Es muss nicht immer LLM sein
Das Potenzial alternativer Sprachmodelle
Sridhar Iyengar, Managing Director von Zoho Europe (Quelle: Zoho)(firmenpresse) - 9. Oktober 2024 – Wer von Künstlicher Intelligenz spricht, meint in der Regel Large Language Models (LLM). Dabei laufen Unternehmen Gefahr, das große Potenzial von Sprachmodellen abseits von LLMs zu übersehen. Der globale Technologieanbieter Zoho erklärt, warum sich ein Blick auf die gesamte KI-Spannweite lohnt.
Während die prominenten Vertreter der großen Sprachmodelle – allen voran GPT-4, Midjourney, DALL-E oder Googles Cybersecurity-LLM Sec-PaLM – im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit stehen, erfahren ihre kleineren Verwandten vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit. Zu Unrecht, denn leichtgewichtige und spezialisierte Modelle bergen für Unternehmen ein immenses Potenzial:
- Narrow Language Models. Sie sind kleine, leichtgewichtige Modelle, die sich auf einen eng umrissenen Anwendungsbereich und spezifische Aufgaben spezialisieren. Für diesen Zweck umfassen ihre Trainingsdaten auch nur Informationen aus einem bestimmen Themenbereich, etwa Cybersecurity, Finance oder einzelnen Produktgruppen eines Unternehmens. In der Praxis erstrecken sich die Anwendungsbeispiele von der Analyse juristischer Gesetzestexte über branchenspezifische Übersetzungen bis zur Erkennung von Text in Bildern.
- Small Language Models (SLM). Im Gegensatz zu den ressourcenintensiven LLMs umfassen kleine Sprachmodelle wenige Milliarden Parameter, in der Regel zwischen drei und sieben. Im Vergleich: Große Modelle verarbeiten mehr als 50 Milliarden Parameter. Dadurch können SLMs leichter für bestimmte Aufgaben trainiert werden, eignen sich für den Einsatz auf Geräten mit begrenzten Ressourcen, da sie weniger Rechenleistung und Speicherplatz benötigen, und verursachen geringere Kosten. Damit eignen sich SMLs für eine Vielzahl von Anwendungsfällen, etwa im Bereich von IoT-Geräten, Echtzeitübersetzungen, Transkriptionen oder Spracherkennung.
- Medium Language Models (MLM). Der nicht fest etablierte Begriff der MLMs dient zur Beschreibung von Modellen, die im Bereich von etwa 20 bis 50 Milliarden Parametern arbeiten. Sie bieten damit eine gute Balance zwischen Komplexität, Leistung und Ressourcenverbrauch. MLMs kommen dann zum Einsatz, wenn eine höhere Genauigkeit und Spezialisierung als bei SLMs nötig, die Rechenleistung allerdings begrenzt ist. Medium Language Models ermöglichen zum Beispiel eine intelligente Arbeit mit Texten, bei der Nutzer Fragen zu einem Dokument stellen können oder inhaltliche Analysen zu umfangreichen Textdokumenten benötigen. Auch die Beantwortung von häufig gestellten Fragen im Bereich Kundensupport, die Umwandlung von Sprache zu Text oder das Erkennen von Emotionen und Meinung im Kontext der Analyse von Kundenfeedback sind mögliche Anwendungsbeispiele.
Aktuelle LLMs wie ChatGPT sind für die breite Nutzung konzipiert, was zu Einschränkungen bei der Anwendung in Unternehmen und hohen Kosten führen kann. Die notwendige kontextuelle Intelligenz entsteht erst, wenn KI-Modelle verschiedener Größen auf Geschäftsprozesse angewendet werden. Das Wissen, das dabei gewonnen wird, ist für Unternehmen äußerst wichtig und kann zu Kosteneinsparungen führen.
„Das wahre Potenzial der vielen verschiedenen Sprachmodelle liegt in der Möglichkeit, sie miteinander zu kombinieren“, erklärt Sridhar Iyengar, Managing Director von Zoho Europe. „Durch das Zusammenspiel der einzelnen Lösungen lassen sich auch komplexe Prozesse effizient gestalten, zum Beispiel bei der Verarbeitung von fotografierten Dokumenten: Ein Narrow Model extrahiert den Text aus dem Bild, ein SLM analysiert die relevanten Informationen, die dann ein MLM auf Anomalien überprüft. Dieser Stacked-Model-Ansatz macht auch den Datenschutz und die Datensicherheit robuster.“
Dieses Listicle und das Bild in höherer Auflösung können unter www.pr-com.de/companies/zoho abgerufen werden.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Mit mehr als 55 Applikationen in fast allen wichtigen Geschäftskategorien, einschließlich Vertrieb, Marketing, Kundensupport, Buchhaltung sowie Back-Office, und einer Reihe von Produktivitäts- und Kollaborationstools gehört die Zoho Corporation weltweit zu den Softwareunternehmen mit dem größten Lösungsportfolio.
Zoho ist in Privatbesitz und mit mehr als 15.000 Mitarbeitern profitabel. Der Hauptsitz von Zoho befindet sich in Chennai, Indien, und der europäische Hauptsitz im niederländischen Utrecht. Weitere Büros betreibt Zoho in Deutschland, Frankreich, Spanien, den Vereinigten Staaten, Indien, Japan, China, Singapur, Mexiko, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Zoho respektiert die Privatsphäre der Nutzer und verfügt in keinem Teil seines Geschäfts, einschließlich seiner kostenlosen Produkte, über ein Werbe-Ertragsmodell. Weitere Informationen über Zohos Datenschutzverpflichtung sind nachzulesen unter www.zoho.com/privacy.html. Zoho betreibt weltweit eigene Rechenzentren, darunter zwei in Europa. Mehr als 100 Millionen Nutzer auf der ganzen Welt, verteilt auf Hunderttausende von Unternehmen, setzen täglich auf Zoho, um ihre Geschäfte zu betreiben. Weitere Informationen unter www.zoho.com/de
Julie Watson
Zoho Europe PR
+44(0)7939539462
julie.watson(at)zohocorp.com
Anna-Marie Sommerfeld
PR-COM GmbH
+49 89-59997-753
anna-marie.sommerfeld(at)pr-com.de
Datum: 09.10.2024 - 13:28 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2129554
Anzahl Zeichen: 4001
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Anna-Marie Sommerfeld
Stadt:
Essen
Telefon: +49-89-59997-753
Kategorie:
Internet
Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 09.10.2024
Diese Pressemitteilung wurde bisher 314 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Es muss nicht immer LLM sein"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Zoho (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
14. Juli 2025 – Künstliche Intelligenz in Form autonomer Agenten gewinnt rasant an Bedeutung: Lernfähige Systeme, die sich an wechselnde Bedingungen anpassen und eigenständig Entscheidungen treffen, sind für Unternehmen aller Größen und Branchen interessant. Wie arbeiten diese KI-Agenten? Wa
Zoho erweitert CX-Plattform um generative KI und Funktionen zur Workflow-Orchestrierung ...
19. Mai 2025 – Der globale Technologieanbieter Zoho (www.zoho.com/de) hat seine Customer-Experience (CX)-Plattform CRM for Everyone (www.zoho.com/crm/crm-for-everyone) um tiefgreifende Funktionen für Künstliche Intelligenz und Workflow-Orchestrierung erweitert, die alle auf der unternehmenseigen
Zoho präsentiert mit Ulaa Enterprise einen Business-Browser mit umfassenden Sicherheitsfunktionen ...
14. Mai 2025 – Der globale Technologieanbieter Zoho (www.zoho.com/de) hat eine speziell auf Unternehmen zugeschnittene Version seines datenschutzorientierten Webbrowsers Ulaa vorgestellt. Ulaa Enterprise (https://ulaa.com/enterprise) erfüllt gezielt die Anforderungen von IT-Sicherheits- und Compl
Weitere Mitteilungen von Zoho
Gemeinsam in die Zukunft: LVM wählt adesso als Digitalisierungspartner ...
9. Oktober 2024 – adesso gewinnt einen weiteren Großauftrag in der Versicherungsbranche. Der Digitalisierungspartner zahlreicher Versicherer und Finanzdienstleister unterstützt die LVM Versicherung, einen der 20 größten Erstversicherer Deutschlands, beim Aufbau einer komplett neuen Datenlandsc
Opengear reduziert die Komplexität weiter ...
8. Oktober 2024 – Opengear (https://opengear.com/), ein Unternehmen von Digi International (www.digi.com) und Anbieter von Out-of-Band-Managementlösungen (https://opengear.com/solution/smart-out-band-management) zum Schutz kritischer Infrastrukturen, stellt zwei neue innovative Lösungen vor. Sie
7 Best Practices gegen GenAI-Wildwuchs im Unternehmen ...
8. Oktober 2024 – Generative KI erleichtert den Arbeitsalltag, doch ihr Einsatz ist mit Risiken verbunden. Forcepoint gibt Tipps, wie sich das Potenzial von ChatGPT, Copilot, Gemini und Co. ausschöpfen lässt, ohne Datenschutz und Datensicherheit zu gefährden. Generative KI nimmt Mitarbeitern
Barrierefreiheit im Internet: Untersuchung zeigt Nachholbedarf bei Versicherungen ...
Eine aktuelle Analyse der PPI AG zeigt, dass die deutschen Versicherer noch weiter an der Barrierefreiheit ihrer Internetangebote arbeiten müssen. Keine der untersuchten Versicherungen erfüllt derzeit die Mindestanforderungen zur Barrierefreiheit gemäß Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). A




