Gürtelrose-Risiko wird noch zu häufig unterschätzt
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(ots) - Viele Menschen zwischen 50 und 60 Jahren fühlen sich jünger, als sie tatsächlich sind, und unterschätzen somit auch häufig ihr Gürtelrose-Risiko. Das zeigt eine aktuelle Umfrage anlässlich der "Fokuswoche Gürtelrose" 2025 (24.2. bis 2.3.2025)[1]. Die Ergebnisse verdeutlichen den hohen Bedarf an Aufklärung über die Nervenerkrankung. Denn etwa jeder Dritte erkrankt im Laufe seines Lebens daran. Der wichtigste Risikofaktor für eine Gürtelrose ist das im Alter nachlassende Immunsystem - aber auch chronische Krankheiten erhöhen das Risiko.
Umfrage zeigt: Jeder Zweite fühlt sich jünger
Eine globale Umfrage zum Thema Gürtelrose, die anlässlich der jährlich stattfindenden "Fokuswoche Gürtelrose" unter 50- bis 60-Jährigen durchgeführt wurde, verdeutlicht, dass sich viele Menschen ihres eigenen Gürtelrose-Risikos nicht bewusst sind. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen: 52 % der Befragten im Alter von 50 bis 60 Jahren fühlen sich jünger, als sie sind, viele sogar um ein Jahrzehnt. 53 % wissen nichts über Gürtelrose und ihre altersbedingten Risiken. Nur 44 % der Teilnehmenden gaben Grundkenntnisse an, auch wenn das Risikobewusstsein seit 2023 leicht gestiegen ist. Insbesondere gesunde und berufstätige Personen unterschätzen ihr persönliches Risiko: Einer von drei gesunden Befragten macht sich keine Sorgen über sein Gürtelrose-Risiko.
Alter und chronische Krankheiten erhöhen das Gürtelrose-Risiko
Die Wahrscheinlichkeit, an Gürtelrose zu erkranken, nimmt mit den Jahren zu, da die Leistungsfähigkeit des Immunsystems auf natürliche Weise abnimmt. So steigt das Erkrankungsrisiko ab dem 50. Lebensjahr und nimmt ab dem 60. Lebensjahr noch weiter zu - unabhängig davon, wie fit oder gesund sich eine Person fühlt. Menschen mit chronischen Krankheiten, wie beispielsweise Diabetes, Asthma, COPD, Rheuma, oder mit Krebserkrankungen sind zusätzlich gefährdet. Studien zeigen, dass ihr Risiko im Durchschnitt um 30 % höher liegt als bei Gesunden. In der Umfrage gaben 41 % der Befragten an, mit einer chronischen Krankheit zu leben, 11 % sogar mit zwei. Dennoch sind sich 55 % der chronisch Erkrankten und sogar 66 % der gesunden Befragten nicht bewusst, dass chronische Krankheiten Einfluss auf das Gürtelrose-Risiko haben können. Besonders gering war das Risikobewusstsein bei Personen mit einer Lungenerkrankung oder einer Herzerkrankung: Etwa jeder Zweite war unwissend.
Auch Stress und psychische Gesundheit beeinflussen das Gürtelrose-Risiko
Neben den Hauptrisikofaktoren Alter und chronische Krankheit gilt Stress als ein weiterer Risikofaktor für Gürtelrose. In der Umfrage gaben fast die Hälfte (48 %) der Befragten an, sie fühlten sich "deprimiert", "ungesund", "einsam", "gestresst" oder "nicht sichtbar/wahrgenommen". Solche Beschreibungen deuten auf psychische Belastungen hin, die das Gürtelrose-Risiko weiter erhöhen können.
Symptome und mögliche Folgen einer Gürtelrose
Gürtelrose äußert sich oft durch einen einseitigen Hautausschlag mit brennenden oder juckenden Bläschen. Viel belastender sind für viele Betroffene jedoch die quälenden Nervenschmerzen, die mit der Erkrankung einhergehen. Diese starken Schmerzen können Monate oder Jahre anhalten und die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Bis zu 30 % der Erkrankten leiden an dieser sogenannten Post-Zoster-Neuralgie (PZN). Weitere Komplikationen können Lähmungen oder Seh- und Hörstörungen sein, wenn die Gürtelrose im Gesicht auftritt. Mit zunehmendem Alter oder bei chronischen Krankheiten steigt das Risiko für Komplikationen.
Sensibilisierung für Gürtelrose und Vorbeugung
Die Umfrageergebnisse zeigen einen hohen Bedarf an Aufklärung - insbesondere bei Personen mit erhöhtem Risiko. Ziel der jährlich stattfindenden "Fokuswoche Gürtelrose" ist es, das Bewusstsein für diese weit verbreitete, aber oft unterschätzte Erkrankung zu erhöhen. Denn der demografische Wandel geht auch mit einer Zunahme chronischer Krankheiten und damit auch des Gürtelrose-Risikos einher.
Vorsorge ist ein Schlüssel, um schwerere Krankheitsverläufe und Komplikationen zu vermeiden. Gerade ab dem 50. Lebensjahr ist Prävention besonders wichtig, um die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.
Den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zufolge haben alle Personen ab 60 Jahren sowie bereits ab 50 Jahren bei einer Grunderkrankung wie Diabetes, Asthma, COPD, Rheuma oder Krebs Anspruch auf eine Impfung gegen Gürtelrose.
Weitere Informationen finden Sie unter www.guertelrose-wissen.de.
NP-DE-HZU-ADVR-240165; 01/2025
[1] Ergebnisse einer globalen Omnibus-Umfrage im Auftrag von GSK zur "Fokuswoche Gürtelrose" 2025. Durchgeführt mit Teilnehmenden im Alter von 50 bis 60 Jahren in Deutschland, Irland, Portugal, Italien, den USA, Brasilien, Japan, Indien und China.
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Datum: 24.02.2025 - 06:00 Uhr
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