger werden".
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 192
kommunikation@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de
Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuellWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.07.2024 - 11:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2113600
Anzahl Zeichen: 2493
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Bonn
Kategorie:
Bundesregierung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 542 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Jürgen Hardt (CDU): Bundesregierung muss sich inhaltlich auf eine Wiederwahl Trumps vorbereiten, um deutschen Außenhandel zu schützen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PHOENIX (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
phoenix überträgt live das Karlsruher Verfassungsgespräch aus dem Bundesverfassungsgericht. Im Mittelpunkt stehen Reden und Beiträge von Gerichtspräsident Prof. Dr. Stephan Harbarth, der Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ), Prof. Dr. Isabel Heinemann, dem Karlsruh
Siemtje Möller (SPD) zum Besuch Trumps in Peking: Das macht China stark und die USA schwach ...
Nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump könne man schon sehr klar sehen, "dass es eine Machtverschiebung hin nach China gegeben hat und dass jetzt gewissermaßen in China alle Fäden zusammenlaufen." Das sei genau das, was Chinas Staatspräsident Xi Jinping beabsichtigt habe, erklÃ
Reem Alabali Radovan (SPD) auf dem Katholikentag: Partnerschaften mit Ländern des globalen Südens in deutschem Sicherheitsinteresse ...
Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, erklärt am Rande des 104. Katholikentags in Würzburg, Deutschland habe "viele Partnerländer im globalen Süden, die ganz unterschiedlich aufgestellt sind." Mit diesen müsse man mit Blick auf die
Weitere Mitteilungen von PHOENIX
Wachstumsinitiative: Ernährungsindustrie bemängelt fehlenden Spitzenausgleich für Gas ...
Branche begrüßt Stromsteuer- und Netzausbaupläne der Bundesregierung, kritisiert aber zu geringe Entlastung bei Energiekosten. Heute hat das Bundeskabinett die "Wachstumsinitiative - neue wirtschaftliche Dynamik für Deutschland" beschlossen. Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen für
Haushaltsentwurf: In den Etats für Verkehr und Bau ist noch Luft nach oben ...
Zum Kabinettsentwurf für den Nachtragshaushalt 2024 und den Bundeshaushalt 2025 nimmt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, wie folgt Stellung: "Es ist gut, dass die angedachten Kürzungen insbesondere im Bereich der Infrastruktur abgewendet werden konnt
Forsa Aktuell: Union verbessert sich leicht / Mehrheit der Deutschen: Spitzenkandidat Habeck würde Grünen keine neuen Wähler bringen ...
Laut aktuellem RTL/ntv Trendbarometer gewinnen die Unionsparteien zwei Punkte hinzu und verbessern sich auf 32 Prozent. Die AfD und das BSW geben jeweils einen Punkt ab und liegen in dieser Woche bei 16 bzw. 7 Prozent. Die Linke kann sich leicht verbessern und liegt aktuell wieder bei 3 Prozent. Die
100 Tage Vorkommando Panzerbrigade 45 in Litauen ...
Für die Panzerbrigade 45 der Bundeswehr, die "Litauen-Brigade", markierte die Ankunft ihres Vorkommandos am 8. April in Litauen einen bedeutenden Meilenstein. Seit dem Eintreffen vor 100 Tagen arbeiten die rund 20 Soldatinnen und Soldaten intensiv an den Vorbereitungen zur vollständigen




