Betriebsrenten-Geheimtipp: Welche Firmen von einer Unterstützungskasse profitieren können

Betriebsrenten-Geheimtipp: Welche Firmen von einer Unterstützungskasse profitieren können

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(ots) - Höhere Mitarbeiterbindung, sehr viel Liquidität und steuerliche Vorteile: Große Konzerne setzen seit Jahrzehnten auf pauschaldotierte Unterstützungskassen. Doch auch im Mittelstand wird diese Option inzwischen immer beliebter.

Eine pauschaldotierte Unterstützungskasse bietet Unternehmen flexible Gestaltungsmöglichkeiten, um nicht nur ihre Mitarbeiter enger an sich zu binden, sondern auch mit zusätzlich freigewordener Liquidität und Gewinn frei zu arbeiten und in die Firma zu investieren. Diese versicherungsfreie Form der Betriebsrente ist insbesondere für Mittelständler interessant, die langfristig sowohl ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern als auch über mehr Liquidität und Gewinn verfügen wollen. Warum sich diese Lösung gerade jetzt lohnt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Wie profitiert der Mittelstand von einer Unterstützungskasse?

Eine pauschaldotierte Unterstützungskasse verschafft Unternehmen aus dem Mittelstand mehrere Vorteile. Da die Beiträge der Mitarbeiter zur Betriebsrente nicht an externe Versicherer gehen, sondern im Unternehmen verbleiben, erzielen sie dadurch mehr Liquidität und Gewinn. Die freigewordenen Ressourcen können sowohl innerbetrieblich als auch außerhalb des Unternehmens verwendet werden, denn Restriktionen oder Vorgaben zur Verwendung gibt es nicht. Dadurch erreichen Unternehmen mehr Unabhängigkeit von Banken und sind besser auf mögliche Krisen vorbereitet.

Ein wichtiger Aspekt im Mittelstand ist die Chance, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Die betriebliche Altersvorsorge aus einem sogenannten unternehmenseigenen Versorgungswerk ist ein starkes Argument für ein Unternehmen. Es bindet durch die im Vergleich zu Versicherungsangeboten vielfach besseren Konditionen, wie zum Beispiel Verzinsung oder Höhe der Beitragsgarantie, bestehende Mitarbeiter und macht den Betrieb für Bewerber auf dem Arbeitsmarkt interessant. Darüber hinaus wird er durch die Unterstützungskasse selbst zum Versorgungsträger, was steuerliche Vorteile mit sich bringt. Überdies sind die Kosten genau kalkulierbar, da nicht mit lebenslangen Leibrenten, sondern mit einmaligen Kapitalzahlungen zum Rentenbeginn der Arbeitnehmer gearbeitet wird. Dies lässt sich optimal planen, weil sowohl Verpflichtungszeitpunkt als auch Verpflichtungshöhe exakt bekannt sind.



Die passenden Angebote für Mitarbeiter

Damit die Einrichtung der pauschaldotierten Unterstützungskasse ihre volle Wirkung entfaltet, ist es wichtig, sie genau auf die Mitarbeiterbedürfnisse anzupassen. Um zu verhindern, dass mit der Betriebsrente Kosten für den Mitarbeiter einhergehen, ist es sinnvoll, diese als Arbeitgeber selbst zu übernehmen. Denn sonst verpufft der bindende Effekt.

Möglich ist dies, indem die Unterstützungskasse mit der Nettolohnoptimierung gemäß Einkommensteuergesetz gekoppelt wird. So gleicht man den Netto-Nachteil einer Bruttoentgeltumwandlung kostenoptimiert aus. Das bedeutet: Möchte ein Mitarbeiter 100 Euro seines Bruttoeinkommens für die betriebliche Altersversorgung verwenden, müsste der Mitarbeiter normalerweise 50 Euro Nettoverlust hinnehmen. Diese 50 Euro Nettoverlust werden vom Arbeitgeber jedoch ersetzt – und das nicht durch eine klassische Bruttobarlohn-Erhöhung, sondern durch die kostenoptimierten Möglichkeiten der Nettolohnoptimierung.

Ein Beispiel: Der Arbeitgeber zahlt all seinen Mitarbeitern die sogenannte Internetpauschale in Höhe von 50 Euro on-top, zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Entgelt. Nun können alle Mitarbeiter, je nach Steuerklasse und weiteren individuellen Gegebenheiten, im Schnitt circa 100 Euro ihres Bruttoeinkommens zur Betriebsrente in das unternehmenseigene Versorgungswerk sparen, was sie 50 Euro Netto kostet. Da sie jedoch vorher 50 Euro Internetpauschale brutto=netto gezahlt bekommen haben, ist der Nettoverdienst genauso hoch wie zuvor – nur sparen sie monatlich 100 Euro zur Betriebsrente.

Aus Arbeitgeberperspektive ergibt sich: Er zahlt jedem Mitarbeiter 50 Euro on top (zuzüglich Pauschalversteuerung in Höhe von 25 Prozent = 62,50 Euro). Dieses Nettogeschenk nehmen die Mitarbeiter zum Anlass, sich eine Betriebsrente zu leisten, in das unternehmenseigene Versorgungswerk. Sie nehmen also einen Bestandteil ihres Bruttoeinkommens und belassen diesen gegen eine Verzinsung von beispielsweise 2 Prozent pro Jahr im Betrieb. Dies bedeutet aus Unternehmenssicht eine Lohnkostenreduktion von 100 Euro. Auf diese Lohnkosten spart man zudem auch Lohnnebenkosten von knapp 20 Prozent, also 20 Euro. In dem Moment, wo der Arbeitgeber also 62,50 Euro mehr monatlich zahlt, darf er 120 Euro behalten. Er spart pro Mitarbeiter und Monat also 57,50 Euro an Lohn- und Lohnnebenkosten zuzüglich steuerlicher Vorteile. Eine klassische Win-Win-Situation.

So implementieren Unternehmen eine Unterstützungskasse

Die Einführung einer pauschaldotierten Unterstützungskasse erfordert eine sorgfältige Planung und ein strukturiertes Vorgehen. Idealerweise holt sich das Unternehmen die Unterstützung eines erfahrenen Beraters, der den gesamten Prozess kompetent begleitet. Bei der Auswahl eines Beraters ist es wichtig, auf Fachleute zu setzen, die den Markt gut kennen und mit Transparenz, Genauigkeit und realistischen Einschätzungen arbeiten. Prognosen sollten defensiv gerechnet sein und alle betriebswirtschaftlichen Effekte auf das Unternehmen darstellen. Des Weiteren sollte geprüft werden, ob der Berater einer Steuerberatungskanzlei, einer Rechtsberatung oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft angehört. Hat man dann den richtigen Fachpartner gefunden, erleichtert dies den Implementierungsprozess deutlich.

Auch die Verwaltung der Unterstützungskasse erfordert spezifisches Fachwissen und Erfahrung. Hier bietet sich die fortlaufende Zusammenarbeit mit dem qualifizierten Partner an, der die Unterstützungskasse im Unternehmen implementiert hat.

Über Klaus Tenbrock:

Klaus Tenbrock, Geschäftsführer der praemium Gruppe, verbindet mit seinem Easy-Konzept gezielte Mitarbeiterbindung mit nachhaltiger Gewinnsteigerung. Sein Ansatz basiert auf der zuvor beschriebenen Kombination von Nettolohnoptimierung und der pauschaldotierten Unterstützungskasse – einer Lösung, die Unternehmen hilft, Liquidität zu steigern und zeitgleich die Arbeitgeberattraktivität zu steigern. Mehr Informationen unter: https://praemium.de/

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Geschäftsführender Gesellschafter: Klaus Tenbrock
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