Gesucht: Der extrem seltene Alpenschneehase / Belohnung: Mehr Artenvielfalt für alle!
ID: 2145497

(ots) - Braune Augen, breite Pfoten, weißes Fell - das sind charakteristische Merkmale des Alpenschneehasen, das Tier des Jahres 2025. Die Deutsche Wildtier Stiftung ruft dazu auf, Ausschau nach diesem seltenen Bewohner der Alpen zu halten. Bürgerinnen und Bürger, die bis Ende März im deutschen Alpenraum unterwegs sind, können mithelfen, wissenschaftliche Grundlagenforschung zu betreiben. Um die Suche nach dem Schneehasen zu befeuern, hat die Stiftung Fahndungsplakate mit dem Konterfei des Schneehasen erstellt. Sie können kostenlos heruntergeladen, ausgedruckt oder online geteilt werden: https://bit.ly/4fY8CkJ. Angesprochen sind Bergtouristen, aber auch Menschen, die auf dem Berg arbeiten, Gastronomen, Förster oder Jäger.
Doch die Zeit drängt: Nur im Winter stehen die Chancen für Laien gut, den Schneehasen zu entdecken. Der Grund? Sein charakteristisches weißes Fell, das ihn im Schnee perfekt tarnt, wechselt mit dem Frühling in ein unauffälliges Braun. Der Fellwechsel hängt von der Veränderung der Tageslänge ab, die Geschwindigkeit des Wechsels wiederum von der Außentemperatur. Ab dem Spätfrühling wird es schwieriger, ihn von seinen Verwandten, den Feldhasen, zu unterscheiden. Das braune Haarkleid schützt den Schneehasen in der schneelosen Berglandlandschaft vor Fressfeinden, dem Fuchs zum Beispiel.
Die Suche nach dem Alpenschneehasen ist nicht nur spannend, sondern auch wichtig: Sie liefert dringend benötigte Daten für die Grundlagenforschung. Denn über die Population des Schneehasen in Deutschland ist bislang kaum etwas bekannt, und seine scheue Lebensweise und sein alpiner Lebensraum erschweren die Forschung. "Um Schutzmaßnahmen für den Schneehasen zu entwickeln, die greifen könnten, müssen wir erst herausfinden, wo genau er sich aufhält", sagt Lea-Carina Hinrichs, Artenschützerin bei der Deutschen Wildtier Stiftung. Bis Ende März 2025 bittet die Stiftung darum, Sichtungen von weißen Alpenschneehasen unter der E-Mail-Adresse Schneehase@DeutscheWildtierStiftung.de zu melden. Dabei sind möglichst genaue Angaben hilfreich: Standort (am besten in Form von Geodaten), Datum und Uhrzeit der Sichtung, die Anzahl der Tiere sowie, wenn möglich, ein Foto.
Und wo findet man den Schneehasen am besten? Sonnenauf- und Untergangsliebhaber haben die größten Chancen, einen zu entdecken. Ab einer Höhe von 1 300 Metern, an Rändern von Wäldern und in der Nähe von dichter Strauchvegetation hält er sich auf. Die Rinde von Weiden, aber auch Blätter von Brombeer- und Himbeersträuchern, ebenso die Rinde und Nadeln von Fichten gehören zu seinen Lieblingsspeisen. Wer beispielsweise bei Sonnenaufgang auf eine Bergtour geht, könnte mit etwas Glück einen Schneehasen beim Frühstück beobachten.
Pressekontakt:
Jenifer Calvi
Pressereferentin Deutsche Wildtier Stiftung
Telefon 040-970 78 69 - 14
J.Calvi@DeutscheWildtierStiftung.de
www.DeutscheWildtierStiftung.de
Original-Content von: Deutsche Wildtier Stiftung, übermittelt durch news aktuellWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.01.2025 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2145497
Anzahl Zeichen: 3117
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Hamburg
Kategorie:
Bildung & Beruf
Diese Pressemitteilung wurde bisher 182 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gesucht: Der extrem seltene Alpenschneehase / Belohnung: Mehr Artenvielfalt für alle!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Wildtier Stiftung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Multitalent kühlt Städte, speichert Wasser und CO? – und beherbergt ganze Ökosysteme Ohne Moos ist nichts los – in unseren Wäldern, Mooren, Städten und auch im Garten. Gerade bei Hitze beweisen Moospolster, wie zäh sie sind – im Gegensatz zu Rasen: „Rasen braucht regelmäßig Dün
Rothirsch-Lebensräume vernetzen und biologische Vielfalt stärken / Deutsche Wildtier Stiftung fordert neue Trittstein-Vorkommen für das Tier des Jahres 2026 ...
Das Tier des Jahres 2026, der Rothirsch, lebt auf etwa 25 Prozent der Fläche Deutschlands – Rehe und Wildschweine kommen dagegen auf fast der gesamten Bundesfläche vor. Die deutlich geringere Verbreitung des Rothirschs liegt dabei nicht an seinen speziellen Lebensraumbedürfnissen, sondern an Ge
Faszinierender Frosch- und Krötenregen: Tausende Miniaturamphibien gehen jetzt an Land ...
Mancherorts sieht es aus, als seien die Winzlinge vom Himmel gefallen: Im Juni verlassen tausende klitzekleine Jungfrösche und Kröten plötzlich wie auf ein unsichtbares Kommando hin ihre Geburtsgewässer. Nur zehn Millimeter klein, sehen sie aus wie Miniaturausgaben erwachsener Tiere. Denn ihre M
Weitere Mitteilungen von Deutsche Wildtier Stiftung
Zukunftsweisend führen: Leadership 2025 und die 9 wichtigsten Trends im digitalen Wandel ...
1. Agentenbasierte KI: Dein neuer Assistent im Entscheidungsprozess Künstliche Intelligenz wird nicht nur Prozesse automatisieren, sondern auch strategische Entscheidungen unterstützen. KI-Agenten können dir Echtzeit-Daten liefern, komplexe Szenarien simulieren und dir damit helfen, fundierte En
35 Jahre Kommunales Bildungswerk e.V. - Ein Grund zum Feiern! ...
Seit der Gründung am 25. Juni 1990 und der Eintragung im Vereinsregister am 5. Juli 1990 hat sich der gemeinnützige Verein zu einer festen Größe in der beruflichen Fort- und Weiterbildung entwickelt. Als gemeinnütziger Verein steht das Institut für Kompetenz in beruflicher Fort- und Weiterb
KI-Bilder professionell genutzt: Rechtssicherheit & ethische Fragen / Ein Webinar der news aktuell Academy ...
In der professionellen Kommunikation werden fortlaufend neue Bilder und Visualisierungen benötigt. KI-basierte Optionen für die Erstellung von Bildern werden zunehmend besser und bieten attraktive Möglichkeiten. Bild-Profi Alexander Karst erklärt, ob und wie Sie die neuen Bildquellen hinsichtlic
Jetzt zählen Schnelligkeit und Entschlossenheit! / Bauernpräsident Rukwied zur Maul- und Klauenseuche ...
(DBV) Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, fordert nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg Bund und Länder auf, alles daran zu setzen, das Seuchengeschehen schnellstmöglich, mit aller Kraft und konsequent zu bekämpfen: "Jetzt zählen Schnelligkei




