Fünf neue Gerichtsverfahren: Deutsche Umwelthilfe verstärkt Vorgehen gegen Greenwashing durch Unte

Fünf neue Gerichtsverfahren: Deutsche Umwelthilfe verstärkt Vorgehen gegen Greenwashing durch Unternehmen

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(ots) -
- DUH geht gegen weitere Unternehmen wegen irreführender Werbung vor: Klagen gegen Coty, Deichmann, L'Oréal, Tchibo und Toom eingereicht
- Unternehmen werben mit vermeintlichen Umweltvorteilen ohne ausreichend über diese aufzuklären
- DUH fordert transparente Umweltwerbung und kündigt weitere Verfahren an

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat neue Unterlassungsklagen gegen fünf Unternehmen eingereicht, weil diese intransparent oder in nicht nachvollziehbarer Weise mit Umweltvorteilen werben. Konkret geht es um als "ozeanfreundlich" beworbene Sonnencreme von Coty, "nachhaltige" Schuhe und Kleidung von Deichmann beziehungsweise Tchibo, "Gut für die Umwelt"-Laminat von Toom sowie das "Nachhaltigkeits-Engagement" von L'Oreal.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: "Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher legen Wert auf Umweltfreundlichkeit und klimaverträglichen Konsum. Der Markt wird überschwemmt mit scheinbar umweltfreundlichen oder nachhaltigen Produkten - so auch von den Unternehmen, gegen die wir ab sofort vorgehen. In jedem vorliegenden Fall fehlen Informationen zu den vermeintlichen Umweltvorteilen, was eine informierte Kaufentscheidung behindert. Wir setzen dem notfalls gerichtlich ein Ende und fordern alle Unternehmen auf, ehrlichen Klima- und Umweltschutz zu betreiben und transparent darüber zu informieren. Die jetzigen Verfahren werden nicht die letzten gewesen sein: Wir haben weitere Unternehmen im Blick."

Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation hat seit Dezember 2024 rund 20 Unternehmen mit ihren Werbeaussagen zu vermeintlichen Umweltvorteilen ihrer Produkte konfrontiert. Einige haben sich daraufhin bereits mit strafbewehrten Unterlassungserklärungen dazu verpflichtet, transparenter zu werben - darunter ein Unternehmen der Bauhaus-Gruppe, das einen Einweg-Grill aus "100 % natürlichen Materialien" und einen Keramiktopf aus "umweltbewusster Herstellung" beworben hat oder die Poco Einrichtungsmärkte, die einen Stuhl zum Kauf angeboten haben, der "umweltfreundlich" sein soll.



Pressekontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Agnes Sauter, Leiterin Ökologische Verbraucherberatung und Marktüberwachung
0175 5724833, sauter@duh.de

DUH-Newsroom:

030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de


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Datum: 19.03.2025 - 06:00 Uhr
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