Werden Immobilien 2025 wieder teurer? Investor gibt Einblick in die Branche
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Der Immobilienmarkt steht folglich vor einer spannenden Wende. Umso wichtiger ist es, zügig Entscheidungen zu treffen und genau hinzusehen, wo das Potenzial für Gewinne liegt. Hier lesen Sie, welche Strategien Investoren jetzt verfolgen sollten und wie sich der Markt voraussichtlich entwickeln wird.
Zinsen und ihre Auswirkungen auf Immobilienpreise: Ein globaler Blick
Grundsätzlich gilt: Steigende Zinsen dämpfen den Markt und führen zu fallenden Preisen. Fallende Zinsen hingegen führen zu steigenden Preisen, da die Refinanzierung einer Immobilie in diesem Fall günstiger wird und Investoren Objekte mit einer geringeren Mietrendite erwerben können.
Aktuell steigen die Zinsen leicht an, was vor allem mit den Entwicklungen in den USA zu tun hat. Den Einfluss konnte man bereits an den fallenden Kryptomärkten beobachten, nachdem Jerome Powell angedeutet hatte, dass die Zinsen möglicherweise nicht so oft gesenkt werden wie ursprünglich geplant. Das führte zu veränderten Inflationserwartungen und ließ die langfristigen Zinsen wieder steigen.
Mögliche Szenarien im europäischen Zinsmarkt
Mittelfristig sieht es allerdings so aus, als könnten die Zinsen aus zwei Gründen wieder fallen: In den USA endet Powells Amtszeit Anfang 2026. Donald Trump hat bereits klar angekündigt, dass er niedrigere Zinsen anstrebt. Es gibt zudem Bestrebungen, die Unabhängigkeit der Federal Reserve (Fed) zu beschneiden. Dies könnte dazu führen, dass Trump einen Fed-Vorsitzenden einsetzt, der mehr in seinem Sinne handelt. Das Ergebnis könnten niedrige Zinsen trotz starker Inflation sein. Das wäre selbst dann der Fall, wenn die Inflation durch Faktoren, wie Fortschritte in der künstlichen Intelligenz oder günstige Ölpreise, eingedämmt würde. Auch in Europa wäre in dem Fall mit sinkenden Zinsen zu rechnen – ein regelrecht notwendiger Schritt.
Denn sollte Europa die Zinsen nicht senken, wären damit zahlreiche negative Konsequenzen verbunden. Ein teurer Euro im Verhältnis zum Dollar würde Exporte in die USA erschweren. Zusammen mit Zöllen könnte das den Handel zusätzlich belasten. Ein weiteres Problem ist die Überschuldung einiger europäischer Länder. Hier wird die Europäische Zentralbank (EZB) wohl erneut Geld drucken oder die Zinsen senken müssen, um diese Länder zu stützen.
Potenzial auf dem europäischen und vor allem deutschen Markt
Insgesamt hat der Markt in vielen europäischen Märkten, insbesondere in Deutschland, großes Potenzial und die Zinsen pendeln sich derzeit ein. Der 10-Jahres-Swap liegt zwischen 2 Prozent und 2,5 Prozent, was bedeutet, dass die 10-Jahres-Finanzierung bei etwa 3 Prozent bis 3,5 Prozent liegt – oder sogar etwas geringer. Auch die variablen Zinsen sind deutlich gesunken.
Auf der anderen Seite besteht ein extremer Wohnraummangel. Mittlerweile fehlen in Deutschland fast eine Million Wohnungen und die Mieten steigen sehr stark – teilweise um 5 Prozent bis 6 Prozent pro Jahr. Dies zeigt sich bereits in einzelnen Mietpreisspiegeln oder, wenn man bekannte Plattformen betrachtet.
Hinzu kommen politische Veränderungen: Die Politik hat verstanden, dass gewisse Maßnahmen überdacht werden müssen, so beispielsweise das Heizungsgesetz oder die Mietpreisbremse, die aller Voraussicht nach nicht mehr verlängert werden. In dieser Kombination aus Wohnraummangel, stark steigenden Mieten, gleichbleibenden oder fallenden Zinsen sowie einer politischen Änderung zum Besseren ergibt sich unweigerlich, dass die Preise mit großer Wahrscheinlichkeit steigen werden.
3 Strategien, um mit Immobilien langfristige Gewinne zu verbuchen
Wer in naher Zukunft ein Bestandsobjekt kaufen und vermieten möchte, braucht allerdings eine durchdachte Strategie. Drei Vorgehensweisen kommen dabei infrage:
1. Eine Einzimmerwohnung erwerben
Besonders lukrativ ist der Erwerb von kleinen Einzimmerwohnungen. Ob möbliert oder unmöbliert, eine Einzimmerwohnung in einer zentralen Lage hat Potenzial. Diese Wohnungen kosten je nach Lage zwischen 80.000 und 150.000 Euro und bieten eine Mietrendite von etwa 5 bis 5,5 Prozent. Die Mieteinnahmen zahlen demnach den Kredit ab. Dieses Modell ist einfach und effektiv.
2. Ein WG-Zimmer vermieten
Bei dieser Strategie kauft der Interessent eine WG-taugliche Wohnung mit zwei, drei oder vier getrennt begehbaren Zimmern. Was die Größe betrifft, macht bei einer Zwei-Zimmer-Wohnung eine Größe von 45 bis 50 Quadratmetern Sinn, bei drei Zimmern 60 bis 70 Quadratmeter und bei vier Zimmern 80 bis 90 Quadratmeter. Die einzelnen Zimmer werden dann an WG-Bewohner vermietet. Diese Strategie ist arbeitsintensiver und funktioniert nicht in allen Märkten – sie eignet sich vor allem dort, wo Wohnraum besonders knapp und teuer ist, also in den größeren Metropolen und in zentralen Lagen. Der Vorteil ist eine höhere Mietrendite von etwa 6 bis 7 Prozent.
3. Mehrfamilienhäuser als Mietobjekte
Für Investoren, die über ausreichend Kapital verfügen, bieten sich auch Mehrfamilienhäuser an. Hier gibt es nach wie vor Schnäppchen, die sich sehr gut rechnen lassen. Oft besteht außerdem ein erhebliches Mietsteigerungspotenzial. Allerdings erfordert dieses Modell viel Fachwissen und Erfahrung.
Über Gerald Hörhan:
Gerald Hörhan ist mit Einzimmerwohnungen zum Millionär geworden und ist der festen Ansicht, dass 90 Prozent der Menschen ebenso dazu in der Lage sind. Mit der Gründung der Investment Punk Academy hat er einen Ort geschaffen, an dem die Teilnehmer lernen, wie sie ihre finanzielle Freiheit systematisch planen. Damit holt er nach, was im Bildungssystem versäumt wird. Schließlich wird nirgends der richtige Umgang mit Geld gelehrt. Mit der Investmentpunk Academy konnte er mittlerweile über 100.000 Menschen Finanzen lehren und ihnen helfen, auf diesem Weg ihre Ziele zu realisieren. Mehr Informationen unter: https://www.investmentpunk.com
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Gerald B. Hörhan
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Datum: 21.01.2025 - 13:51 Uhr
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