HanseWerk Natur und get|2|energy bringen grüne Nahwärme aus regionaler Biomasse nach Lütjenburg
HanseWerk Natur und Partner investieren rund zwei Millionen Euro in innovatives Wärmeprojekt – Heizzentrale und Biomassekessel offiziell in Betrieb genommen.
„Mit Biomasse betriebene Heizungsanlagen sind eine wichtige Option für die Wärmeversorgung und damit für die Energiewende im Wärmesektor. Wir blicken daher zufrieden auf die planmäßig abgeschlossenen Baumaßnahmen“, sagt Florian Burmeister, Geschäftsführer von get|2|energy in Kiel. „Die Inbetriebnahme dieser Biomasse-Heizzentrale trägt entscheidend zu unserem Dekarbonisierungsplan bei“, erklärt Dr. Nikolaus Meyer, Geschäftsführer von HanseWerk Natur. „Wir freuen uns, dass dieses Projekt durch das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wurde.“
Für die Umsetzung des Projektes von HanseWerk Natur ist in einer Heizzentrale ein Biomassekessel der Firma Nolting Holzfeuerungstechnik eingebaut worden. Dieser zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus und ist mit modernen Keramikfilterelementen ausgestattet. Neben der Steuerungstechnik und den hydraulischen Anlagen wurden außerdem drei Silos mit einem Speichervolumen von 135 m³ für Pellets und ein Wärmespeicher mit einem Volumen von 84 m³ neu errichtet.
Betrieben wird der moderne Biomassekessel zunächst mit Holzpellets. Zukünftig kommen als Energieträger BtE®-Pellets (aus Gras- und Grünschnitt) zum Einsatz. Dieser klimaneutrale Brennstoff wird nicht aus Holz, sondern aus regional anfallendem Schnittgut gewonnen.
„Die Kunden des Wärmenetzes in Lütjenburg erhalten ab sofort klimafreundlich erzeugte Wärme. Der sichere und effiziente Betrieb des Biomassekessels wird dabei durch HanseWerk Natur und get|2|energy gewährleistet“, so Joscha Köhler, Projektleiter von get|2|energy. Mit der Umstellung von fossilen Brennstoffen auf grüne Wärme sinken die Emissionen im Vergleich zur bisherigen Wärmeversorgung um mehr als 85 Prozent.
„Einer der Erdgaskessel bleibt zunächst zum Abfedern von `Lastspitzen` an Tagen mit hohem Wärmeverbrauch betriebsbereit. 95 Prozent der Wärme wird zukünftig in Lütjenburg auf Basis von Biomasse, also erneuerbaren Energien, produziert“, teilt Markus Weihe, Projektleiter Planung/Bau bei HanseWerk Natur mit. Spätestens im Jahr 2040 soll das Wärmenetz in der Stadt vollständig CO2-neutral betrieben werden.
Das HanseWerk Natur Projekt ist aus Fördermitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen der Einzelmaßnahmenförderung (Modul III) der Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) gefördert worden.
Hintergrund: BtE®-Pellets
Die innovativen BtE®-Pellets kommen in Lütjenburg erstmals für die Versorgung eines größeren Nahwärmenetzes in Deutschland zum Einsatz. Die in Kiel ansässige Firma Bi.En ermöglicht dabei die Verwendung von Abfallbiomasse aus Gras- und Grünschnitt. Über das Schwesterunternehmen get|2|energy werden die BtE®-Pellets in Wärmeversorgungsanlagen und Wärmenetzen im Energieliefer-Contracting eingesetzt.
HanseWerk Natur hat sich für diesen grünen Energieträger zur Versorgung des Wärmenetzes in Lütjenburg entschieden, da es – anders als beim Einsatz von Holz – zu keiner Nutzungskonkurrenz kommen wird. Der Brennstoff wird regional in Schleswig-Holstein hergestellt und ist emissionsarm.
Die HanseWerk-Gruppe
Die HanseWerk-Gruppe bietet ihren Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit Schwerpunkten im Netzbetrieb und dezentrale Energieerzeugung. Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.
Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.
Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.
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Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.
Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.
Datum: 15.10.2024 - 08:35 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Ove Struck
Stadt:
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Telefon: +49 (4106) 629-3422
Kategorie:
Energie & Umwelt
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