Zukunftsweisende Geldanlage: Energie aus Plastik gewinnen
ID: 215304
Fonds plant Anlage für Kunststoffverölung

(firmenpresse) - Bremen, 22. Juni 2010. Eine bahnbrechende Veränderung beim Recycling von Kunststoffen in Deutschland plant der Öko-Energie Umweltfonds aus Bremen. Aus Plastikmüll wird in einem Thermolyse-Verfahren Öl zurückgewonnen – und das unter wirtschaftlichen Bedingungen. Möglich macht dies die Syntrol®-Technologie, welche in einem dreistufigen Verfahren aus Plastikabfällen wieder Öl herstellt. Dabei wird Kunststoff zunächst erhitzt, so dass Gase entstehen. Diese kühlen ab und verflüssigen sich. Das so entstandene Produktöl kann als leichtes Heizöl wieder verkauft oder nach weiterer Bearbeitung und Veredelung für andere Zwecke genutzt werden. Das gesamte Verfahren der Kunststoffverölung funktioniert dabei mit einem Wirkungsgrad von 80 Prozent. Aus 100 g Kunststoff gewinnt diese Methode circa 85 ml Öl. Die Qualität des erzeugten Produktöls wurde von der DEKRA geprüft.
Öko-Energie Umweltfonds 1 GmbH & Co. KG
Ziel der Gesellschaft Öko-Energie Umweltfonds 1 GmbH & Co. KG ist die Errichtung und der Betrieb von vier SYNTROL-Anlagen für Kunststoffe und Altöl, welche per SYNTROL-Thermolyse Heizöl, vergleichbar mit DIN 51603-1, generieren. Die am Standort Mannheim geplanten Anlagen werden die ersten in Deutschland sein und es ermöglichen, stetig anfallende Kunststoffabfälle und Altöle nachhaltig zu recyceln.
Mit einem Fondsvolumen von 26.800.000 Euro und einer Laufzeit von 11 Jahren – bis zum 31. Dezember 2020 – zeichnet sich der Öko-Energie Umweltfonds 1 besonders durch seine Sicherheit und Investition in ein nachhaltiges wie umweltfreundliches Projekt aus. Anleger beteiligen sich ab 10.000 Euro plus 5 Prozent Agio mit einer Platzierungsphase bis zum 30. Juni 2011 an dem Fonds, dessen stetiger Liquiditätszufluss durch vierteljährliche Ausschüttungen geplant ist.
Kunststoffverölung
Durch das Thermolyse-Verfahren werden hochkalorische Kunststoffabfälle in Produktöl umgewandelt. So entsteht ein vielfältig einsetzbarer flüssiger Energieträger. Das patentierte Verfahren existiert seit 1937, wurde aber nie zur Serienreife gebracht. Nill-Tech, ein deutscher Anlagenbauer, hat die Entwicklung vorangetrieben und eine seit 2005 erfolgreich betriebene Pilotanlage in der Schweiz errichtet.
Zu wenig anfallenden Müll wird es nicht geben. Die Zulieferung der benötigten Abfallstoffe ist konjunkturunabhängig. Öffentliche Verwaltungen, Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser sowie Großwohnanlagen produzieren alleine in der Umgebung des Standortes Mannheim mehr als genug Kunststoff-Abfall, welcher zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung steht. Kunststoffverölung ist mit einem sehr hohen Wirkungsgrad zukunftsweisend. Verglichen mit Müllverbrennung erzielt sie den dreifachen Wirkungsgrad und reduziert den CO2-Ausstoß um zwei Drittel.
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Unternehmenskontakt: Öko-Energie Umweltfonds 1 GmbH & Co. KG,
Dipl.-Ing. Norbert Dinter, Oskar Edler von Schickh, Contrescarpe 46, 28195 Bremen,
Telefon: 0421 - 1 31 66, Fax: 0421 - 1 69 27 31, E-Mail: info(at)oekoenergie-umweltfonds.de
Pressekontakt: Borgmeier Public Relations, Aileen Tober, Am Saatmoor 2, 28865 Lilienthal, Fon: +49(0)4298-46 83 14, Fax: +49 (0)4298-46 83-33, E-Mail: tober(at)agentur-borgmeier.de
Datum: 23.06.2010 - 10:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Aileen Tober
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Lilienthal
Telefon: 49(0)4298-46 83 14
Kategorie:
Umwelttechnologien
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