Merkel gegen den Rest der Welt
ID: 215809
Merkel gegen den Rest der Welt
"Der G20-Gipfel in Toronto wird keinen Beitrag zur weiteren Ankurbelung der Weltwirtschaft leisten. Obwohl die Liste der Kritiker - Barack Obama, Helmut Schmidt, Paul Krugman - immer länger wird, will Angela Merkel allein gegen den Rest der Welt ihren schädlichen Sparkurs zu Lasten der sozial Benachteiligten durchboxen", so Ulla Lötzer. Die Sprecherin für Internationale Wirtschaftspolitik und Globalisierung weiter:
"Die USA haben In den letzten Monaten eine ambitionierte Finanzmarktreform auf den Weg gebracht. China hat als Konjunkturlokomotive einen maßgeblichen Beitrag zur Erholung der Weltwirtschaft geleistet. Die europäischen Staaten hingegen versenken Milliarden für die Bankenrettung. Exportweltmeister Deutschland schmarotzt am Wachstum anderer Staaten, statt selbst die Binnennachfrage zu stärken.
DIE LINKE tritt für eine andere Weltwirtschaftsordnung ein. Deutschland muss endlich damit beginnen, seinen Exportüberschuss durch ein Konjunkturprogramm und einen flächendeckenden Mindestlohn zurückzufahren. Um die Zockerei auf den Finanzmärkten schnell zu beenden, sollten die privaten Rating-Agenturen abgeschafft, die Spekulation auf Währungen durch feste Zielzonen beendet und weltweit eine Finanztransaktionssteuer für Börsen-, Währungs- und Derivat-Geschäfte eingeführt werden."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 23.06.2010 - 17:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 215809
Anzahl Zeichen: 1817
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 178 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Merkel gegen den Rest der Welt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
DIE LINKE (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Lothar de Maizière wollen den Zustrom von Flüchtlingen "spürbar und nachhaltig reduzieren." Auf die Kritik zu den massiven Rüstungsexporten unter Sigmar Gabriel reagiert der Wirtschaftsminister mit dem Vorschlag
Merkel macht weniger Schutz bei Zeitarbeit und Werkverträgen zur Chefsache ...
Bundeskanzlerin Merkel will nach dpa-Informationen die Pläne von Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) für eine stärkere Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen entschärfen. Sie will maximal die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag umsetzen. Die CSU soll gar über einen Bruch des Koalitionsv
Militärmissionen im Irak und Mali nicht ausweiten, sondern beenden ...
"Diese Bundeswehreinsätze sind kein Beitrag für Frieden, sondern Ausdruck einer militarisierten Außenpolitik", erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand und verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute vom Bundeska
Weitere Mitteilungen von DIE LINKE
Bildungspolitik ist Stärke der Union ...
Strategie der Leistungsorientierung, Differenzierung und Verlässlichkeit der linken Gleichmacherei überlegen Anlässlich des ersten Ländervergleichs der Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss in den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch erklären der stellvertretende Vorsi
Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung müssen rauf ...
"Für die notwendige kurzfristige Finanzierung der absehbaren Milliardenlücke im Gesundheitssystem gibt es eine soziale und gerechte Lösung: Die Arbeitgeberbeiträge müssen rauf", so Martina Bunge zum Treffen der Koalitionäre zur Finanzlage des Gesundheitssystems. Die gesundheitspoli
Keine Steuersenkungen auf dem Rücken der Ärmsten ...
"Statt beim ersten Anzeichen sich langsam füllender Staatskassen gleich wieder über Steuersenkungen nachzudenken, sollte die Bundesregierung erst einmal die unsozialen Bestandteile des Sparpakets zurücknehmen. Es kann nicht sein, dass steigende Steuereinnahmen für Wohltaten verwendet werd
Wirtschaftlichen Erfolg und Ethik zielführend in Einklang bringen ...
Es ist derzeit viel vom Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns die Rede. Lange, zu lange schien dieses bereits im Mittelalter geborene Ideal, das ethisches Verhalten und wirtschaftlichen Erfolg kongenial zusammenführt, in der Versenkung verschwunden. Nun wird seine Renaissance beschworen. Und das ist gut




