Aufgaben des Protests
ID: 2162207

(ots) - Die türkische Opposition steht nach den beeindruckenden tagelangen Massenprotesten vor der Aufgabe, den Protest weiter zu gestalten. Präsident Recep Tayyip Erdogan wird in der derzeitigen Stimmung gegen ihn jedenfalls sicher nicht die Forderungen der Demonstrierenden erfüllen und Ekrem Imamoglu freilassen sowie die Wahlen von 2028 vorziehen. Vielmehr wird Erdogan weiter mit Repressionen gegen sie vorgehen und darauf setzen, dass die Bewegung mit der Zeit abflaut. Der weitverbreitete Unmut in der Bevölkerung wird zwar sicher noch lange viele Menschen auf die Straße treiben. Gründe dafür gibt es mit wirtschaftlicher Talfahrt und Demokratieabbau genügend. Doch die unterschiedlichen Interessen der Protestierenden macht es Özgüt Özel als Chef der größten Oppositionspartei CHP nicht leicht. Mit anderen Worten: Die eigentliche Arbeit beginnt für die Opposition gerade erst. Doch auch Erdogan kann sich keinen Dauerkonflikt leisten, der das Land lähmt. Dazu gibt es zu viele Probleme.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.03.2025 - 17:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2162207
Anzahl Zeichen: 1214
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 298 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Aufgaben des Protests"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hinter den Daten verbergen sich Schicksale. Durch Hakenkreuz-Schmierereien oder Gewalt entsteht ein Klima der Angst, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte oder für Linke. Dabei ist die Zahl rechter Delikte etwa auf dem unerträglich hohen Stand des Vorjahres geblieben, während ein d
Frankfurter Rundschau zur Armenien-Wahl: Erfreuliches aus dem Kaukasus ...
So eindeutig das politische Signal nun ausfällt, so kompliziert bleibt die Wirklichkeit: Armenien mag sich nach Westen recken, doch der Macht Russlands kann sich der kleine Binnenstaat, eingeklemmt zwischen Georgien, der Türkei und Aserbaidschan, nicht einfach entziehen. Zu eng sind die wirtschaft
Augen öffnen für den Krieg ...
In der Ukraine werden Wohnhäuser, Kraftwerke und Straßen zerstört. Tausende sterben noch immer im Krieg, den Moskau sofort beenden könnte. Doch die meisten Russinnen und Russen spüren davon im Alltag wenig: Seit vier Jahren gelingt es dem Diktator Putin und dem Kreml, dem eigenen Volk den Über
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Union will unsere Demokratie demontieren ...
(Würzburg) - Die CDU will das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) abschaffen. Das berichten aktuell Medien aus den laufenden Koalitionsverhandlungen mit der SPD. „Das ist die konsequente Fortführung der Anfrage zu Steuergeldern für unliebsame NGOs", kommentiert Helmut Kauer als stellvertrete
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Forderung Kretschmers zu Russland-Sanktionen ...
Russland führt weiter Krieg in der Ukraine und Sicherheitsexperten warnen vor den Aufrüstungsplänen Putins. In dieser Lage fordert Kretschmer, dass man über eine Aufhebung der Wirtschaftssanktionen nachdenken müsse. Dafür ist es viel zu früh. Wladimir Putin nachzugeben wäre das völlig fals
Myanmar: Johanniter unterstützen mit mobilen Kliniken und Bargeldprogramm / Osnabrückerin reist heute zur Verstärkung des Teams ins Erdbebengebiet ...
Viele der medizinischen Einrichtungen im Erdbebengebiet sind beschädigt oder komplett zerstört. So arbeitet in Mandalay, einer Stadt mit 1,6 Millionen Einwohnern und Epizentrum des Bebens, nur noch ein Krankenhaus. "Die meisten Kliniken der Stadt sind beschädigt oder zerstört und haben ihre
Der notwendige Paradigmenwechsel innerhalb der europäischen Selbstorganisation ...
Obwohl den meisten Menschen die Probleme, mit denen der Homo sapiens heute zunehmend zu kämpfen hat sehr wohl bewusst sind, verdrängen sie diese Probleme durch sensationelle übernatürliche Unterhaltungen und betreiben eine Politik des ausgewählten „nichts sehen, nichts hören und nichts sagen




