Anklage gegen Düsseldorfer Polizisten, der einen Flüchtigen in den Rücken geschossen haben soll - Verfahren gegen Polizisten nach Todesschüssen in Gangelt eingestellt.
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(ots) - Ein halbes Jahr nachdem ein Polizist einem 32-jährigen Mann bei einem Einsatz nahe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs in den Rücken geschossen hat, ist Anklage gegen den Beamten erhoben worden. Dies bestätigte hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf dem "Kölner-Stadt-Anzeiger". Nähere Details wollte eine Sprecherin nicht mitteilen. Michael Emde, Verteidiger des Polizisten, sagte: "Es trifft zu, dass die Staatsanwaltschaft meinen Mandanten angeklagt hat. Der Prozess wird nun erweisen, was und ob etwas an den Strafvorwürfen dran ist." Recherchen der Zeitung legen nahe, dass der Schusseinsatz nicht gerechtfertigt war. Der 32-Jährige war unbewaffnet. Eine Bedrohungslage für die Beamten lag offenbar nicht vor.
Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" weiter erfuhr, hat die Staatsanwaltschaft Aachen das Ermittlungsverfahren gegen einen 22-jährigen Polizeikommissar eingestellt. Der Beamte hatte am 21. Oktober 2024 eine seelisch kranke Frau erschossen, die sich mit einer großen Glasscherbe in Gangelt im Kreis Heinsberg auf die Beamten in bedrohlicher Haltung zubewegt hatte. Die Schussabgabe durch den Schützen sei als Verteidigungshandlung erforderlich gewesen, so das Fazit.
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Datum: 25.02.2025 - 11:27 Uhr
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