„Schöpfung Gottes war durch uns Menschen noch nie so bedroht wie heute“ / EKD-Beauftragte für Schöpfungsverantwortung, Landesbischöfin Kühnbaum-Schmidt, ruft zur Teilnahme am Klimastreik auf
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(ots) - Die Beauftragte für Schöpfungsverantwortung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kristina Kühnbaum-Schmidt, ruft für den kommenden Freitag (14. Februar 2025) zur Teilnahme am bundesweiten Klimastreik auf. „Die Meerestemperaturen steigen immer schneller, 2024 war das wärmste Jahr der Geschichte, aufgrund von Dürre, Bränden oder Flutkatastrophen sind Menschen weltweit gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Was braucht es eigentlich noch, um klar zu sehen: Die Klimakrise verschärft sich immer weiter“, betont Kristina Kühnbaum-Schmidt, die Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) ist. „Klimaschutz gehört damit zu den drängendsten Problemen unserer Zeit. In diesen Wochen vor der Bundestagswahl ist davon leider viel zu wenig die Rede“, bedauert die Landesbischöfin.
„Die Schöpfung Gottes war durch uns Menschen noch nie so bedroht wie heute“, mahnt Kristina Kühnbaum-Schmidt. Die evangelische Kirche verstehe Klimaschutz als grundlegende Verantwortung für Gottes Schöpfung und als dringliche gesellschaftliche Aufgabe. Dabei gehe es nicht nur um Umweltpolitik, sondern ebenso um soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Verantwortung. „Klima- und umweltbewusst zu leben, darf keine Frage des Geldbeutels sein! Klima- und Umweltschutz ist nicht nur ein Thema der Umweltpolitik. Es ist ebenso ein wichtiges Thema der Sozial- und der Wirtschaftspolitik!“, erklärt die EKD-Beauftragte für Schöpfungsverantwortung und verweist auf die alarmierenden Folgen der Klimakrise – von steigenden Meerestemperaturen über Naturkatastrophen bis hin zu globalen Fluchtbewegungen.
„Klimaschutz braucht solide politische und ökonomische Rahmenbedingungen, damit er ökonomisch klug, sozial gerecht und nachhaltig gestaltet und konsequent umgesetzt wird. Mit der EKD-Synode fordern wir als evangelische Kirche von unseren politischen Vertreter*innen, dass sie sich für Maßnahmen einsetzen, die denjenigen helfen, die am stärksten unter dem Klimawandel leiden und selbst am wenigsten zu seinen Ursachen beitragen“, sagt Kristina Kühnbaum-Schmidt und fordert abschließend: „Wir erheben unsere Stimme für konsequenten Klimaschutz! Zusammen mit vielen anderen demonstrieren wir am 14. Februar für einen besseren Klimaschutz! Seid mit uns dabei!“
Hannover, 10. Februar 2025
Pressestelle der EKD
Carsten Splitt
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